RS Lvwg 2016/8/10 VGW-101/069/7353/2016

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 10.08.2016
beobachten
merken

Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

10.08.2016

Index

27/01 Rechtsanwälte

Norm

RAO §28 Abs1 litm
RAPG §2 Abs2
RL-BA 2015 §34
RL-BA 2015 §37
  1. RAO § 28 heute
  2. RAO § 28 gültig ab 01.08.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/2026
  3. RAO § 28 gültig von 01.04.2020 bis 31.07.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2020
  4. RAO § 28 gültig von 01.01.2018 bis 31.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2017
  5. RAO § 28 gültig von 01.01.2017 bis 31.12.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2017
  6. RAO § 28 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 156/2015
  7. RAO § 28 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 141/2009
  8. RAO § 28 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2005
  9. RAO § 28 gültig von 29.10.2003 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2003
  10. RAO § 28 gültig von 01.01.1991 bis 28.10.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 474/1990
  1. RAPG § 2 heute
  2. RAPG § 2 gültig ab 01.07.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2025
  3. RAPG § 2 gültig von 01.01.2017 bis 30.06.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2016
  4. RAPG § 2 gültig von 01.07.2011 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  5. RAPG § 2 gültig von 01.01.2008 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2007
  6. RAPG § 2 gültig von 01.01.1993 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 21/1993
  7. RAPG § 2 gültig von 01.04.1992 bis 31.12.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 176/1992
  8. RAPG § 2 gültig von 01.07.1986 bis 31.03.1992

Rechtssatz

Wirtschaftliche Interessen allein vermögen ein subjektivöffentliches Recht nicht zu begründen; es bedarf vielmehr einer gesetzlichen Vorschrift, aus der ein solches subjektives öffentliches Recht abgeleitet werden könnte (VwGH 12.12.2002, 2002/07/0109). Eine gesetzliche Vorschrift, aus der sich ein rechtliches Interesse des Beschwerdeführers an der Anerkennung bzw. der Feststellung der Anerkennbarkeit des gegenständlichen Seminars ergäbe, besteht jedoch nicht. Aus den Bestimmungen, die die Rechtsanwaltsanwärter zur Teilnahme an einer gewissen Anzahl an Ausbildungsveranstaltungen (§ 2 Abs. 2 Rechtsanwaltsprüfungsgesetz, § 34 RL-BA 2015) und den Ausschuss der Rechtsanwaltskammer zur Anerkennung von Ausbildungsveranstaltungen (§ 28 Abs. 1 lit. m RAO) verpflichten, erwächst dem Beschwerdeführer weder eine Berechtigung noch eine Verpflichtung.Wirtschaftliche Interessen allein vermögen ein subjektivöffentliches Recht nicht zu begründen; es bedarf vielmehr einer gesetzlichen Vorschrift, aus der ein solches subjektives öffentliches Recht abgeleitet werden könnte (VwGH 12.12.2002, 2002/07/0109). Eine gesetzliche Vorschrift, aus der sich ein rechtliches Interesse des Beschwerdeführers an der Anerkennung bzw. der Feststellung der Anerkennbarkeit des gegenständlichen Seminars ergäbe, besteht jedoch nicht. Aus den Bestimmungen, die die Rechtsanwaltsanwärter zur Teilnahme an einer gewissen Anzahl an Ausbildungsveranstaltungen (Paragraph 2, Absatz 2, Rechtsanwaltsprüfungsgesetz, Paragraph 34, RL-BA 2015) und den Ausschuss der Rechtsanwaltskammer zur Anerkennung von Ausbildungsveranstaltungen (Paragraph 28, Absatz eins, Litera m, RAO) verpflichten, erwächst dem Beschwerdeführer weder eine Berechtigung noch eine Verpflichtung.

Schlagworte

Parteistellung, mangelnde; Approbation; Anerkennung; Seminar; Ausbildungsveranstaltung für Rechtsanwaltsanwärter; Rechtsanwaltskammer; Feststellungsantrag; subjektives öffentliches Recht

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGWI:2016:VGW.101.069.7353.2016

Zuletzt aktualisiert am

27.03.2017
Quelle: Landesverwaltungsgericht Wien LVwg Wien, http://www.verwaltungsgericht.wien.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten