RS Vwgh 1980/6/3 1278/77

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 03.06.1980
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Index

20/01 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB)
32/02 Steuern vom Einkommen und Ertrag

Norm

ABGB §1220;
EStG 1972 §34;
  1. ABGB § 1220 heute
  2. ABGB § 1220 gültig ab 01.01.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 75/2009
  3. ABGB § 1220 gültig von 01.01.1978 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 403/1977
  1. EStG 1972 § 34 gültig von 23.01.1992 bis 31.12.2018 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 61/2018
  2. EStG 1972 § 34 gültig von 07.08.1987 bis 22.01.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 380/1987
  3. EStG 1972 § 34 gültig von 22.12.1984 bis 06.08.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 531/1984
  4. EStG 1972 § 34 gültig von 14.12.1983 bis 21.12.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 587/1983
  5. EStG 1972 § 34 gültig von 01.01.1983 bis 31.12.1982 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 243/1982
  6. EStG 1972 § 34 gültig von 27.11.1982 bis 13.12.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 570/1982
  7. EStG 1972 § 34 gültig von 01.03.1982 bis 26.11.1982 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 111/1982
  8. EStG 1972 § 34 gültig von 20.12.1980 bis 28.02.1982 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 563/1980
  9. EStG 1972 § 34 gültig von 01.07.1978 bis 19.12.1980 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 280/1978
  10. EStG 1972 § 34 gültig von 30.12.1977 bis 30.06.1978 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 645/1977
  11. EStG 1972 § 34 gültig von 09.08.1974 bis 29.12.1977 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 469/1974
  12. EStG 1972 § 34 gültig von 13.12.1972 bis 08.08.1974

Rechtssatz

Da § 1220 ABGB in der für 1975 geltenden Fassung bei der Statuierung der Verpflichtung zur Bestellung eines Heiratsgutes bereits weitgehend auf sittliche Wertvorstellung Bedacht nimmt, kann sich die Mutter dann, wenn der Vater im Hinblick auf seine Einkommensverhältnisse und Vermögensverhältnisse zur Leistung eines Heiratsgutes verpflichtet ist, weder auf eine rechtliche noch auf eine sittliche Pflicht berufen, aus der sich die Zwangsläufigkeit im Sinne des § 34 Abs 3 ergeben könnte.Da Paragraph 1220, ABGB in der für 1975 geltenden Fassung bei der Statuierung der Verpflichtung zur Bestellung eines Heiratsgutes bereits weitgehend auf sittliche Wertvorstellung Bedacht nimmt, kann sich die Mutter dann, wenn der Vater im Hinblick auf seine Einkommensverhältnisse und Vermögensverhältnisse zur Leistung eines Heiratsgutes verpflichtet ist, weder auf eine rechtliche noch auf eine sittliche Pflicht berufen, aus der sich die Zwangsläufigkeit im Sinne des Paragraph 34, Absatz 3, ergeben könnte.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1980:1977001278.X01

Im RIS seit

03.06.1980
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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