TE Uvs Bescheid 2009/6/2 1-342/09

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Veröffentlicht am 02.06.2009
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Norm

GGBG §13 Abs3
  1. GGBG § 13 heute
  2. GGBG § 13 gültig ab 13.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 47/2018
  3. GGBG § 13 gültig von 21.05.2011 bis 12.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2011
  4. GGBG § 13 gültig von 01.08.2007 bis 20.05.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/2007
  5. GGBG § 13 gültig von 28.10.2005 bis 31.07.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 118/2005
  6. GGBG § 13 gültig von 13.08.2003 bis 27.10.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2003
  7. GGBG § 13 gültig von 25.05.2002 bis 12.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2002
  8. GGBG § 13 gültig von 01.09.1998 bis 24.05.2002

Spruch

Der Unabhängige Verwaltungssenat des Landes Vorarlberg hat durch sein Mitglied Dr Hämmerle über die Berufung des E J, D-B, gegen das Straferkenntnis der Bezirkshauptmannschaft B vom 23.3.2009, zu Recht erkannt:

Gemäß § 66 Abs 4 des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 (AVG) in Verbindung mit § 24 des Verwaltungsstrafgesetzes 1991 (VStG) wird der Berufung Folge gegeben, das angefochtene Straferkenntnis aufgehoben und das Verwaltungsstrafverfahren eingestellt.Gemäß Paragraph 66, Absatz 4, des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 (AVG) in Verbindung mit Paragraph 24, des Verwaltungsstrafgesetzes 1991 (VStG) wird der Berufung Folge gegeben, das angefochtene Straferkenntnis aufgehoben und das Verwaltungsstrafverfahren eingestellt.

Text

1.       Mit dem angefochtenen Straferkenntnis wurde dem Beschuldigten Folgendes vorgeworfen:

„Sie haben nachstehende Verwaltungsübertretung(en) begangen:

1.       Sie haben die Beförderungseinheit gelenkt, ohne sich, obwohl es Ihnen zumutbar war, vor Antritt der Fahrt davon zu überzeugen, dass die Vorschriften des Gefahrgutbeförderungsgesetzes (GGBG) eingehalten werden. Sie haben

UN 1760 ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, II, 1 Großpackmittel(IBC), 24 Kanister/1758 kg. UN 1760 ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, III, 4 Fass/1000 kg, UN 3082 UMWELTGEFÄHRDENDER STOFF, FLÜSSIG, N.A.G. 9, III, 2 Fass, 16 Kanister/816 kg,UN 1760 ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch zwei, 1 Großpackmittel(IBC), 24 Kanister/1758 kg. UN 1760 ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch drei, 4 Fass/1000 kg, UN 3082 UMWELTGEFÄHRDENDER STOFF, FLÜSSIG, N.A.G. 9, römisch drei, 2 Fass, 16 Kanister/816 kg,

UN 1719 ÄTZENDER ALKALISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, II, 1 Großpackmittel (IBC), 1 Fass, 2 Kanister/1464 kg,UN 1719 ÄTZENDER ALKALISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch zwei, 1 Großpackmittel (IBC), 1 Fass, 2 Kanister/1464 kg,

UN 1719 ÄTZENDER ALKALISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, III, 2 Kanister/62 kg, UN 1805 PHOSPHORSÄURE, LÖSUNG 8, III, 8 Kanister/320 kg, UN 3109 ORGANISCHES PEROXID TYP F, FLÜSSIG 5.2, 9 Kanister/270 kg, UN 3264 ÄTZENDER SAURER ANORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, II, 7 Großpackmittel ( IBC)/8270 kg, UN 1824 NATRIUMHYDROXID-LÖSUNG 8, II, 1 Großpackmittel (IBC), 1 Kanister/720 kg, UN 1824 NATRIUMHYDROXID-LÖSUNG 8, III, 1 Kanister/5 kg, UN 2031 SALPETERSÄURE 8, II, 1 Kanister/36 kg,UN 1719 ÄTZENDER ALKALISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch drei, 2 Kanister/62 kg, UN 1805 PHOSPHORSÄURE, LÖSUNG 8, römisch drei, 8 Kanister/320 kg, UN 3109 ORGANISCHES PEROXID TYP F, FLÜSSIG 5.2, 9 Kanister/270 kg, UN 3264 ÄTZENDER SAURER ANORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch zwei, 7 Großpackmittel ( IBC)/8270 kg, UN 1824 NATRIUMHYDROXID-LÖSUNG 8, römisch zwei, 1 Großpackmittel (IBC), 1 Kanister/720 kg, UN 1824 NATRIUMHYDROXID-LÖSUNG 8, römisch drei, 1 Kanister/5 kg, UN 2031 SALPETERSÄURE 8, römisch zwei, 1 Kanister/36 kg,

