RS Vfgh 1993/12/1 V42/91

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Veröffentlicht am 01.12.1993
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70 Schulen
70/02 Schulorganisation

Norm

B-VG Art139 Abs1 / Individualantrag
LehrplanV des Bundesministers für Unterricht und Kunst über die Lehrpläne der Berufsschulen, BGBl 430/1976 idF BGBl 555/1990
  1. B-VG Art. 139 heute
  2. B-VG Art. 139 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  5. B-VG Art. 139 gültig von 30.11.1996 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 659/1996
  6. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.1991 bis 29.11.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  7. B-VG Art. 139 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  8. B-VG Art. 139 gültig von 21.07.1962 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 205/1962
  9. B-VG Art. 139 gültig von 19.12.1945 bis 20.07.1962 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  10. B-VG Art. 139 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Leitsatz

Zurückweisung von Individualanträgen auf Aufhebung von Teilen des Lehrplans für Berufsschulen betreffend die Einführung eines neuen Fremdsprachenunterrichts sowie die Erhöhung der Gesamtstundenzahl; keine unmittelbare Betroffenheit der Antragsteller

Rechtssatz

Zurückweisung der Individualanträge auf Aufhebung der Anlage A Abschnitt III Unterabschnitt C ("Berufsbezogene Fremdsprache") und die Stundentafel in der Anlage A/1/6 (Rahmenlehrplan für den Lehrberuf Hafner) bzw der Anlage A/2/1 (Rahmenlehrplan für den Lehrberuf Damenkleidermacher) der Verordnung des Bundesministers für Unterricht und Kunst über die Lehrpläne der Berufsschulen, BGBl. 430/1976 idF BGBl. 555/1990 (ArtI Z11, Z18 bzw Z27).Zurückweisung der Individualanträge auf Aufhebung der Anlage A Abschnitt römisch drei Unterabschnitt C ("Berufsbezogene Fremdsprache") und die Stundentafel in der Anlage A/1/6 (Rahmenlehrplan für den Lehrberuf Hafner) bzw der Anlage A/2/1 (Rahmenlehrplan für den Lehrberuf Damenkleidermacher) der Verordnung des Bundesministers für Unterricht und Kunst über die Lehrpläne der Berufsschulen, Bundesgesetzblatt 430 aus 1976, in der Fassung Bundesgesetzblatt 555 aus 1990, (ArtI Z11, Z18 bzw Z27).

Da der Pflichtgegenstand "Berufsbezogene Fremdsprache" mit der 1. Klasse beginnend und demnach für alle Klassen in entsprechender zeitlicher Staffelung erst ab einem Zeitpunkt eingeführt wurde, in dem der Zweitantragsteller die 1. Klasse bereits absolviert hatte, ist schon deshalb keine der angefochtenen Verordnungsbestimmungen für den Zweitantragsteller wirksam geworden.

Der Zweitantragsteller ist demnach schon aus diesem Grund nicht Adressat der angefochtenen Verordnungsbestimmungen. Es ist daher von vornherein ausgeschlossen, daß diese die Rechtssphäre des Zweitantragstellers tatsächlich (also nicht bloß behauptetermaßen) berühren.

Unter den dargelegten Umständen ist es auch ausgeschlossen, daß eine der angefochtenen Verordnungsbestimmungen in die Rechtssphäre der erstantragstellenden Gesellschaft in der im (Individual-)Antrag behaupteten Weise eingreift.

(ebenso: B v 01.12.93, V43/91; vgl B v 16.03.94, V44/91 - Zurückweisung wg Beendigung des Lehrverhältnisses des Antragstellers).(ebenso: B v 01.12.93, V43/91; vergleiche B v 16.03.94, V44/91 - Zurückweisung wg Beendigung des Lehrverhältnisses des Antragstellers).

Entscheidungstexte

  • V 42/91
    Entscheidungstext VfGH Beschluss 01.12.1993 V 42/91

Schlagworte

VfGH / Individualantrag, Schulen, Lehrpläne, Berufsschulen

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:1993:V42.1991

Dokumentnummer

JFR_10068799_91V00042_01
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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