RS Lvwg 2016/6/10 VGW-151/023/4897/2016

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 10.06.2016
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Rechtssatznummer

3

Entscheidungsdatum

10.06.2016

Index

41/02 Passrecht Fremdenrecht
19/05 Menschenrechte

Norm

NAG §21 ABs. 2
NAG §21 Abs3
NAG §47 Abs3 Z3
EMRK Art 8
  1. NAG § 21 heute
  2. NAG § 21 gültig ab 07.08.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 81/2026
  3. NAG § 21 gültig von 01.10.2024 bis 06.08.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 67/2024
  4. NAG § 21 gültig von 21.10.2022 bis 30.09.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2022
  5. NAG § 21 gültig von 01.10.2022 bis 20.10.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 106/2022
  6. NAG § 21 gültig von 24.12.2020 bis 30.09.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2020
  7. NAG § 21 gültig von 01.02.2020 bis 31.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2019
  8. NAG § 21 gültig von 01.09.2018 bis 23.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 56/2018
  9. NAG § 21 gültig von 19.10.2017 bis 31.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  10. NAG § 21 gültig von 01.10.2017 bis 18.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  11. NAG § 21 gültig von 20.07.2015 bis 30.09.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2015
  12. NAG § 21 gültig von 01.01.2014 bis 19.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2013
  13. NAG § 21 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  14. NAG § 21 gültig von 01.07.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2011
  15. NAG § 21 gültig von 01.01.2010 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  16. NAG § 21 gültig von 01.04.2009 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2009
  17. NAG § 21 gültig von 01.01.2006 bis 31.03.2009
  1. NAG § 21 heute
  2. NAG § 21 gültig ab 07.08.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 81/2026
  3. NAG § 21 gültig von 01.10.2024 bis 06.08.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 67/2024
  4. NAG § 21 gültig von 21.10.2022 bis 30.09.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2022
  5. NAG § 21 gültig von 01.10.2022 bis 20.10.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 106/2022
  6. NAG § 21 gültig von 24.12.2020 bis 30.09.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2020
  7. NAG § 21 gültig von 01.02.2020 bis 31.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2019
  8. NAG § 21 gültig von 01.09.2018 bis 23.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 56/2018
  9. NAG § 21 gültig von 19.10.2017 bis 31.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  10. NAG § 21 gültig von 01.10.2017 bis 18.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  11. NAG § 21 gültig von 20.07.2015 bis 30.09.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2015
  12. NAG § 21 gültig von 01.01.2014 bis 19.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2013
  13. NAG § 21 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  14. NAG § 21 gültig von 01.07.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2011
  15. NAG § 21 gültig von 01.01.2010 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  16. NAG § 21 gültig von 01.04.2009 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2009
  17. NAG § 21 gültig von 01.01.2006 bis 31.03.2009
  1. NAG § 47 heute
  2. NAG § 47 gültig ab 07.08.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 81/2026
  3. NAG § 47 gültig von 01.01.2014 bis 06.08.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2013
  4. NAG § 47 gültig von 01.07.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2011
  5. NAG § 47 gültig von 01.01.2010 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  6. NAG § 47 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  7. NAG § 47 gültig von 27.06.2006 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 99/2006
  8. NAG § 47 gültig von 01.01.2006 bis 26.06.2006

Rechtssatz

Es ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin über einen arbeitsrechtlichen Vorvertrag vom 9. Mai 2016 mit Herrn S. mit dem Inhalt verfügt, dass sie als Hilfskraft in der Küche Vollzeit für einen Bruttolohn in der Höhe von EUR 1.320,-- beschäftigt werden soll. Ohne auf den Effektuierungswillen der Beschwerdeführerin bezüglich dieses Vorvertrages näher eingehen zu wollen – so war sie im Zuge der mündlichen Verhandlung hierzu befragt nicht einmal in der Lage, zutreffend das vereinbarte Einkommen anzugeben – ist festzuhalten, dass ein derartiger Arbeitsvorvertrag schon auf Grund der eindeutigen gesetzlichen Regelung des § 47 Abs. 3 letzter Satz NAG – der Zusammenführende hat unbeschadet eigener Unterhaltsmittel des Fremden eine (tragfähige) Haftungserklärung abzugeben – bei der Beurteilung der Tragfähigkeit einer solchen Haftungserklärung nicht zu berücksichtigen ist. Auch steht im gegebenen Zusammenhang fest, dass der durch die Beschwerdeführerin begehrte Aufenthaltstitel zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit nicht berechtigt und der vorgelegte arbeitsrechtliche Vorvertrag somit auch bei allfälliger Beurteilung der allgemeinen Erteilungsvoraussetzung des § 11 Abs. 2 Z 4 NAG nicht zu berücksichtigen wäre.Es ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin über einen arbeitsrechtlichen Vorvertrag vom 9. Mai 2016 mit Herrn S. mit dem Inhalt verfügt, dass sie als Hilfskraft in der Küche Vollzeit für einen Bruttolohn in der Höhe von EUR 1.320,-- beschäftigt werden soll. Ohne auf den Effektuierungswillen der Beschwerdeführerin bezüglich dieses Vorvertrages näher eingehen zu wollen – so war sie im Zuge der mündlichen Verhandlung hierzu befragt nicht einmal in der Lage, zutreffend das vereinbarte Einkommen anzugeben – ist festzuhalten, dass ein derartiger Arbeitsvorvertrag schon auf Grund der eindeutigen gesetzlichen Regelung des Paragraph 47, Absatz 3, letzter Satz NAG – der Zusammenführende hat unbeschadet eigener Unterhaltsmittel des Fremden eine (tragfähige) Haftungserklärung abzugeben – bei der Beurteilung der Tragfähigkeit einer solchen Haftungserklärung nicht zu berücksichtigen ist. Auch steht im gegebenen Zusammenhang fest, dass der durch die Beschwerdeführerin begehrte Aufenthaltstitel zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit nicht berechtigt und der vorgelegte arbeitsrechtliche Vorvertrag somit auch bei allfälliger Beurteilung der allgemeinen Erteilungsvoraussetzung des Paragraph 11, Absatz 2, Ziffer 4, NAG nicht zu berücksichtigen wäre.

Schlagworte

Asylgründe; Tragfähigkeit von Haftungserklärungen nach § 47 Abs. 3 NAG

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGWI:2016:VGW.151.023.4897.2016

Zuletzt aktualisiert am

01.09.2016
Quelle: Landesverwaltungsgericht Wien LVwg Wien, http://www.verwaltungsgericht.wien.gv.at
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