UN 1830 SCHWEFELSÄURE 8, II , 2 Kanister/36 kg,UN 1830 SCHWEFELSÄURE 8, römisch zwei , 2 Kanister/36 kg,

UN 1993 ENTZÜNDBARER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 3, III, 1 Kanister/4 kg befördert, obwohl Sie kein richtig ausgefülltes Beförderungspapier mitgeführt haben, da beim gefährlichen Gut UN 1719 in der technischen Benennung der Wortlaut "Zubereitung mit Natriumhypochlorit und Kaliumhydroxid" eingeschoben wurde.UN 1993 ENTZÜNDBARER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 3, römisch drei, 1 Kanister/4 kg befördert, obwohl Sie kein richtig ausgefülltes Beförderungspapier mitgeführt haben, da beim gefährlichen Gut UN 1719 in der technischen Benennung der Wortlaut "Zubereitung mit Natriumhypochlorit und Kaliumhydroxid" eingeschoben wurde.

Der festgestellte Mangel ist entsprechend den Bestimmungen und unter Berücksichtigung der besonderen Umstände der Beförderung in die Gefahrenkategorie II einzustufen.Der festgestellte Mangel ist entsprechend den Bestimmungen und unter Berücksichtigung der besonderen Umstände der Beförderung in die Gefahrenkategorie römisch zwei einzustufen.

2.       Sie haben die Beförderungseinheit gelenkt, ohne sich, obwohl es Ihnen zumutbar war, vor Antritt der Fahrt davon zu überzeugen, dass die Vorschriften des Gefahrgutbeförderungsgesetzes (GGBG) eingehalten werden. Sie haben

UN 1760 ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, II, 1 Großpackmittel(IBC), 24 Kanister/1758 kg. UN 1760 ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, III, 4 Fass/1000 kg, UN 3082 UMWELTGEFÄHRDENDER STOFF, FLÜSSIG, N.A.G. 9, III, 2 Fass, 16 Kanister/816 kg,UN 1760 ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch zwei, 1 Großpackmittel(IBC), 24 Kanister/1758 kg. UN 1760 ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch drei, 4 Fass/1000 kg, UN 3082 UMWELTGEFÄHRDENDER STOFF, FLÜSSIG, N.A.G. 9, römisch drei, 2 Fass, 16 Kanister/816 kg,

UN 1719 ÄTZENDER ALKALISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, II, 1 Großpackmittel (IBC), 1 Fass, 2 Kanister/1464 kg,UN 1719 ÄTZENDER ALKALISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch zwei, 1 Großpackmittel (IBC), 1 Fass, 2 Kanister/1464 kg,

