TE AsylGH Erkenntnis 2011/6/20 A8 219307-0/2008

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Veröffentlicht am 20.06.2011
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Norm

AsylG 2005 §8 Abs1
AVG §66 Abs4
  1. AsylG 2005 § 8 heute
  2. AsylG 2005 § 8 gültig von 01.03.2027 bis 11.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/2025
  3. AsylG 2005 § 8 gültig ab 12.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2026
  4. AsylG 2005 § 8 gültig von 01.11.2017 bis 11.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  5. AsylG 2005 § 8 gültig von 01.11.2017 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  6. AsylG 2005 § 8 gültig von 01.01.2014 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2013
  7. AsylG 2005 § 8 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  8. AsylG 2005 § 8 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  9. AsylG 2005 § 8 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2009

Spruch

A8 219.307-0/2008/9E

IM NAMEN DER REPUBLIK!

Der Asylgerichtshof hat durch die Richterin Mag. HÖLLER als Vorsitzende und den Richter Mag. KOPP als Beisitzer über die Beschwerde der XXXX, StA. Österreich, gegen Spruchpunkt II des Bescheides des Bundesasylamtes vom 18.09.2000, Zl. 00 01.634-BAT, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:Der Asylgerichtshof hat durch die Richterin Mag. HÖLLER als Vorsitzende und den Richter Mag. KOPP als Beisitzer über die Beschwerde der römisch 40 , StA. Österreich, gegen Spruchpunkt römisch zwei des Bescheides des Bundesasylamtes vom 18.09.2000, Zl. 00 01.634-BAT, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

In Erledigung der Beschwerde wird Spruchpunkt II des bekämpften Bescheides ersatzlos behoben.In Erledigung der Beschwerde wird Spruchpunkt römisch zwei des bekämpften Bescheides ersatzlos behoben.

Text

Entscheidungsgründe:

I. Verfahrensgangrömisch eins. Verfahrensgang

Mit Bescheid des Bundesasylamtes vom 18.09.2000, Zl. 00 01.634-BAT, wurde der Asylantrag der Beschwerdeführerin, vormals Staatsangehörige von Uganda, gemäß § 7 AsylG 1997, BGBl. I 1997/76 (AsylG) idgF, abgewiesen (Spruchpunkt I). Die Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung der Beschwerdeführerin nach Uganda wurde gemäß § 8 AsylG für zulässig erklärt (Spruchpunkt II). Gegen diesen Bescheid erhob die Beschwerdeführerin fristgerecht Berufung.Mit Bescheid des Bundesasylamtes vom 18.09.2000, Zl. 00 01.634-BAT, wurde der Asylantrag der Beschwerdeführerin, vormals Staatsangehörige von Uganda, gemäß Paragraph 7, AsylG 1997, BGBl. römisch eins 1997/76 (AsylG) idgF, abgewiesen (Spruchpunkt römisch eins). Die Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung der Beschwerdeführerin nach Uganda wurde gemäß Paragraph 8, AsylG für zulässig erklärt (Spruchpunkt römisch zwei). Gegen diesen Bescheid erhob die Beschwerdeführerin fristgerecht Berufung.

Mit Bescheid des Unabhängigen Bundesasylsenates vom 27.11.2000, Zl. 219.307/0-V/15/00, wurde die Berufung der Beschwerdeführerin vom 4. 10. 2000 gegen den Bescheid des Bundesasylamtes gemäß § 7 AsylG abgewiesen. Gemäß § 8 AsylG in Verbindung mit § 57 Abs.1 des Fremdenpolizeigesetzes, BGBl. I Nr. 75/1997 (FrG), wurde festgestellt, dass die Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung der Beschwerdeführerin nach Uganda zulässig ist. Dagegen erhob die Beschwerdeführerin Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof. Mit Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes vom 16.07.2003, Zl. 2001/01/0144-6, wurde der angefochtene Bescheid in seinem zweiten Spruchpunkt (Feststellung gemäß § 8 AsylG) wegen Rechtswidrigkeit infolge Verletzung von Verfahrensvorschriften aufgehoben. Im Übrigen wurde die Beschwerde als unbegründet abgewiesen.Mit Bescheid des Unabhängigen Bundesasylsenates vom 27.11.2000, Zl. 219.307/0-V/15/00, wurde die Berufung der Beschwerdeführerin vom 4. 10. 2000 gegen den Bescheid des Bundesasylamtes gemäß Paragraph 7, AsylG abgewiesen. Gemäß Paragraph 8, AsylG in Verbindung mit Paragraph 57, Absatz eins, des Fremdenpolizeigesetzes, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 75 aus 1997, (FrG), wurde festgestellt, dass die Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung der Beschwerdeführerin nach Uganda zulässig ist. Dagegen erhob die Beschwerdeführerin Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof. Mit Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes vom 16.07.2003, Zl. 2001/01/0144-6, wurde der angefochtene Bescheid in seinem zweiten Spruchpunkt (Feststellung gemäß Paragraph 8, AsylG) wegen Rechtswidrigkeit infolge Verletzung von Verfahrensvorschriften aufgehoben. Im Übrigen wurde die Beschwerde als unbegründet abgewiesen.

