Entscheidungen zu § 159 Abs. 1 StGB

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

311 Dokumente

Entscheidungen 61-90 von 311

RS OGH 1998/3/27 19Bs31/98

Norm: ABGB §1271StGB §159 Abs1
Rechtssatz: Verbindlichkeiten eines - von der Landesregierung bewilligten - Wettbüros in Form von nicht ausbezahlten Wettgewinnen sind zwar nicht gerichtlich einklagbar und stellen nur Naturalobligationen dar (§ 1271 ABGB), können aber dennoch die Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens im Sinne des § 159 Abs 1 StGB begründen. Anmerkung 800 Naturalobligation, Wettschulden, Zahlungsunfähigkeit ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 27.03.1998

TE OGH 1998/3/27 19Bs31/98

Entscheidungsgründe: Mit dem angefochtenen Urteil wurde die 25-jährige österreichische Staatsangehörige Sandra G***** von dem wider sie erhobenen Vorwurf, sie habe in der Zeit von August 1994 bis September 1996 in Wien als Schuldnerin mehrerer Gläubiger fahrlässig ihre Zahlungsunfähigkeit dadurch herbeigeführt, daß sie mit zu geringem Eigenkapital unter der Bezeichnung "R*****-Wetten" ein Wettbüro eröffnete, Fremdkapital in zu hohem Ausmaß in Anspruch nahm und die Tätigkeit nic... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 27.03.1998

TE OGH 1997/12/9 4Ob290/97v

Begründung: Die Klägerin vermietete der H*****Gesellschaft mbH (***** GmbH) mit Mietvertrag vom 9.11.1988 das Objekt W*****. Der Mietvertrag wurde für die Zeit bis 31.10.1990 geschlossen. Der Beklagte wurde am 25.11.1988 als Geschäftsführer der H***** GmbH in das Firmenbuch eingetragen. In der Gesellschafterliste vom 20.10.1988 schienen DDr. Wilhelm K***** und der Beklagte mit einer Stammeinlage von je S 250.000,-- als Gesellschafter auf. Nach dem Registerakt wurden die Stamme... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 09.12.1997

TE OGH 1997/10/22 7Ob2339/96p

Entscheidungsgründe: Gerhard S*****, die Streitteile und andere Personen gründeten Anfang 1991 zur Förderung der Kultur im Bezirk L***** den "Kulturverein T*****". Gerhard Schodl wurde Obmann, der Beklagte Obmann-Stellvertreter, der Kläger Kassier. Dem ging vor, daß sich der Kläger bereit erklärt hatte, als gewerberechtlicher Geschäftsführer des vom Verein betriebenen Kaffeehauses gegen ein Konsulentenhonorar von S 2.500,-- monatlich aufzutreten. Außerdem vermietete er dem Verei... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 22.10.1997

TE OGH 1997/10/16 12Os62/97

Gründe: Gerhard E***** wurde (1 bis 3) - richtig: - der Vergehen der fahrlässigen Krida nach § 159 Abs 1 Z 1 und 2 StGB, der Verbrechen Gerhard E***** wurde (1 bis 3) - richtig: - der Vergehen der fahrlässigen Krida nach Paragraph 159, Absatz eins, Ziffer eins und 2 StGB, der Verbrechen (4) der betrügerischen Krida nach § 156 Abs 1 und 2 StGB und (5) der Untreue nach § 153 Abs 1 und 2 StGB sowie (6) des Vergehens nach § 114 Abs 1 ASVG schuldig erkannt. (4) der betrügerischen ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 16.10.1997

TE OGH 1997/5/27 11Os21/97

Gründe: Mit dem angefochtenen (auch einen rechtskräftigen Teilfreispruch enthaltenden) Urteil wurden Karl Siegfried W***** des Verbrechens der Untreue nach § 153 Abs 1 und Abs 2 zweiter Fall StGB, Volker Reinulf K***** und Gertrude K***** als Beteiligte an diesem Verbrechen nach § 12 (zweiter, teilweise dritter Fall) StGB sowie Volker Reinulf K***** außerdem wegen (des - richtig: siehe Mayerhofer/Rieder StGB4 § 159 E 14 a) der Vergehen der fahrlässigen Krida nach § 159 Abs 1 Z ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 27.05.1997

TE OGH 1997/5/7 13Os198/96

Gründe: Mit dem angefochtenen (auch unbekämpft gebliebene Freisprüche enthaltenden) Urteil wurde Johann N***** (des, richtig: Mayerhofer/Rieder, StGB4, § 159 E 14 a) der Vergehen der fahrlässigen Krida nach den §§ 159 Abs 1 Z 1 und 2, 161 Abs 1 StGB schuldig erkannt. Mit dem angefochtenen (auch unbekämpft gebliebene Freisprüche enthaltenden) Urteil wurde Johann N***** (des, richtig: Mayerhofer/Rieder, StGB4, Paragraph 159, E 14 a) der Vergehen der fahrlässigen Krida nach den Pa... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 07.05.1997

