Rechtssatznummer
1Entscheidungsdatum
24.09.2015Index
40/01 VerwaltungsverfahrenNorm
AVG §34 Abs3Rechtssatz
Nach der Rechtsprechung des VwGH ist eine schriftliche Eingabe dann iSd § 34 Abs 3 AVG beleidigend, wenn sie ein unsachliches Vorbringen enthält, das in einer Art gehalten ist, welches ein ungeziemendes Verhalten gegenüber der Behörde darstellt (VwSlg 5067 A/1959; 15. 10. 2009, 2008/09/0344; vgl auch VfSlg 13.035/1992). Dabei ist es ohne Belang, ob sich die beleidigende Schreibweise etwa gegen die betreffende Behörde, gegen eines ihrer Verwaltungsorgane oder gegen eine Amtshandlung richtet (vgl. VwGH v.11. 12. 1985, 84/03/0155; 2. 7. 1990, 90/19/0299; VwSlg 14.064 A/1994; VwGH 4. 9. 1995, 94/10/0099; 10. 3. 1998, 97/08/0110).Nach der Rechtsprechung des VwGH ist eine schriftliche Eingabe dann iSd Paragraph 34, Absatz 3, AVG beleidigend, wenn sie ein unsachliches Vorbringen enthält, das in einer Art gehalten ist, welches ein ungeziemendes Verhalten gegenüber der Behörde darstellt (VwSlg 5067 A/1959; 15. 10. 2009, 2008/09/0344; vergleiche auch VfSlg 13.035 aus 1992,). Dabei ist es ohne Belang, ob sich die beleidigende Schreibweise etwa gegen die betreffende Behörde, gegen eines ihrer Verwaltungsorgane oder gegen eine Amtshandlung richtet vergleiche VwGH v.11. 12. 1985, 84/03/0155; 2. 7. 1990, 90/19/0299; VwSlg 14.064 A/1994; VwGH 4. 9. 1995, 94/10/0099; 10. 3. 1998, 97/08/0110).
Schlagworte
Beleidigende Schreibweise, Schriftliche Eingabe, Unsachliches Vorbringen, ungeziemendes VerhaltenEuropean Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:LVWGKA:2015:KLVwG.1231.3.2015Zuletzt aktualisiert am
14.04.2016