RS OGH 2006/11/29 7Ob244/06t

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 29.11.2006
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Norm

FSG §2 Abs1 Z2
KHVG §5
AKHB 1995 Art9.2.1
  1. FSG § 2 heute
  2. FSG § 2 gültig von 01.03.2022 bis 28.02.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2017
  3. FSG § 2 gültig ab 01.03.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2021
  4. FSG § 2 gültig von 01.03.2017 bis 28.02.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2017
  5. FSG § 2 gültig von 01.10.2016 bis 28.02.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2016
  6. FSG § 2 gültig von 01.10.2015 bis 30.09.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/2015
  7. FSG § 2 gültig von 10.07.2015 bis 30.09.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/2015
  8. FSG § 2 gültig von 26.02.2013 bis 09.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 43/2013
  9. FSG § 2 gültig von 19.01.2013 bis 25.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2011
  10. FSG § 2 gültig von 11.01.2008 bis 18.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 31/2008
  11. FSG § 2 gültig von 01.03.2006 bis 10.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 152/2005
  12. FSG § 2 gültig von 02.04.2005 bis 28.02.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2005
  13. FSG § 2 gültig von 01.10.2002 bis 01.04.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 81/2002
  14. FSG § 2 gültig von 25.05.2002 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 81/2002
  15. FSG § 2 gültig von 31.03.2001 bis 24.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2001
  16. FSG § 2 gültig von 24.07.1999 bis 30.03.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/1999
  17. FSG § 2 gültig von 22.07.1998 bis 23.07.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/1998
  18. FSG § 2 gültig von 01.11.1997 bis 21.07.1998

Rechtssatz

Für die Erteilung der Lenkerberechtigung für die einzelnen Klassen und Unterklassen von Kraftfahrzeugen sind gemäß § 2 KFG die höchstzulässigen Gesamtgewichte von Zugfahrzeugen und Anhänger maßgebend, auf die auch § 5 KHVG abstellt. Es kommt daher nicht auf das tatsächliche Gesamtgewicht des Fahrzeuges im Zeitpunkt des Versicherungsfalles an. Die kraftfahrrechtliche Lenkerberechtigung im Sinne des § 5 Abs 1 Z 4 KHVG (Art 9.2.1. AKHB 1995) stellt auf das höchstzulässige Gesamtgewicht des versicherten Kraftfahrzeuges ab, und ist der Vorwurf einer Obliegenheitsverletzung nach Art 9.2.1. AKHB 1995 (Verstoß gegen die Führerscheinklausel) unberechtigt, wenn erst das tatsächliche Gesamtgewicht durch Überladung eine andere Lenkerberechtigung voraussetzen würde.Für die Erteilung der Lenkerberechtigung für die einzelnen Klassen und Unterklassen von Kraftfahrzeugen sind gemäß Paragraph 2, KFG die höchstzulässigen Gesamtgewichte von Zugfahrzeugen und Anhänger maßgebend, auf die auch Paragraph 5, KHVG abstellt. Es kommt daher nicht auf das tatsächliche Gesamtgewicht des Fahrzeuges im Zeitpunkt des Versicherungsfalles an. Die kraftfahrrechtliche Lenkerberechtigung im Sinne des Paragraph 5, Absatz eins, Ziffer 4, KHVG (Artikel 9 Punkt 2 Punkt eins, AKHB 1995) stellt auf das höchstzulässige Gesamtgewicht des versicherten Kraftfahrzeuges ab, und ist der Vorwurf einer Obliegenheitsverletzung nach Artikel 9 Punkt 2 Punkt eins, AKHB 1995 (Verstoß gegen die Führerscheinklausel) unberechtigt, wenn erst das tatsächliche Gesamtgewicht durch Überladung eine andere Lenkerberechtigung voraussetzen würde.

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0121525

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2009
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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