UN 1719 ÄTZENDER ALKALISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, III, 2 Kanister/62 kg, UN 1805 PHOSPHORSÄURE, LÖSUNG 8, III, 8 Kanister/320 kg, UN 3109 ORGANISCHES PEROXID TYP F, FLÜSSIG 5.2, 9 Kanister/270 kg, UN 3264 ÄTZENDER SAURER ANORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, II, 7 Großpackmittel ( IBC)/8270 kg, UN 1824 NATRIUMHYDROXID-LÖSUNG 8, II, 1 Großpackmittel (IBC), 1 Kanister/720 kg, UN 1824 NATRIUMHYDROXID-LÖSUNG 8, III, 1 Kanister/5 kg, UN 2031 SALPETERSÄURE 8, II, 1 Kanister/36 kg,UN 1719 ÄTZENDER ALKALISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch drei, 2 Kanister/62 kg, UN 1805 PHOSPHORSÄURE, LÖSUNG 8, römisch drei, 8 Kanister/320 kg, UN 3109 ORGANISCHES PEROXID TYP F, FLÜSSIG 5.2, 9 Kanister/270 kg, UN 3264 ÄTZENDER SAURER ANORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch zwei, 7 Großpackmittel ( IBC)/8270 kg, UN 1824 NATRIUMHYDROXID-LÖSUNG 8, römisch zwei, 1 Großpackmittel (IBC), 1 Kanister/720 kg, UN 1824 NATRIUMHYDROXID-LÖSUNG 8, römisch drei, 1 Kanister/5 kg, UN 2031 SALPETERSÄURE 8, römisch zwei, 1 Kanister/36 kg,

UN 1830 SCHWEFELSÄURE 8, II , 2 Kanister/36 kg,UN 1830 SCHWEFELSÄURE 8, römisch zwei , 2 Kanister/36 kg,

UN 1993 ENTZÜNDBARER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 3, III, 1 Kanister/4 kg befördert, obwohl Sie kein richtig ausgefülltes Beförderungspapier mitgeführt haben, da gemäß Unterabschnitt 3.1.2.8 ADR die technische Benennung beim gefährlichen Gut UN 1805 nicht korrekt angegeben war, da das Wort "LÖSUNG" fehlte.UN 1993 ENTZÜNDBARER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 3, römisch drei, 1 Kanister/4 kg befördert, obwohl Sie kein richtig ausgefülltes Beförderungspapier mitgeführt haben, da gemäß Unterabschnitt 3.1.2.8 ADR die technische Benennung beim gefährlichen Gut UN 1805 nicht korrekt angegeben war, da das Wort "LÖSUNG" fehlte.

Der festgestellte Mangel ist entsprechend den Bestimmungen und unter Berücksichtigung der besonderen Umstände der Beförderung in die Gefahrenkategorie II einzustufen.Der festgestellte Mangel ist entsprechend den Bestimmungen und unter Berücksichtigung der besonderen Umstände der Beförderung in die Gefahrenkategorie römisch zwei einzustufen.

3.       Sie haben die Beförderungseinheit gelenkt, ohne sich, obwohl es Ihnen zumutbar war, vor Antritt der Fahrt davon zu überzeugen, dass die Vorschriften des Gefahrgutbeförderungsgesetzes (GGBG) eingehalten werden. Sie haben

UN 1760 ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, II, 1 Großpackmittel(IBC), 24 Kanister/1758 kg. UN 1760 ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, III, 4 Fass/1000 kg, UN 3082 UMWELTGEFÄHRDENDER STOFF, FLÜSSIG, N.A.G. 9, III, 2 Fass, 16 Kanister/816 kg,UN 1760 ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch zwei, 1 Großpackmittel(IBC), 24 Kanister/1758 kg. UN 1760 ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch drei, 4 Fass/1000 kg, UN 3082 UMWELTGEFÄHRDENDER STOFF, FLÜSSIG, N.A.G. 9, römisch drei, 2 Fass, 16 Kanister/816 kg,

UN 1719 ÄTZENDER ALKALISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, II, 1 Großpackmittel (IBC), 1 Fass, 2 Kanister/1464 kg,UN 1719 ÄTZENDER ALKALISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch zwei, 1 Großpackmittel (IBC), 1 Fass, 2 Kanister/1464 kg,

