RS Vwgh Erkenntnis 1986/10/16 85/16/0078

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Veröffentlicht am 16.10.1986
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Rechtssatz

Bei Berechnung des sogenannten "Vergleichsbetrages" nach § 9 Abs 1 Z 2 GrEStG 1955 ist der Nennwert (das Nominale) der dem zu rettenden Grundpfandrecht im Rang vorangehenden Rechten dann nicht heranzuziehen, wenn die noch aushaftende Forderung geringer ist als dieser Nennwert. In diesem Fall ist nach ständiger Rechtsprechung des VwGH (Hinweis E 30.3.1967, 1452/66; E 5.7.1973, 916/72; E 24.4.1980, 512/79; E 12.2.1986, 84/16/0132) nur dieser tatsächlich aufgewendete Betrag in den Vergleichsbetrag einzubeziehen.

Im RIS seit

16.10.1986
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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