Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Schwarz, Dr.Floßmann, Dr.Adamovic und Dr.Baumann als weitere Richter in der Mietrechtssache der Antragstellerin Michaela S*****, Kindergärtnerin, ***** vertreten durch Mag.Martin Neuburger, Sekretär der Mietervereinigung Österreichs, 1010 Wien, Reichsratsstraße 15, wider den Antragsgegner Ernst W*****, Bautechniker, ***** vertreten durch Dr.Johann-Etienne Korab, Rechtsanwalt in Wien, wegen S 170.000,- (§ 27 MRG) infolge außerordentlichen Rekurses des Antragsgegners gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für ZRS Wien Rekursgerichtes vom 26. Mai 1995, GZ 40 R 114/95-40, denDer Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Schwarz, Dr.Floßmann, Dr.Adamovic und Dr.Baumann als weitere Richter in der Mietrechtssache der Antragstellerin Michaela S*****, Kindergärtnerin, ***** vertreten durch Mag.Martin Neuburger, Sekretär der Mietervereinigung Österreichs, 1010 Wien, Reichsratsstraße 15, wider den Antragsgegner Ernst W*****, Bautechniker, ***** vertreten durch Dr.Johann-Etienne Korab, Rechtsanwalt in Wien, wegen S 170.000,- (Paragraph 27, MRG) infolge außerordentlichen Rekurses des Antragsgegners gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für ZRS Wien Rekursgerichtes vom 26. Mai 1995, GZ 40 R 114/95-40, den
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Der außerordentliche Rekurs des Antragsgegners wird gemäß § 37 Abs 3 Z 16 bis 18 MRG iVm § 526 Abs 2 Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 528a iVm § 510 Abs 3 ZPO).Der außerordentliche Rekurs des Antragsgegners wird gemäß Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 16 bis 18 MRG in Verbindung mit Paragraph 526, Absatz 2, Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 528, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 528 a, in Verbindung mit Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).
Text
Begründung:
Rechtliche Beurteilung
Die Mietzinsersparnis des Nachmieters könnte die Zahlung einer Ablöse an den Vormieter ausnahmsweise dann rechtfertigen, wenn der Vormieter
dem Vermieter - neben dem die Zulässigkeitsgrenze nicht
erreichenden Hauptmietzins - eine zulässige, dh bestimmten Zeiten
zugeordnete (MietSlg 38.404 ua), noch relevante Einmalzahlung als Mietzinsvorauszahlung geleistet hätte (vgl Würth in Rummel, ABGB2, Rz 6 zu § 27 MRG; WoBl 1988, 141/79; WoBl 1990, 101/61; MietSlg 41.304).zugeordnete (MietSlg 38.404 ua), noch relevante Einmalzahlung als Mietzinsvorauszahlung geleistet hätte vergleiche Würth in Rummel, ABGB2, Rz 6 zu Paragraph 27, MRG; WoBl 1988, 141/79; WoBl 1990, 101/61; MietSlg 41.304).
Derartiges wurde nicht einmal behauptet.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1995:0050OB01104.95.0829.000Dokumentnummer
JJT_19950829_OGH0002_0050OB01104_9500000_000