TE OGH 1952/5/28 3Ob328/52

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Veröffentlicht am 28.05.1952
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Norm

ZPO §500 (2)
ZPO §502 (3)
  1. ZPO § 500 heute
  2. ZPO § 500 gültig ab 19.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2013
  3. ZPO § 500 gültig von 01.07.2009 bis 18.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  4. ZPO § 500 gültig von 01.01.2002 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  5. ZPO § 500 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  6. ZPO § 500 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 502 heute
  2. ZPO § 502 gültig von 01.01.2031 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. ZPO § 502 gültig ab 01.01.2031 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  4. ZPO § 502 gültig von 01.05.2022 bis 31.12.2030 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  5. ZPO § 502 gültig von 01.01.2021 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  6. ZPO § 502 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  7. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  8. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  9. ZPO § 502 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  10. ZPO § 502 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. ZPO § 502 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  12. ZPO § 502 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Anmerkung

Z25151

Kopf

SZ 25/151

Spruch

Die Revision ist auch dann zulässig, wenn das Urteil der zweiten Instanz von dem der ersten Instanz nur hinsichtlich des Zuspruches von Zinsen abweicht.

Entscheidung vom 28. Mai 1952, 3 Ob 328/52.

I. Instanz: Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz; II. Instanz:römisch eins. Instanz: Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz; römisch zwei. Instanz:

Oberlandesgericht Graz.

Text

Die Streitteile haben von Feber bis Juni 1951 gemeinsam auf Halbpart einen Obst- und Gemüsestand betrieben. Die Klägerin begehrte unter Zugrundelegung des Wareneinkaufes in der Höhe von 32.155.73 S und eines Preisaufschlages in der Höhe von 60 bis 70% vom Beklagten die Bezahlung eines Betrages von 3594.10 S.

Das Erstgericht hat den Beklagten schuldig erkannt, der Klägerin 2470.40 S zu bezahlen, und hat das Mehrbegehren abgewiesen.

Das Berufungsgericht hat auf die Berufung des Beklagten das Ersturteil nur insofern abgeändert, als es der Klägerin noch 4% Zinsen seit 15. Juni 1951 zusprach.

Der Oberste Gerichtshof gab der Revision der Klägerin nicht Folge.

Rechtliche Beurteilung

Aus den Entscheidungsgründen:

Die Revision ist zulässig. Wie der Oberste Gerichtshof in dem Judikat Nr. 56 neu, EvBl. 1952 Nr. 49, ausgesprochen hat, sind die Vorschriften der §§ 500 Abs. 2 und 502 Abs. 3 ZPO. auf bloß teilweise bestätigende Urteile nicht anzuwenden. Die Revision muß daher als zulässig angesehen werden, obwohl das Urteil der zweiten Instanz von dem der ersten Instanz nur hinsichtlich des Zuspruches von Zinsen abweicht.Die Revision ist zulässig. Wie der Oberste Gerichtshof in dem Judikat Nr. 56 neu, EvBl. 1952 Nr. 49, ausgesprochen hat, sind die Vorschriften der Paragraphen 500, Absatz 2 und 502 Absatz 3, ZPO. auf bloß teilweise bestätigende Urteile nicht anzuwenden. Die Revision muß daher als zulässig angesehen werden, obwohl das Urteil der zweiten Instanz von dem der ersten Instanz nur hinsichtlich des Zuspruches von Zinsen abweicht.

Schlagworte

Revision Zulässigkeit bei Abweichung nur im Zinsenpunkt, Zinsen Zulässigkeit der Revision

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1952:0030OB00328.52.0528.000

Dokumentnummer

JJT_19520528_OGH0002_0030OB00328_5200000_000
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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