UN 1719 ÄTZENDER ALKALISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, III, 2 Kanister/62 kg, UN 1805 PHOSPHORSÄURE, LÖSUNG 8, III, 8 Kanister/320 kg, UN 3109 ORGANISCHES PEROXID TYP F, FLÜSSIG 5.2, 9 Kanister/270 kg, UN 3264 ÄTZENDER SAURER ANORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, II, 7 Großpackmittel ( IBC)/8270 kg, UN 1824 NATRIUMHYDROXID-LÖSUNG 8, II, 1 Großpackmittel (IBC), 1 Kanister/720 kg, UN 1824 NATRIUMHYDROXID-LÖSUNG 8, III, 1 Kanister/5 kg, UN 2031 SALPETERSÄURE 8, II, 1 Kanister/36 kg,UN 1719 ÄTZENDER ALKALISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch drei, 2 Kanister/62 kg, UN 1805 PHOSPHORSÄURE, LÖSUNG 8, römisch drei, 8 Kanister/320 kg, UN 3109 ORGANISCHES PEROXID TYP F, FLÜSSIG 5.2, 9 Kanister/270 kg, UN 3264 ÄTZENDER SAURER ANORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch zwei, 7 Großpackmittel ( IBC)/8270 kg, UN 1824 NATRIUMHYDROXID-LÖSUNG 8, römisch zwei, 1 Großpackmittel (IBC), 1 Kanister/720 kg, UN 1824 NATRIUMHYDROXID-LÖSUNG 8, römisch drei, 1 Kanister/5 kg, UN 2031 SALPETERSÄURE 8, römisch zwei, 1 Kanister/36 kg,

UN 1830 SCHWEFELSÄURE 8, II , 2 Kanister/36 kg,UN 1830 SCHWEFELSÄURE 8, römisch zwei , 2 Kanister/36 kg,

UN 1993 ENTZÜNDBARER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 3, III, 1 Kanister/4 kg befördert, obwohl Sie kein richtig ausgefülltes Beförderungspapier mitgeführt haben, da gemäß Unterabschnitt 3.1.2.8 ADR die technische Benennung beim gefährlichen Gut UN UN 2031 nicht korrekt angegeben war, da das Wort "LÖSUNG" zusätzlich bei der technischen Benennung "SALPETERSÄURE" eingefügt wurde.UN 1993 ENTZÜNDBARER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 3, römisch drei, 1 Kanister/4 kg befördert, obwohl Sie kein richtig ausgefülltes Beförderungspapier mitgeführt haben, da gemäß Unterabschnitt 3.1.2.8 ADR die technische Benennung beim gefährlichen Gut UN UN 2031 nicht korrekt angegeben war, da das Wort "LÖSUNG" zusätzlich bei der technischen Benennung "SALPETERSÄURE" eingefügt wurde.

Der festgestellte Mangel ist entsprechend den Bestimmungen und unter Berücksichtigung der besonderen Umstände der Beförderung in die Gefahrenkategorie II einzustufen.Der festgestellte Mangel ist entsprechend den Bestimmungen und unter Berücksichtigung der besonderen Umstände der Beförderung in die Gefahrenkategorie römisch zwei einzustufen.

4.       Sie haben die Beförderungseinheit gelenkt, ohne sich, obwohl es Ihnen zumutbar war, vor Antritt der Fahrt davon zu überzeugen, dass die Vorschriften des Gefahrgutbeförderungsgesetzes (GGBG) eingehalten werden. Sie haben

UN 1760 ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, II, 1 Großpackmittel(IBC), 24 Kanister/1758 kg. UN 1760 ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, III, 4 Fass/1000 kg, UN 3082 UMWELTGEFÄHRDENDER STOFF, FLÜSSIG, N.A.G. 9, III, 2 Fass, 16 Kanister/816 kg,UN 1760 ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch zwei, 1 Großpackmittel(IBC), 24 Kanister/1758 kg. UN 1760 ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch drei, 4 Fass/1000 kg, UN 3082 UMWELTGEFÄHRDENDER STOFF, FLÜSSIG, N.A.G. 9, römisch drei, 2 Fass, 16 Kanister/816 kg,

UN 1719 ÄTZENDER ALKALISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, II, 1 Großpackmittel (IBC), 1 Fass, 2 Kanister/1464 kg,UN 1719 ÄTZENDER ALKALISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch zwei, 1 Großpackmittel (IBC), 1 Fass, 2 Kanister/1464 kg,

UN 1719 ÄTZENDER ALKALISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, III, 2 Kanister/62 kg, UN 1805 PHOSPHORSÄURE, LÖSUNG 8, III, 8 Kanister/320 kg, UN 3109 ORGANISCHES PEROXID TYP F, FLÜSSIG 5.2, 9 Kanister/270 kg, UN 3264 ÄTZENDER SAURER ANORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, II, 7 Großpackmittel ( IBC)/8270 kg, UN 1824 NATRIUMHYDROXID-LÖSUNG 8, II, 1 Großpackmittel (IBC), 1 Kanister/720 kg, UN 1824 NATRIUMHYDROXID-LÖSUNG 8, III, 1 Kanister/5 kg, UN 2031 SALPETERSÄURE 8, II, 1 Kanister/36 kg,UN 1719 ÄTZENDER ALKALISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch drei, 2 Kanister/62 kg, UN 1805 PHOSPHORSÄURE, LÖSUNG 8, römisch drei, 8 Kanister/320 kg, UN 3109 ORGANISCHES PEROXID TYP F, FLÜSSIG 5.2, 9 Kanister/270 kg, UN 3264 ÄTZENDER SAURER ANORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch zwei, 7 Großpackmittel ( IBC)/8270 kg, UN 1824 NATRIUMHYDROXID-LÖSUNG 8, römisch zwei, 1 Großpackmittel (IBC), 1 Kanister/720 kg, UN 1824 NATRIUMHYDROXID-LÖSUNG 8, römisch drei, 1 Kanister/5 kg, UN 2031 SALPETERSÄURE 8, römisch zwei, 1 Kanister/36 kg,

UN 1830 SCHWEFELSÄURE 8, II , 2 Kanister/36 kg,UN 1830 SCHWEFELSÄURE 8, römisch zwei , 2 Kanister/36 kg,

UN 1993 ENTZÜNDBARER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 3, III, 1 Kanister/4 kg befördert, obwohl Sie kein richtig ausgefülltes Beförderungspapier mitgeführt haben, da im Beförderungspapier die in Kapitel 3.2 Tabelle A Spalte 5 angegebenen oder nach einer Sondervorschrift gemäß Spalte 6 anwendbaren Nummern der Gefahrzettelmuster falsch angeführt wurden. Beim gefährlichen Gut UN 3109 wurde im Beförderungspapier zusätzlich zur Klasse 5.2 die Klasse 8 angeführt, welche nicht zulässig war.UN 1993 ENTZÜNDBARER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 3, römisch drei, 1 Kanister/4 kg befördert, obwohl Sie kein richtig ausgefülltes Beförderungspapier mitgeführt haben, da im Beförderungspapier die in Kapitel 3.2 Tabelle A Spalte 5 angegebenen oder nach einer Sondervorschrift gemäß Spalte 6 anwendbaren Nummern der Gefahrzettelmuster falsch angeführt wurden. Beim gefährlichen Gut UN 3109 wurde im Beförderungspapier zusätzlich zur Klasse 5.2 die Klasse 8 angeführt, welche nicht zulässig war.

Der festgestellte Mangel ist entsprechend den Bestimmungen und unter Berücksichtigung der besonderen Umstände der Beförderung in die Gefahrenkategorie II einzustufen.Der festgestellte Mangel ist entsprechend den Bestimmungen und unter Berücksichtigung der besonderen Umstände der Beförderung in die Gefahrenkategorie römisch zwei einzustufen.

5.       Sie haben die Beförderungseinheit gelenkt, ohne sich, obwohl es Ihnen zumutbar war, vor Antritt der Fahrt davon zu überzeugen, dass die Vorschriften des Gefahrgutbeförderungsgesetzes (GGBG) eingehalten werden. Sie haben UN 1760 ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, II, 1 Großpackmittel(IBC), 24 Kanister/1758 kg. UN 1760 ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, III, 4 Fass/1000 kg, UN 3082 UMWELTGEFÄHRDENDER STOFF, FLÜSSIG, N.A.G. 9, III, 2 Fass, 16 Kanister/816 kg,5. Sie haben die Beförderungseinheit gelenkt, ohne sich, obwohl es Ihnen zumutbar war, vor Antritt der Fahrt davon zu überzeugen, dass die Vorschriften des Gefahrgutbeförderungsgesetzes (GGBG) eingehalten werden. Sie haben UN 1760 ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch zwei, 1 Großpackmittel(IBC), 24 Kanister/1758 kg. UN 1760 ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch drei, 4 Fass/1000 kg, UN 3082 UMWELTGEFÄHRDENDER STOFF, FLÜSSIG, N.A.G. 9, römisch drei, 2 Fass, 16 Kanister/816 kg,

