TE OGH 1995/12/7 2Ob53/95

JUSLINE Entscheidung

Veröffentlicht am 07.12.1995
beobachten
merken

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Melber als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Graf, Dr.Schinko, Dr.Tittel und Dr.Baumann als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Bettina R*****, geboren am 19.11.1982, ***** vertreten durch Dr.Norbert Schuler, Rechtsanwalt in Innsbruck, wider die beklagten Parteien 1.) Christa K*****, 2.) ***** Versicherungs-AG, ***** beide vertreten durch Dr.Walter Waizer und Dr.Peter Waizer, Rechtsanwälte in Innsbruck, 3.) ***** Verkehrsgesellschaft mbH, ***** vertreten durch Dr.Walter Heel, Rechtsanwalt in Innsbruck, 4.) Wolfgang K***** und

5.) ***** Versicherungsunternehmungen ***** beide vertreten durch Dr.Walter Waizer und Dr.Peter Waizer, Rechtsanwälte in Innsbruck, wegen Zahlung von S 700.000,- s.A. und Feststellung im Verfahren über die Revision der erst-, dritt-, viert- und fünftbeklagten Parteien gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Berufungsgerichtes vom 16.März 1995, GZ 2 R 36, 37/95-52, in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Über Antrag der drittbeklagten Partei wird das Urteil vom 24.August

1995, 2 Ob 53/95 im Punkt  6  Abs  2 dahingehend berichtigt, daß

dieser wie folgt zu lauten hat:

Die Klägerin ist weiters schuldig, den erst-  und fünftbeklagten

Parteien die je S  1.077,38, den zweit-  und viertbeklagten Partei

die mit je S  11.885,58 und der drittbeklagten Partei mit S

58.962,40 bestimmten Kosten des Berufungsverfahrens binnen 14  Tagen

zu ersetzen.

Text

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Die drittbeklagte Partei ist im Berufungsverfahren zur Gänze durchgedrungen, ihre Kosten wurden mit S 23.309,80 bestimmt. Dabei wurden irrtümlich die Kosten der Berufungsbeantwortung und der Berufungsverhandlung nicht berücksichtigt, was gemäß § 419 ZPO zu berichtigen war. Allerdings war kein Streitgenossenzuschlag zuzusprechen, weil der Vertreter der drittbeklagten Partei weder mehrere Personen vertreten hat noch mehreren Personen gegenüberstand (§ 15 RATG).Die drittbeklagte Partei ist im Berufungsverfahren zur Gänze durchgedrungen, ihre Kosten wurden mit S 23.309,80 bestimmt. Dabei wurden irrtümlich die Kosten der Berufungsbeantwortung und der Berufungsverhandlung nicht berücksichtigt, was gemäß Paragraph 419, ZPO zu berichtigen war. Allerdings war kein Streitgenossenzuschlag zuzusprechen, weil der Vertreter der drittbeklagten Partei weder mehrere Personen vertreten hat noch mehreren Personen gegenüberstand (Paragraph 15, RATG).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:0020OB00053.95.1207.000

Dokumentnummer

JJT_19951207_OGH0002_0020OB00053_9500000_000
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten