RS Uvs 2011/9/19 VwSen-301063/4/AB

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 19.09.2011
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Index

24.01.01 Strafgesetzbuch
34.01.14 Glücksspielgesetz

Norm

GSpG §2 Abs4
GSpG §53 Ab1 Z1 lita
StGB §168
  1. GSpG § 2 heute
  2. GSpG § 2 gültig ab 01.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2019
  3. GSpG § 2 gültig von 19.08.2010 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 73/2010
  4. GSpG § 2 gültig von 20.07.2010 bis 18.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 54/2010
  5. GSpG § 2 gültig von 01.10.1997 bis 19.07.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 69/1997
  6. GSpG § 2 gültig von 01.01.1997 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 747/1996
  7. GSpG § 2 gültig von 01.01.1990 bis 31.12.1996
  1. GSpG § 53 heute
  2. GSpG § 53 gültig ab 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  3. GSpG § 53 gültig von 20.07.2010 bis 30.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 54/2010
  4. GSpG § 53 gültig von 01.01.1997 bis 19.07.2010 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 747/1996
  5. GSpG § 53 gültig von 01.11.1993 bis 31.12.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 695/1993
  6. GSpG § 53 gültig von 01.01.1990 bis 31.10.1993

Rechtssatz

Für die Beschlagnahme iSd § 53 Abs1 Z1 lita GSpG genügt der entsprechend substanziierte Verdacht, dass mit Glücksspielautomaten oder sonstigen Eingriffsgegenständen, mit denen in das Glücksspielmonopol des Bundes eingegriffen wird, fortgesetzt gegen § 52 Abs1 GSpG verstoßen wird; es muss also etwa ein begründeter Verdacht von (fortgesetzten) verbotenen Ausspielungen iSd § 2 Abs4 GSpG – konkret deren Veranstaltung, Organisation oder unternehmerischer Zugänglich-Machung bzw Beteiligung –  bestehen (§ 52 Abs1 Z1 GSpG). Dabei kann im Beschlagnahmeverfahren (noch) dahinstehen, ob es sich bei den gegenständlichen Ausspielungen um elektronische Lotterien iSd § 12a GSpG oder aber um Ausspielungen mit Glücksspielautomaten iSd § 2 Abs3 GSpG handelt; denn als strafrechtlichter Anknüpfungspunkt (auf den sich der begründete Verdacht nach § 53 Abs1 Z1 lita GSpG bezieht) dient ausschließlich das Vorliegen einer verbotenen Ausspielung gem § 2 Abs4 GSpG. In beiden Fällen ist die Beschlagnahme nach § 53 Abs1 Z1 lita GSpG vorgesehen. (Vgl VwGH 10.5.2010, 2009/17/0202 mwN)Für die Beschlagnahme iSd Paragraph 53, Abs1 Z1 lita GSpG genügt der entsprechend substanziierte Verdacht, dass mit Glücksspielautomaten oder sonstigen Eingriffsgegenständen, mit denen in das Glücksspielmonopol des Bundes eingegriffen wird, fortgesetzt gegen Paragraph 52, Abs1 GSpG verstoßen wird; es muss also etwa ein begründeter Verdacht von (fortgesetzten) verbotenen Ausspielungen iSd Paragraph 2, Abs4 GSpG – konkret deren Veranstaltung, Organisation oder unternehmerischer Zugänglich-Machung bzw Beteiligung –  bestehen (Paragraph 52, Abs1 Z1 GSpG). Dabei kann im Beschlagnahmeverfahren (noch) dahinstehen, ob es sich bei den gegenständlichen Ausspielungen um elektronische Lotterien iSd Paragraph 12 a, GSpG oder aber um Ausspielungen mit Glücksspielautomaten iSd Paragraph 2, Abs3 GSpG handelt; denn als strafrechtlichter Anknüpfungspunkt (auf den sich der begründete Verdacht nach Paragraph 53, Abs1 Z1 lita GSpG bezieht) dient ausschließlich das Vorliegen einer verbotenen Ausspielung gem Paragraph 2, Abs4 GSpG. In beiden Fällen ist die Beschlagnahme nach Paragraph 53, Abs1 Z1 lita GSpG vorgesehen. (Vgl VwGH 10.5.2010, 2009/17/0202 mwN)

Zuletzt aktualisiert am

18.11.2011
Quelle: Unabhängige Verwaltungssenate UVS, http://www.wien.gv.at/uvs/index.html
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