RS Vfgh 2011/12/13 B1721/10

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 13.12.2011
beobachten
merken

Index

27 Rechtspflege
27/01 Rechtsanwälte

Norm

B-VG Art7 Abs1 / Gesetz
B-VG Art7 Abs1 / Verwaltungsakt
StGG Art6 Abs1 / Erwerbsausübung
RAO §10a Abs7, §23 Abs4
Statut der Treuhand-Revision der Steiermärkischen Rechtsanwaltskammer
  1. B-VG Art. 7 heute
  2. B-VG Art. 7 gültig ab 01.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 7 gültig von 01.01.2004 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 7 gültig von 16.05.1998 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/1998
  5. B-VG Art. 7 gültig von 14.08.1997 bis 15.05.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/1997
  6. B-VG Art. 7 gültig von 01.07.1988 bis 13.08.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  7. B-VG Art. 7 gültig von 01.01.1975 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  8. B-VG Art. 7 gültig von 19.12.1945 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  9. B-VG Art. 7 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. B-VG Art. 7 heute
  2. B-VG Art. 7 gültig ab 01.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 7 gültig von 01.01.2004 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 7 gültig von 16.05.1998 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/1998
  5. B-VG Art. 7 gültig von 14.08.1997 bis 15.05.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/1997
  6. B-VG Art. 7 gültig von 01.07.1988 bis 13.08.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  7. B-VG Art. 7 gültig von 01.01.1975 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  8. B-VG Art. 7 gültig von 19.12.1945 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  9. B-VG Art. 7 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. RAO § 10a heute
  2. RAO § 10a gültig ab 19.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2024
  3. RAO § 10a gültig von 01.04.2020 bis 18.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2020
  4. RAO § 10a gültig von 25.05.2018 bis 31.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2018
  5. RAO § 10a gültig von 01.08.2010 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2010
  6. RAO § 10a gültig von 01.01.2010 bis 31.07.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 141/2009

Leitsatz

Keine Verletzung verfassungsgesetzlich gewährleisteter Rechte durch Abweisung des Antrags eines Rechtsanwaltes auf Befreiung von der Beitragsleistung zum Treuhandbuch; keine Unsachlichkeit der (Neu-)Regelung der RAO über die Verpflichtung jedes Rechtsanwaltes zur Leistung von Beiträgen zur Versicherung der Treuhandeinrichtung

Rechtssatz

Keine Unsachlichkeit des §10a Abs7 RAO idF BGBl I 58/2010. Neuregelung des §10a RAO infolge des ErkenntnissesKeine Unsachlichkeit des §10a Abs7 RAO in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, 58 aus 2010,. Neuregelung des §10a RAO infolge des Erkenntnisses

VfSlg 18637/2008; Beitragspflicht eines Rechtsanwaltes zur Aufbringung der Prämie für die Versicherung auch dann, wenn er keine Treuhandschaften abwickelt.VfSlg 18637 aus 2008,; Beitragspflicht eines Rechtsanwaltes zur Aufbringung der Prämie für die Versicherung auch dann, wenn er keine Treuhandschaften abwickelt.

Die Errichtung von Treuhandeinrichtungen und der Abschluss einer Versicherung zum Schutz der Treugeber (vgl §23 Abs4 RAO) dient dem Klientenschutz und soll das Vertrauen der Bevölkerung in die Rechtsanwaltschaft insgesamt stärken bzw den Berufsstand vor Vertrauensverlusten bewahren; gesetzliche Maßnahme zur Zielerreichung geeignet; Ansehen der Rechtsanwälte unteilbar, Erhaltung des Standesansehens für die gesamte Berufsgruppe von eminenter Wichtigkeit. Der Umstand, dass nicht alle Rechtsanwälte Treuhandschaften übernehmen, führt daher nicht zur Verfassungswidrigkeit des §10a Abs7 RAO.Die Errichtung von Treuhandeinrichtungen und der Abschluss einer Versicherung zum Schutz der Treugeber vergleiche §23 Abs4 RAO) dient dem Klientenschutz und soll das Vertrauen der Bevölkerung in die Rechtsanwaltschaft insgesamt stärken bzw den Berufsstand vor Vertrauensverlusten bewahren; gesetzliche Maßnahme zur Zielerreichung geeignet; Ansehen der Rechtsanwälte unteilbar, Erhaltung des Standesansehens für die gesamte Berufsgruppe von eminenter Wichtigkeit. Der Umstand, dass nicht alle Rechtsanwälte Treuhandschaften übernehmen, führt daher nicht zur Verfassungswidrigkeit des §10a Abs7 RAO.

Keine Verletzung im Gleichheitsrecht und im Recht auf Freiheit der Erwerbsbetätigung.

Entscheidungstexte

Schlagworte

Rechtsanwälte, Berufsrecht, Erwerbsausübungsfreiheit

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2011:B1721.2010

Zuletzt aktualisiert am

20.09.2012
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten