Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Schwarz, Dr.Floßmann, Dr.Adamovic und Dr.Baumann als weitere Richter in der Rechtssache der Antragstellerin Helga K*****, vertreten durch Dr.Friedrich H.Knöbl, Rechtsanwalt in Wien, wider die Antragsgegnerin K***** AG, ***** vertreten durch Dr.Hans Nemetz, Rechtsanwalt in Wien, wegen § 37 Abs 1 Z 8 MRG infolge außerordentlichen Rekurses der Antragstellerin gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für ZRS Wien als Rekursgericht vom 22. November 1994, GZ 48 R 973/94-12, denDer Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Schwarz, Dr.Floßmann, Dr.Adamovic und Dr.Baumann als weitere Richter in der Rechtssache der Antragstellerin Helga K*****, vertreten durch Dr.Friedrich H.Knöbl, Rechtsanwalt in Wien, wider die Antragsgegnerin K***** AG, ***** vertreten durch Dr.Hans Nemetz, Rechtsanwalt in Wien, wegen Paragraph 37, Absatz eins, Ziffer 8, MRG infolge außerordentlichen Rekurses der Antragstellerin gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für ZRS Wien als Rekursgericht vom 22. November 1994, GZ 48 R 973/94-12, den
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Der außerordentliche Rekurs der Antragstellerin wird gemäß § 37 Abs 3 Z 16 bis Z 18 MRG iVm § 526 Abs 2 Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 528a iVm § 510 Abs 3 ZPO).Der außerordentliche Rekurs der Antragstellerin wird gemäß Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 16 bis Ziffer 18, MRG in Verbindung mit Paragraph 526, Absatz 2, Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 528, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 528 a, in Verbindung mit Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).
Der Antrag des Rekursgegners auf Zuspruch von Kosten des Rekursverfahrens wird gemäß § 508a Abs 2 Satz 3 und § 521a Abs 2 ZPO iVm § 37 Abs 3 Z 16 MRG abgewiesen.Der Antrag des Rekursgegners auf Zuspruch von Kosten des Rekursverfahrens wird gemäß Paragraph 508 a, Absatz 2, Satz 3 und Paragraph 521 a, Absatz 2, ZPO in Verbindung mit Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 16, MRG abgewiesen.
Text
Begründung:
Rechtliche Beurteilung
So wie die Verjährungsunterbrechung durch eine formell mangelhafte oder unzureichende (zurückgewiesene) Klage nicht eintritt (vgl SZ 51/122; MietSlg 21.202 ua; Schubert in Rummel2, Rz 6 zu § 1497 ABGB; Mader in Schwimann, Rz 13 zu § 1497 ABGB), löst ein fehlerhafter Sachantrag, der hinsichtlich vergangener Zinsperioden kein Überprüfungsverfahren einleitet, die Hemmung nach § 27 Abs 3 MRG nicht aus.So wie die Verjährungsunterbrechung durch eine formell mangelhafte oder unzureichende (zurückgewiesene) Klage nicht eintritt vergleiche SZ 51/122; MietSlg 21.202 ua; Schubert in Rummel2, Rz 6 zu Paragraph 1497, ABGB; Mader in Schwimann, Rz 13 zu Paragraph 1497, ABGB), löst ein fehlerhafter Sachantrag, der hinsichtlich vergangener Zinsperioden kein Überprüfungsverfahren einleitet, die Hemmung nach Paragraph 27, Absatz 3, MRG nicht aus.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1995:0050OB01045.95.0516.000Dokumentnummer
JJT_19950516_OGH0002_0050OB01045_9500000_000