II. Der Asylgerichtshof hat erwogen:römisch zwei. Der Asylgerichtshof hat erwogen:

Als der der Entscheidung zugrunde liegende Sachverhalt wird festgestellt, dass der Beschwerdeführerin mit Wirkung vom 13.05.2011 vom XXXX die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen wurde.Als der der Entscheidung zugrunde liegende Sachverhalt wird festgestellt, dass der Beschwerdeführerin mit Wirkung vom 13.05.2011 vom römisch 40 die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen wurde.

Gegenständliche Feststellung ergibt sich aus dem Verwaltungsakt.

III. Rechtliche Beurteilungrömisch drei. Rechtliche Beurteilung

Gemäß § 75 Abs. 7 des Asylgesetzes 2005, BGBl. I Nr. 100/2005 idF BGBl. I Nr. 4/2008 (AsylG 2005) sind Verfahren, die am 1. Juli 2008 beim unabhängigen Bundesasylsenat anhängig sind, vom Asylgerichtshof weiterzuführen.Gemäß Paragraph 75, Absatz 7, des Asylgesetzes 2005, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 100 aus 2005, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 4 aus 2008, (AsylG 2005) sind Verfahren, die am 1. Juli 2008 beim unabhängigen Bundesasylsenat anhängig sind, vom Asylgerichtshof weiterzuführen.

Gemäß § 75 Abs. 1 AsylG 2005 sind alle am 31. Dezember 2005 anhängigen Verfahren nach den Bestimmungen des Asylgesetzes 1997, BGBl. I Nr. 76/1997 idF BGBl. I Nr. 101/2003 (AsylG 1997), zu Ende zu führen.Gemäß Paragraph 75, Absatz eins, AsylG 2005 sind alle am 31. Dezember 2005 anhängigen Verfahren nach den Bestimmungen des Asylgesetzes 1997, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 76 aus 1997, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 101 aus 2003, (AsylG 1997), zu Ende zu führen.

Gemäß § 44 Abs. 1 AsylG 1997 werden Verfahren zur Entscheidung über Asylanträge und Asylerstreckungsanträge, die bis zum 30. April 2004 gestellt wurden, nach den Bestimmungen des Asylgesetzes 1997 idF BGBl. I Nr. 126/2002 geführt.Gemäß Paragraph 44, Absatz eins, AsylG 1997 werden Verfahren zur Entscheidung über Asylanträge und Asylerstreckungsanträge, die bis zum 30. April 2004 gestellt wurden, nach den Bestimmungen des Asylgesetzes 1997 in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 126 aus 2002, geführt.

Gemäß § 23 des Asylgerichtshofgesetzes, BGBl. I Nr. 4/2008 (AsylGHG), sind, soweit sich aus dem Asylgesetz 2005 - AsylG 2005, BGBl. I Nr. 100, nicht anderes ergibt, auf das Verfahren vor dem Asylgerichtshof die Bestimmungen des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 - AVG, BGBl. Nr. 51, mit der Maßgabe sinngemäß anzuwenden, dass an die Stelle des Begriffs "Berufung" der Begriff "Beschwerde" tritt.Gemäß Paragraph 23, des Asylgerichtshofgesetzes, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 4 aus 2008, (AsylGHG), sind, soweit sich aus dem Asylgesetz 2005 - AsylG 2005, Bundesgesetzblatt römisch eins Nr. 100, nicht anderes ergibt, auf das Verfahren vor dem Asylgerichtshof die Bestimmungen des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 - AVG, Bundesgesetzblatt Nr. 51, mit der Maßgabe sinngemäß anzuwenden, dass an die Stelle des Begriffs "Berufung" der Begriff "Beschwerde" tritt.

Gemäß § 2 AsylG 1997 erlangen Fremde, die sich im Bundesgebiet aufhalten, nach den Bestimmungen dieses Bundesgesetzes Asyl und die Feststellung, dass sie damit kraft Gesetzes Flüchtlinge sind.Gemäß Paragraph 2, AsylG 1997 erlangen Fremde, die sich im Bundesgebiet aufhalten, nach den Bestimmungen dieses Bundesgesetzes Asyl und die Feststellung, dass sie damit kraft Gesetzes Flüchtlinge sind.

Da die Beschwerdeführerin nunmehr die österreichische Staatsbürgerschaft erworben hat, war Spruchpunkt II des bekämpften Bescheides ersatzlos zu beheben.Da die Beschwerdeführerin nunmehr die österreichische Staatsbürgerschaft erworben hat, war Spruchpunkt römisch zwei des bekämpften Bescheides ersatzlos zu beheben.

Schlagworte

österreichische Staatsbürgerschaft

Zuletzt aktualisiert am

07.09.2011
Quelle: Asylgerichtshof AsylGH, http://www.asylgh.gv.at
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