RS Lvwg 2014/6/24 VGW-151/046/4680/2014

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 24.06.2014
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Rechtssatznummer

2

Entscheidungsdatum

24.06.2014

Index

41/02 Passrecht Fremdenrecht
19/05 Menschenrechte

Norm

FPG §61
FPG §69 Abs2
FPG §125 Abs22
EMRK Art 8
  1. FPG § 61 heute
  2. FPG § 61 gültig ab 12.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2026
  3. FPG § 61 gültig von 01.10.2022 bis 11.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 106/2022
  4. FPG § 61 gültig von 01.06.2016 bis 30.09.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2016
  5. FPG § 61 gültig von 20.07.2015 bis 31.05.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2015
  6. FPG § 61 gültig von 01.01.2014 bis 19.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  7. FPG § 61 gültig von 01.07.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2011
  8. FPG § 61 gültig von 01.01.2006 bis 30.06.2011
  1. FPG § 69 heute
  2. FPG § 69 gültig ab 12.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2026
  3. FPG § 69 gültig von 20.07.2015 bis 11.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2015
  4. FPG § 69 gültig von 01.01.2014 bis 19.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  5. FPG § 69 gültig von 01.07.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2011
  6. FPG § 69 gültig von 01.01.2006 bis 30.06.2011
  1. FPG § 125 heute
  2. FPG § 125 gültig ab 01.01.9000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2025
  3. FPG § 125 gültig von 12.06.2026 bis 01.01.9000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2026
  4. FPG § 125 gültig von 28.12.2023 bis 11.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2019
  5. FPG § 125 gültig von 01.07.2021 bis 27.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2020
  6. FPG § 125 gültig von 24.12.2020 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 146/2020
  7. FPG § 125 gültig von 05.04.2020 bis 23.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2020
  8. FPG § 125 gültig von 28.12.2019 bis 04.04.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2019
  9. FPG § 125 gültig von 01.11.2017 bis 27.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  10. FPG § 125 gültig von 01.11.2017 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  11. FPG § 125 gültig von 01.06.2016 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2016
  12. FPG § 125 gültig von 20.07.2015 bis 31.05.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2015
  13. FPG § 125 gültig von 01.01.2014 bis 19.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2013
  14. FPG § 125 gültig von 18.04.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2013
  15. FPG § 125 gültig von 01.07.2011 bis 17.04.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2011
  16. FPG § 125 gültig von 01.01.2010 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  17. FPG § 125 gültig von 01.04.2009 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2009
  18. FPG § 125 gültig von 27.06.2006 bis 31.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 99/2006
  19. FPG § 125 gültig von 01.01.2006 bis 26.06.2006

Rechtssatz

Die Aufrechterhaltung des Aufenthaltsverbots erweist sich im Hinblick auf § 61 FPG und Art. 8 EMRK als nicht mehr verhältnismäßig, wobei zu betonen ist, dass die Behörde bei der Erlassung des Aufenthaltsverbots noch vom völligen Fehlen familiärer Bindungen zum Bundesgebiet ausgegangen ist, während gegenwärtig ganz massive familiäre Bindungen zu Österreich vorliegen, leben doch hier die Ehegattin und die kleine Tochter des Beschwerdeführers, die beide österreichische Staatsbürger sind, sowie sein Bruder, der über eine dauernde Aufenthaltsberechtigung verfügt. In Ansehung dieser familiären Bande zum Bundesgebiet ist von einem deutlichen Überwiegen der persönlichen Interessen des Beschwerdeführers an der Beendigung des mit der Aufrechterhaltung des Aufenthaltsverbots verbundenen Eingriffs in sein Familienleben gegenüber den öffentlichen Interessen an der weiteren Aufrechterhaltung des Aufenthaltsverbots auszugehen.Die Aufrechterhaltung des Aufenthaltsverbots erweist sich im Hinblick auf Paragraph 61, FPG und Artikel 8, EMRK als nicht mehr verhältnismäßig, wobei zu betonen ist, dass die Behörde bei der Erlassung des Aufenthaltsverbots noch vom völligen Fehlen familiärer Bindungen zum Bundesgebiet ausgegangen ist, während gegenwärtig ganz massive familiäre Bindungen zu Österreich vorliegen, leben doch hier die Ehegattin und die kleine Tochter des Beschwerdeführers, die beide österreichische Staatsbürger sind, sowie sein Bruder, der über eine dauernde Aufenthaltsberechtigung verfügt. In Ansehung dieser familiären Bande zum Bundesgebiet ist von einem deutlichen Überwiegen der persönlichen Interessen des Beschwerdeführers an der Beendigung des mit der Aufrechterhaltung des Aufenthaltsverbots verbundenen Eingriffs in sein Familienleben gegenüber den öffentlichen Interessen an der weiteren Aufrechterhaltung des Aufenthaltsverbots auszugehen.

Schlagworte

Aufhebung des Aufenthaltsverbotes; Änderung des Sachverhaltes; langjähriges Wohlverhalten; starke familiäre Bindung zu Österreich

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGWI:2014:VGW.151.046.4680.2014

Zuletzt aktualisiert am

11.08.2014
Quelle: Landesverwaltungsgericht Wien LVwg Wien, http://www.verwaltungsgericht.wien.gv.at
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