UN 1719 ÄTZENDER ALKALISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, II, 1 Großpackmittel (IBC), 1 Fass, 2 Kanister/1464 kg,UN 1719 ÄTZENDER ALKALISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch zwei, 1 Großpackmittel (IBC), 1 Fass, 2 Kanister/1464 kg,

UN 1719 ÄTZENDER ALKALISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, III, 2 Kanister/62 kg, UN 1805 PHOSPHORSÄURE, LÖSUNG 8, III, 8 Kanister/320 kg, UN 3109 ORGANISCHES PEROXID TYP F, FLÜSSIG 5.2, 9 Kanister/270 kg, UN 3264 ÄTZENDER SAURER ANORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, II, 7 Großpackmittel ( IBC)/8270 kg, UN 1824 NATRIUMHYDROXID-LÖSUNG 8, II, 1 Großpackmittel (IBC), 1 Kanister/720 kg, UN 1824 NATRIUMHYDROXID-LÖSUNG 8, III, 1 Kanister/5 kg, UN 2031 SALPETERSÄURE 8, II, 1 Kanister/36 kg,UN 1719 ÄTZENDER ALKALISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch drei, 2 Kanister/62 kg, UN 1805 PHOSPHORSÄURE, LÖSUNG 8, römisch drei, 8 Kanister/320 kg, UN 3109 ORGANISCHES PEROXID TYP F, FLÜSSIG 5.2, 9 Kanister/270 kg, UN 3264 ÄTZENDER SAURER ANORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 8, römisch zwei, 7 Großpackmittel ( IBC)/8270 kg, UN 1824 NATRIUMHYDROXID-LÖSUNG 8, römisch zwei, 1 Großpackmittel (IBC), 1 Kanister/720 kg, UN 1824 NATRIUMHYDROXID-LÖSUNG 8, römisch drei, 1 Kanister/5 kg, UN 2031 SALPETERSÄURE 8, römisch zwei, 1 Kanister/36 kg,

UN 1830 SCHWEFELSÄURE 8, II , 2 Kanister/36 kg,UN 1830 SCHWEFELSÄURE 8, römisch zwei , 2 Kanister/36 kg,

UN 1993 ENTZÜNDBARER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 3, III, 1 Kanister/4 kg befördert, obwohl Sie kein richtig ausgefülltes Beförderungspapier mitgeführt haben, da beim gefährlichen Gut UN 3082 vor der Nummer die Buchstaben "UN" nicht vorangesetzt wurden.UN 1993 ENTZÜNDBARER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 3, römisch drei, 1 Kanister/4 kg befördert, obwohl Sie kein richtig ausgefülltes Beförderungspapier mitgeführt haben, da beim gefährlichen Gut UN 3082 vor der Nummer die Buchstaben "UN" nicht vorangesetzt wurden.

Der festgestellte Mangel ist entsprechend den Bestimmungen und unter Berücksichtigung der besonderen Umstände der Beförderung in die Gefahrenkategorie II einzustufen.Der festgestellte Mangel ist entsprechend den Bestimmungen und unter Berücksichtigung der besonderen Umstände der Beförderung in die Gefahrenkategorie römisch zwei einzustufen.

Tatzeit:

10.12.2007, 15:30 Uhr

Tatort:

N, Rheintalautobahn A14, km 55,1, Kontrollplatz N, Fahrtrichtung Tirol

Sie haben dadurch folgende Rechtsvorschrift(en) verletzt:

  1. 1.Ziffer eins
    § 27 Abs. 2 Ziffer 9 i.V.m. § 13 Abs. 3 GGBG und Absatz 5.4.1.1.1 lit. b ADRParagraph 27, Absatz 2, Ziffer 9 in Verbindung mit Paragraph 13, Absatz 3, GGBG und Absatz 5.4.1.1.1 Litera b, ADR
  2. 2.Ziffer 2
    § 27 Abs. 2 Ziffer 9 i.V.m. § 13 Abs. 3 GGBG und Absatz 5.4.1.1.1 lit. b ADRParagraph 27, Absatz 2, Ziffer 9 in Verbindung mit Paragraph 13, Absatz 3, GGBG und Absatz 5.4.1.1.1 Litera b, ADR
  3. 3.Ziffer 3
    § 27 Abs. 2 Ziffer 9 i.V.m. § 13 Abs. 3 GGBG und Absatz 5.4.1.1.1 lit. b ADRParagraph 27, Absatz 2, Ziffer 9 in Verbindung mit Paragraph 13, Absatz 3, GGBG und Absatz 5.4.1.1.1 Litera b, ADR
  4. 4.Ziffer 4
    § 27 Abs. 2 Ziffer 9 i.V.m. § 13 Abs. 3 GGBG und Absatz 5.4.1.1.1 lit. c ADRParagraph 27, Absatz 2, Ziffer 9 in Verbindung mit Paragraph 13, Absatz 3, GGBG und Absatz 5.4.1.1.1 Litera c, ADR
  5. 5.Ziffer 5
    § 27 Abs. 2 Ziffer 9 i.V.m. § 13 Abs. 3 GGBG und Absatz 5.4.1.1.1 lit. a ADRParagraph 27, Absatz 2, Ziffer 9 in Verbindung mit Paragraph 13, Absatz 3, GGBG und Absatz 5.4.1.1.1 Litera a, ADR

Wegen dieser/diesen Verwaltungsübertretung(en) wird über Sie folgende Strafe verhängt:

Zu

Geldstrafe

falls diese uneinbringlich

Gemäß

Euro

ist, Ersatzfreiheitsstrafe von

1

110,00

12 Stunden

§ 27 Abs. 2 lit b GGBGParagraph 27, Absatz 2, Litera b, GGBG

2

110,00

12 Stunden

§ 27 Abs. 2 lit b GGBGParagraph 27, Absatz 2, Litera b, GGBG

3

110,00

12 Stunden

§ 27 Abs. 2 lit b GGBGParagraph 27, Absatz 2, Litera b, GGBG

4

110,00

12 Stunden

§ 27 Abs. 2 lit b GGBGParagraph 27, Absatz 2, Litera b, GGBG

5

30,00

15 Stunden

§ 27 Abs. 2 lit c GGBGParagraph 27, Absatz 2, Litera c, GGBG

Zu

Freiheitsstrafe

Gemäß

Ferner haben Sie zu bezahlen:

Betrag

Für

Euro

47,00

Strafverfahrenskosten gemäß § 64 Abs.1+2 VStGStrafverfahrenskosten gemäß Paragraph 64, Absatz eins +, 2, VStG

Zu zahlender Gesamtbetrag (Strafe/Barauslagen):

Euro    517,00“

Verfall

Gegenstand

Für verfallen erklärt gemäß

2.       Gegen dieses Straferkenntnis hat der Beschuldigte rechtzeitig Berufung erhoben. In dieser bringt er im Wesentlichen vor, als Fahrzeugführer müsse er ein Beförderungspapier mitführen und dies bei Kontrollen aushändigen. Beides habe er getan. Die Verantwortlichkeit für das Beförderungspapier liege gemäß ADR nicht beim Fahrer.

3.       Der Berufung kommt Berechtigung zu.

Die nach dem GGBG vom Lenker beim In-Betrieb-Nehmen oder Lenken einer Beförderungseinheit, mit welcher gefährliche Güter befördert werden, zu beachtenden Pflichten sind im § 13 Abs 2 und 3 leg cit enthalten.Die nach dem GGBG vom Lenker beim In-Betrieb-Nehmen oder Lenken einer Beförderungseinheit, mit welcher gefährliche Güter befördert werden, zu beachtenden Pflichten sind im Paragraph 13, Absatz 2 und 3 leg cit enthalten.

Nach § 13 Abs 2 leg cit darf der Lenker eine Beförderungseinheit, mit der gefährliche Güter befördert werden, nur in Betrieb nehmen oder lenken, wenn erNach Paragraph 13, Absatz 2, leg cit darf der Lenker eine Beförderungseinheit, mit der gefährliche Güter befördert werden, nur in Betrieb nehmen oder lenken, wenn er

  1. 1.Ziffer eins
    über seine Pflichten und die Besonderheiten der Beförderung unterwiesen ist,
  2. 2.Ziffer 2
    die Voraussetzungen des § 14 erfüllt unddie Voraussetzungen des Paragraph 14, erfüllt und
  3. 3.Ziffer 3
    sich, soweit dies zumutbar ist, davon überzeugt hat, dass die Beförderungseinheit, mit der gefährliche Güter befördert werden, sowie die Ladung den hiefür in Betracht kommenden Vorschriften entsprechen und die Aufschriften, Gefahrzettel, Großzettel (Placards), Tafeln und sonstigen Informationen über die gefährlichen Güter und über das Fahrzeug vorschriftsmäßig angebracht sind.
Der Lenker kann jedoch im Fall der Z 3 auf die ihm von anderen Beteiligten zur Verfügung gestellten Informationen und Daten vertrauen.Der Lenker kann jedoch im Fall der Ziffer 3, auf die ihm von anderen Beteiligten zur Verfügung gestellten Informationen und Daten vertrauen.

Nach § 13 Abs 3 leg cit hat der Lenker bei der Beförderung die Begleitpapiere und Ausstattungsgegenstände mitzuführen, die in den gemäß § 2 Z 1 in Betracht kommenden Vorschriften vorgeschrieben sind. Dazu zählt auch das Beförderungspapier. Das Erstellen dieser Unterlage zählt aber nicht zum Pflichtenkreis eines Fahrzeuglenkers. Er kann daher auch nicht für den Inhalt des Beförderungspapiers verantwortlich gemacht werden. Nur dann, wenn das Beförderungspapier mit der Ladung nicht im Einklang steht, wäre es Pflicht des Lenkers, diesen Umstand vor der Inbetriebnahme bzw vor dem Lenken der Beförderungseinheit dem Beförderer des Gefahrgutes mitzuteilen und dürfte er die Beförderungseinheit erst dann in Betrieb nehmen bzw lenken, wenn die Ladung und das Beförderungspapier übereinstimmen (vgl dazu VwGH 14.11. 2006, 2005/03/0126).Nach Paragraph 13, Absatz 3, leg cit hat der Lenker bei der Beförderung die Begleitpapiere und Ausstattungsgegenstände mitzuführen, die in den gemäß Paragraph 2, Ziffer eins, in Betracht kommenden Vorschriften vorgeschrieben sind. Dazu zählt auch das Beförderungspapier. Das Erstellen dieser Unterlage zählt aber nicht zum Pflichtenkreis eines Fahrzeuglenkers. Er kann daher auch nicht für den Inhalt des Beförderungspapiers verantwortlich gemacht werden. Nur dann, wenn das Beförderungspapier mit der Ladung nicht im Einklang steht, wäre es Pflicht des Lenkers, diesen Umstand vor der Inbetriebnahme bzw vor dem Lenken der Beförderungseinheit dem Beförderer des Gefahrgutes mitzuteilen und dürfte er die Beförderungseinheit erst dann in Betrieb nehmen bzw lenken, wenn die Ladung und das Beförderungspapier übereinstimmen vergleiche dazu VwGH 14.11. 2006, 2005/03/0126).

Da im gegenständlichen Fall sämtliche Tatvorwürfe einen mangelhaften Inhalt des Beförderungspapiers betreffen, wofür der Beschuldigte als Lenker der hier in Rede stehenden Beförderungseinheit verwaltungsstrafrechtlich nicht zur Verantwortung gezogen werden kann, war der Berufung Folge zu geben und spruchgemäß zu entscheiden.

Schlagworte

Gefahrgutbeförderung, Erstellung Beförderungspapier, keine Verantwortlichkeit des Lenkers

Zuletzt aktualisiert am

11.04.2018
Quelle: Unabhängige Verwaltungssenate UVS, http://www.wien.gv.at/uvs/index.html
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