Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Jensik als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner, Dr.Klinger, Dr.Schwarz und Dr.Floßmann als weitere Richter in der außerstreitigen Mietrechtssache des Antragstellers Anees S*****, Fahrschullehrer, ***** Wien, M*****platz 14/2/23, vertreten durch Dr.Wenzel Drögsler, Rechtsanwalt in Wien, wider die Antragsgegner 1.) Heimrad H***** jun., Hauseigentümer und 2.) Heimrad H***** sen., Hauseigentümer, beide ***** Wien, N*****gürtel 5, beide vertreten durch Dr.Gustav Witt, Rechtsanwalt in Wien, wegen § 37 Abs 1 Z 14 MRG infolge außerordentlichen Rekurses des Antragstellers gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für ZRS Wien als Rekursgerichtes vom 27.Juli 1993, GZ 48 R 383/93-13, denDer Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Jensik als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner, Dr.Klinger, Dr.Schwarz und Dr.Floßmann als weitere Richter in der außerstreitigen Mietrechtssache des Antragstellers Anees S*****, Fahrschullehrer, ***** Wien, M*****platz 14/2/23, vertreten durch Dr.Wenzel Drögsler, Rechtsanwalt in Wien, wider die Antragsgegner 1.) Heimrad H***** jun., Hauseigentümer und 2.) Heimrad H***** sen., Hauseigentümer, beide ***** Wien, N*****gürtel 5, beide vertreten durch Dr.Gustav Witt, Rechtsanwalt in Wien, wegen Paragraph 37, Absatz eins, Ziffer 14, MRG infolge außerordentlichen Rekurses des Antragstellers gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für ZRS Wien als Rekursgerichtes vom 27.Juli 1993, GZ 48 R 383/93-13, den
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Der außerordentliche Rekurs des Antragstellers wird gemäß § 37 Abs 3 Z 16 bis 18 MRG iVm § 526 Abs 1 Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 528 a iVm § 510 Abs 3 ZPO).Der außerordentliche Rekurs des Antragstellers wird gemäß Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 16 bis 18 MRG in Verbindung mit Paragraph 526, Absatz eins, Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 528, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 528, a in Verbindung mit Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).
Text
Begründung:
Rechtliche Beurteilung
Schon zu § 17 MG wurde judiziert, daß die gesetzliche Möglichkeit einer freien Mietzinsvereinbarung die Rückforderung einer vereinbarungsgemäß geleisteten Ablöse ausschließt, weil sich der Anwendungsbereich des § 17 MG auf Mietverhältnisse beschränkte, die hinsichtlich der Zinsbildung dem MG unterlagen (MietSlg 22/6). Nach vorzeitiger begünstigter Rückzahlung eines Förderungsdarlehens gelten für Mietzinsvereinbarungen auch nach dem MRG keine gesetzlichen Beschränkungen, soweit nicht das bürgerliche Recht der Vertragsfreiheit Grenzen setzt (etwa § 879 Abs 1 und Abs 2 Z 4 ABGB), sodaß diese Judikatur - nunmehr bezogen auf § 27 MRG - anwendbar bleibt (vgl MietSlg 35/25; MietSlg 37.064; MietSlg 38.603; MietSlg 41.504).Schon zu Paragraph 17, MG wurde judiziert, daß die gesetzliche Möglichkeit einer freien Mietzinsvereinbarung die Rückforderung einer vereinbarungsgemäß geleisteten Ablöse ausschließt, weil sich der Anwendungsbereich des Paragraph 17, MG auf Mietverhältnisse beschränkte, die hinsichtlich der Zinsbildung dem MG unterlagen (MietSlg 22/6). Nach vorzeitiger begünstigter Rückzahlung eines Förderungsdarlehens gelten für Mietzinsvereinbarungen auch nach dem MRG keine gesetzlichen Beschränkungen, soweit nicht das bürgerliche Recht der Vertragsfreiheit Grenzen setzt (etwa Paragraph 879, Absatz eins und Absatz 2, Ziffer 4, ABGB), sodaß diese Judikatur - nunmehr bezogen auf Paragraph 27, MRG - anwendbar bleibt vergleiche MietSlg 35/25; MietSlg 37.064; MietSlg 38.603; MietSlg 41.504).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1993:0050OB01070.93.1109.000Dokumentnummer
JJT_19931109_OGH0002_0050OB01070_9300000_000