TE OGH 1996/12/16 1Ob2269/96z

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Entscheidung | OGH | 16.12.1996

RS OGH 1996/9/18 13Os112/96

Norm: StGB §159 Abs1 Z2
Rechtssatz: Der Abschluß von Vergleichen im Zusammenhang mit deshalb tatsächlich geleisteten Ratenzahlungen sind Kridahandlungen im Sinne des § 159 Abs 1 Z 2 StGB, handelt es sich doch auch dabei um willkürliche Zahlungen an einzelne Gläubiger zu Lasten des gemeinsamen Befriedigungsfonds. Entscheidungstexte 13 Os 112/96 Entscheidungstext OGH 18.09.1996 13 O... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 18.09.1996

TE OGH 1996/9/18 13Os112/96

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Entscheidung | OGH | 18.09.1996

RS OGH 1996/9/18 13Os112/96

Norm: StGB §159 Abs1 Z2
Rechtssatz: Der Abschluß von Vergleichen im Zusammenhang mit deshalb tatsächlich geleisteten Ratenzahlungen sind Kridahandlungen im Sinne des § 159 Abs 1 Z 2 StGB, handelt es sich doch auch dabei um willkürliche Zahlungen an einzelne Gläubiger zu Lasten des gemeinsamen Befriedigungsfonds. Entscheidungstexte 13 Os 112/96 Entscheidungstext OGH 18.09.1996 13 O... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 18.09.1996

RS OGH 1996/5/14 14Os178/95, 14Os92/03, 15Os49/07f, 15Os192/08m, 14Os1/16b, 15Os65/18z, 11Os31/18w

Norm: StGB §156StGB §159 Abs1 Z2
Rechtssatz: Zwar kann eine Aufrechnung keine Vermögensverringerung bewirken und würde daher (ohne im Kridastadium von einer strafbaren Haftung nach § 159 Abs 1 Z 2 StGB zu befreien) an sich eine Strafbarkeit nach § 156 StGB ausschließen, doch hätte es hiezu der Manifestation eines entsprechenden Kompensationswillens bedurft. Entscheidungstexte 14 Os 178/95 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 14.05.1996

TE OGH 1996/5/14 14Os178/95

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Entscheidung | OGH | 14.05.1996

RS OGH 1996/5/14 14Os178/95, 14Os92/03, 15Os49/07f, 15Os192/08m, 14Os1/16b, 15Os65/18z, 11Os31/18w

Norm: StGB §156StGB §159 Abs1 Z2
Rechtssatz: Zwar kann eine Aufrechnung keine Vermögensverringerung bewirken und würde daher (ohne im Kridastadium von einer strafbaren Haftung nach § 159 Abs 1 Z 2 StGB zu befreien) an sich eine Strafbarkeit nach § 156 StGB ausschließen, doch hätte es hiezu der Manifestation eines entsprechenden Kompensationswillens bedurft. Entscheidungstexte 14 Os 178/95 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 14.05.1996

TE OGH 1996/4/23 10Ob2009/96f

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Entscheidung | OGH | 23.04.1996

RS OGH 1995/12/12 11Os158/95, 12Os62/97, 15Os115/13w, 20Os25/15z, 27Ds1/17d, 23Ds5/19s, 23Ds4/19v

Norm: StGB §6 FStGB §159 Abs1
Rechtssatz: Bei Beurteilung der inneren Tatbestandserfordernisse des § 159 Abs 1 StGB ist ein objektiv-subjektiver Maßstab anzulegen, wobei regelmäßig vom Erfahrungsstand und Wissensstand eines verantwortungsbewussten Kaufmannes auszugehen ist. Dieser Sorgfaltsmaßstab betrifft eine Rechtsfrage. Entscheidungstexte 11 Os 158/95 Entscheidungstext OGH 12.12.1... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 12.12.1995

TE OGH 1995/12/12 11Os158/95

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Entscheidung | OGH | 12.12.1995

RS OGH 1995/9/14 14Os37/95, 8Ob124/07d

Norm: KO §69 Abs3StGB §159 Abs1 Z2
Rechtssatz: Die Legitimation zur Beantragung der Konkurseröffnung ist bei juristischen Personen deren organschaftlichen Vertretern vorbehalten (§ 69 Abs 3 KO). Ein Prokurist ist zur Stellung eines solchen Antrages weder berechtigt noch verpflichtet. Entscheidungstexte 14 Os 37/95 Entscheidungstext OGH 14.09.1995 14 Os 37/95 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 14.09.1995

TE OGH 1995/9/14 14Os37/95

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Entscheidung | OGH | 14.09.1995

