§ 6 WFV § 6

Wohnbauförderungsverordnung 2015

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Aktuelle Fassung

In Kraft vom 01.01.2019 bis 31.12.9999

(1) Für Bauten, um deren Förderung angesucht wird, dürfen nur Baustoffe verwendet werden, die bei der Bauausführung oder Benützung keine Beeinträchtigung der Gesundheit von Menschen bewirken. Die Verwendung folgender Baustoffe ist unzulässig:

1.

Baustoffe, die auf Grund unions-, bundes- oder anderer landesrechtlicher Bestimmungen nicht oder nicht mehr in Verkehr gebracht oder verwendet werden dürfen;

2.

Baustoffe, die im Verlauf des Lebenszyklus klimaschädigende, halogenierte Gase in die Atmosphäre frei setzen;

3.

tropische Hölzer.

(2) Für den Wärmeschutz und die Energieeffizienz von Bauten, um deren Förderung nach den Unterabschnitten 2 bis 5 angesucht wird, gilt Folgendes:

1.

Die Gewährung einer Förderung für Neubauten setzt den Einsatz eines innovativen klimarelevanten Systemshocheffizienten alternativen Energiesystems voraus.

2.

Die Gewährung einer Förderung fürVon den Anforderungen gemäß der Z 1 kann bei Zu-, Auf-, Ein- oder Umbauten setzt vorausabgesehen werden:

a) im Fall des Einbaus einer Wärmebereitstellungsanlage für die Raumheizung oder Warmwasserbereitung: den Einsatz eines innovativen klimarelevanten Systems;
b) in allen anderen Fällen: die Einhaltung eines LEKT-Wertes von höchstens 20.
3. Von den Anforderungen gemäß der Z 1 und 2 kann abgesehen werden:

a)

bei Vorliegen sachlicher Gründe (zB zur Wahrung der Interessen des Denkmal-, Ortsbild- oder Altstadtschutzes);

b)

von den geforderten Pi-Werten eines innovativen klimarelevanten Systems, wenn deren Erfüllung aus bautechnischen Gründen nicht möglich oder aus wirtschaftlichen Gründen nicht zumutbar ist.

(3) Als Mindestanforderungen für den Schallschutz, die Barrierefreiheit und die Chancengleichheit von größeren und kleineren Unternehmen im Wohnbau sowie als weitere Mindestanforderungen für die Energieeffizienz von geförderten Bauten werden verbindlich erklärt:

1.

die Richtlinie „Schallschutz“ (Ausgabe April 2015) für Förderungen der Unterabschnitte 2, 4 und 5;

2.

die Richtlinie „Barrierefreiheit“ (Ausgabe April 2015) für Förderungen zur Errichtung von Mietwohnungendes 4. Unterabschnitts;

3.

die Richtlinie „Energieeffizienz“ (Ausgabe August 2016) für Förderungen der Unterabschnitte 2 bis 6;.

4.

die Richtlinie „Chancengleichheit im Wohnbau“ (Ausgabe August 2016Anm: entfallen auf Grund LGBl Nr 106/2018) für Förderungen zur Errichtung von Mietwohnungen.

Stand vor dem 31.12.2018

In Kraft vom 01.09.2016 bis 31.12.2018

(1) Für Bauten, um deren Förderung angesucht wird, dürfen nur Baustoffe verwendet werden, die bei der Bauausführung oder Benützung keine Beeinträchtigung der Gesundheit von Menschen bewirken. Die Verwendung folgender Baustoffe ist unzulässig:

1.

Baustoffe, die auf Grund unions-, bundes- oder anderer landesrechtlicher Bestimmungen nicht oder nicht mehr in Verkehr gebracht oder verwendet werden dürfen;

2.

Baustoffe, die im Verlauf des Lebenszyklus klimaschädigende, halogenierte Gase in die Atmosphäre frei setzen;

3.

tropische Hölzer.

(2) Für den Wärmeschutz und die Energieeffizienz von Bauten, um deren Förderung nach den Unterabschnitten 2 bis 5 angesucht wird, gilt Folgendes:

1.

Die Gewährung einer Förderung für Neubauten setzt den Einsatz eines innovativen klimarelevanten Systemshocheffizienten alternativen Energiesystems voraus.

2.

Die Gewährung einer Förderung fürVon den Anforderungen gemäß der Z 1 kann bei Zu-, Auf-, Ein- oder Umbauten setzt vorausabgesehen werden:

a) im Fall des Einbaus einer Wärmebereitstellungsanlage für die Raumheizung oder Warmwasserbereitung: den Einsatz eines innovativen klimarelevanten Systems;
b) in allen anderen Fällen: die Einhaltung eines LEKT-Wertes von höchstens 20.
3. Von den Anforderungen gemäß der Z 1 und 2 kann abgesehen werden:

a)

bei Vorliegen sachlicher Gründe (zB zur Wahrung der Interessen des Denkmal-, Ortsbild- oder Altstadtschutzes);

b)

von den geforderten Pi-Werten eines innovativen klimarelevanten Systems, wenn deren Erfüllung aus bautechnischen Gründen nicht möglich oder aus wirtschaftlichen Gründen nicht zumutbar ist.

(3) Als Mindestanforderungen für den Schallschutz, die Barrierefreiheit und die Chancengleichheit von größeren und kleineren Unternehmen im Wohnbau sowie als weitere Mindestanforderungen für die Energieeffizienz von geförderten Bauten werden verbindlich erklärt:

1.

die Richtlinie „Schallschutz“ (Ausgabe April 2015) für Förderungen der Unterabschnitte 2, 4 und 5;

2.

die Richtlinie „Barrierefreiheit“ (Ausgabe April 2015) für Förderungen zur Errichtung von Mietwohnungendes 4. Unterabschnitts;

3.

die Richtlinie „Energieeffizienz“ (Ausgabe August 2016) für Förderungen der Unterabschnitte 2 bis 6;.

4.

die Richtlinie „Chancengleichheit im Wohnbau“ (Ausgabe August 2016Anm: entfallen auf Grund LGBl Nr 106/2018) für Förderungen zur Errichtung von Mietwohnungen.

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