RS Lvwg 2015/7/1 LVwG-650420/2/Br

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 01.07.2015
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Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

01.07.2015

Norm

StVO §99 Abs1b
FSG §26
  1. FSG § 26 heute
  2. FSG § 26 gültig ab 01.09.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 18/2026
  3. FSG § 26 gültig von 24.04.2026 bis 31.08.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 17/2026
  4. FSG § 26 gültig von 01.09.2021 bis 23.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2021
  5. FSG § 26 gültig von 28.07.2021 bis 31.08.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2021
  6. FSG § 26 gültig von 01.09.2017 bis 27.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2017
  7. FSG § 26 gültig von 01.10.2015 bis 31.08.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/2015
  8. FSG § 26 gültig von 30.07.2011 bis 30.09.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2011
  9. FSG § 26 gültig von 01.01.2011 bis 29.07.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2010
  10. FSG § 26 gültig von 01.09.2009 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2009
  11. FSG § 26 gültig von 01.07.2005 bis 31.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2005
  12. FSG § 26 gültig von 01.10.2002 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 81/2002
  13. FSG § 26 gültig von 22.07.1998 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/1998
  14. FSG § 26 gültig von 06.01.1998 bis 21.07.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/1998
  15. FSG § 26 gültig von 01.11.1997 bis 05.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/1998
  16. FSG § 26 gültig von 01.11.1997 bis 31.10.1997

Anmerkung

Alle Entscheidungsvolltexte sowie das Ergebnis einer gegebenenfalls dazu ergangenen höchstgerichtlichen Entscheidung sind auf der Homepage des Oö LVwG www.lvwg-ooe.gv.at abrufbar.

Rechtssatz

Da die fünfjährige Tilgungsfrist des § 26 Abs.5 FSG nicht vom Zufall des Zeitpunktes einer zurückliegenden, ansonsten die Tilgung allenfalls erheblich verzögernden – und vom Beschwerdeführer nicht zu vertretenden – Behördenentscheidung abhängen kann, sondern vielmehr ein dem Sachlichkeitsgebot widersprechendes Ergebnis vermieden werden muss, ist der 5 Jahres Zeitraum als auf die jeweiligen Begehungszeitpunkte bezogen anzusehen; eine „erstmalige“ Begehung i.S.d. § 26 Abs. 5 FSG liegt daher dann vor, wenn der Zeitpunkt der neuerlichen Übertretung des § 99 Abs. 1b StVO (alkoholisiertes Lenken eines KFZ) objektiv besehen mehr als fünf Jahre nach dem Begehungszeitpunkt der erstmaligen derartigen Übertretung (und unabhängig von deren faktischer Ahndung durch die Behörde) gelegen ist.Da die fünfjährige Tilgungsfrist des Paragraph 26, Absatz 5, FSG nicht vom Zufall des Zeitpunktes einer zurückliegenden, ansonsten die Tilgung allenfalls erheblich verzögernden – und vom Beschwerdeführer nicht zu vertretenden – Behördenentscheidung abhängen kann, sondern vielmehr ein dem Sachlichkeitsgebot widersprechendes Ergebnis vermieden werden muss, ist der 5 Jahres Zeitraum als auf die jeweiligen Begehungszeitpunkte bezogen anzusehen; eine „erstmalige“ Begehung i.S.d. Paragraph 26, Absatz 5, FSG liegt daher dann vor, wenn der Zeitpunkt der neuerlichen Übertretung des Paragraph 99, Absatz eins b, StVO (alkoholisiertes Lenken eines KFZ) objektiv besehen mehr als fünf Jahre nach dem Begehungszeitpunkt der erstmaligen derartigen Übertretung (und unabhängig von deren faktischer Ahndung durch die Behörde) gelegen ist.

Schlagworte

Alkoholdelikt; Entzugsdauer; erstmalige Begehung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGOB:2015:LVwG.650420.2.Br

Zuletzt aktualisiert am

10.08.2015
Quelle: Landesverwaltungsgericht Oberösterreich LVwg Oberösterreich, http://www.lvwg-ooe.gv.at
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