RS OGH 1995/9/14 14Os37/95, 8Ob124/07d

Norm: KO §69 Abs3StGB §159 Abs1 Z2
Rechtssatz: Die Legitimation zur Beantragung der Konkurseröffnung ist bei juristischen Personen deren organschaftlichen Vertretern vorbehalten (§ 69 Abs 3 KO). Ein Prokurist ist zur Stellung eines solchen Antrages weder berechtigt noch verpflichtet. Entscheidungstexte 14 Os 37/95 Entscheidungstext OGH 14.09.1995 14 Os 37/95 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 14.09.1995

TE OGH 1995/9/13 7Ob595/95

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Entscheidung | OGH | 13.09.1995

TE OGH 1995/7/12 13Os67/95

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Entscheidung | OGH | 12.07.1995

RS OGH 1994/7/14 1Ob553/94

Norm: ABGB §1299 GABGB §1311 IIcGmbHG §25GmbHG §85 Abs1KO §69StGB §159 Abs1
Rechtssatz: War die Hausbank über die Vermögenslage der GmbH ins einzelne genau informiert, begegnete sie dem Vorschlag des Geschäftsführers, den Konkurs zu beantragen mit einer günstigen Fortbestehungsprognose und stellte sie die Kredite nicht fällig, kann dem Geschäftsführer ein Sorgfaltsverstoß für Verletzung von Gläubigerschutzvorschriften nicht angelastet werden. ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 14.07.1994

TE OGH 1994/7/14 1Ob553/94

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Entscheidung | OGH | 14.07.1994

RS OGH 1994/5/17 14Os64/94, 13Os100/99, 13Os92/00

Norm: StGB §159 Abs1 Z1StPO §262 Ba
Rechtssatz: Beim Vergehen der fahrlässigen Krida nach § 159 Abs 1 Z 1 StGB umfaßt der Anklagevorwurf global jenen Komplex wirtschaftlichen Fehlverhaltens, durch den der Gemeinschuldner die eigene Zahlungsunfähigkeit fahrlässig selbst herbeiführt und damit eine Gläubigerbenachteiligung bewirkt. Für die Identität von Anklagetat und Urteilstat ist nur maßgebend, daß das Urteil sich auf dasselbe gemeinschuldneris... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 17.05.1994

RS OGH 1994/5/17 14Os64/94

Norm: StGB §159 Abs1 Z1
Rechtssatz: Die verspätete Bezahlung fälliger Schulden nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit des Gemeinschuldners und nach Anzeigeerstattung berührt weder die Frage der Gläubigermehrheit zum Insolvenzzeitpunkt noch jene der Rechtzeitigkeit der Schadensgutmachung als Voraussetzung tätiger Reue. Entscheidungstexte 14 Os 64/94 Entscheidungstext OGH 17.05.1994 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 17.05.1994

TE OGH 1994/5/17 5Ob522/94

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Entscheidung | OGH | 17.05.1994

RS OGH 1994/5/17 14Os64/94, 13Os100/99, 13Os92/00

Norm: StGB §159 Abs1 Z1StPO §262 Ba
Rechtssatz: Beim Vergehen der fahrlässigen Krida nach § 159 Abs 1 Z 1 StGB umfaßt der Anklagevorwurf global jenen Komplex wirtschaftlichen Fehlverhaltens, durch den der Gemeinschuldner die eigene Zahlungsunfähigkeit fahrlässig selbst herbeiführt und damit eine Gläubigerbenachteiligung bewirkt. Für die Identität von Anklagetat und Urteilstat ist nur maßgebend, daß das Urteil sich auf dasselbe gemeinschuldneris... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 17.05.1994

RS OGH 1994/5/17 14Os64/94

Norm: StGB §159 Abs1 Z1
Rechtssatz: Die verspätete Bezahlung fälliger Schulden nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit des Gemeinschuldners und nach Anzeigeerstattung berührt weder die Frage der Gläubigermehrheit zum Insolvenzzeitpunkt noch jene der Rechtzeitigkeit der Schadensgutmachung als Voraussetzung tätiger Reue. Entscheidungstexte 14 Os 64/94 Entscheidungstext OGH 17.05.1994 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 17.05.1994

RS OGH 1993/9/16 15Os56/93

Norm: StGB §159 Abs1 Z1
Rechtssatz: Bei der gebotenen Anlegung eines deliktsspezifischen Sorgfaltsmaßstabes ist davon auszugehen, daß sogar grob unwirtschaftliche Verhaltensweisen mangels objektiver Sorgfaltswidrigkeit den Tatbestand des § 159 Abs 1 Z 1 StGB nicht verwirklichen, solange keine Insolvenz droht (Kienapfel, BT II2 § 159 RZ 15; Rittler Lehrbuch II2 242). Eine unwirtschaftliche geschäftliche Gestion, die weder bei bereits aufziehende... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 16.09.1993

Entscheidungen 61-90 von 311