RS OGH 2021/2/26 10ObS149/06v, 10ObS3/21w

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 24.10.2006
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Norm

ASVG §86 Abs3
GSVG §55 Abs2 Z2 litb
  1. ASVG § 86 heute
  2. ASVG § 86 gültig ab 20.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 106/2024
  3. ASVG § 86 gültig von 01.05.2024 bis 19.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 46/2024
  4. ASVG § 86 gültig von 15.08.2018 bis 30.04.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2018
  5. ASVG § 86 gültig von 01.07.2018 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2018
  6. ASVG § 86 gültig von 01.01.2015 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2015
  7. ASVG § 86 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2015
  8. ASVG § 86 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2003
  9. ASVG § 86 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 1/2002
  10. ASVG § 86 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/1998
  11. ASVG § 86 gültig von 01.07.1996 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 139/1997
  1. GSVG § 55 heute
  2. GSVG § 55 gültig ab 01.05.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 46/2024
  3. GSVG § 55 gültig von 01.07.2018 bis 30.04.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2018
  4. GSVG § 55 gültig von 01.01.2002 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2002
  5. GSVG § 55 gültig von 01.08.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2001
  6. GSVG § 55 gültig von 01.01.1998 bis 31.07.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/1998
  7. GSVG § 55 gültig von 01.01.1997 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 139/1997

Rechtssatz

Für den Anfall der Leistung ist letztlich die vollständige Aufgabe einer bestimmten Tätigkeit entscheidend ist; das Anknüpfen an das aufrechte Dienstverhältnis hat - wie die Bezugnahme auf Änderungskündigungen zeigt - die Bedeutung, dass bei unverändertem Aufrechtbleiben des Dienstvertrages keine Gewähr besteht, dass die bisherige Tätigkeit nicht weiterhin verrichtet wird bzw sogar verrichtet werden muss. Die Lösung eines Arbeitsverhältnisses wird von der Judikatur nur dann nicht gefordert, wenn sich das Tätigkeitsfeld so ändert, dass keine kalkülsüberschreitenden Tätigkeiten mehr zu verrichten sind.

Entscheidungstexte

  • RS0121574">10 ObS 149/06v
    Entscheidungstext OGH 24.10.2006 10 ObS 149/06v
    Veröff: SZ 2006/162
  • RS0121574">10 ObS 3/21w
    Entscheidungstext OGH 26.02.2021 10 ObS 3/21w
    nur: Für den Anfall der Leistung ist letztlich die vollständige Aufgabe einer bestimmten Tätigkeit entscheidend. (T1)
    Beisatz: Hier: § 55 Abs 2 Z 2 lit b GSVG. (T2)
    Beisatz: Eine im Sinne des § 55 Abs 2 Z 2 lit b GSVG (vollständige) Aufgabe der die Pflichtversicherung begründenden Erwerbstätigkeit, die für die Beurteilung der Erwerbsunfähigkeit maßgeblich war, liegt in den Fällen des § 2 Abs 1 Z 1 GSVG nur vor, wenn die faktische Beendigung der unternehmerischen Tätigkeit mit der Beendigung der Pflichtversicherung in der Pensionsversicherung einher geht. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0121574

Im RIS seit

23.11.2006

Zuletzt aktualisiert am

28.04.2021
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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