§ 26 K-BStG Friedhofs- oder Urnenstättenordnung

Kärntner Bestattungsgesetz - K-BStG

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Aktuelle Fassung

In Kraft vom 01.04.2012 bis 31.07.2019

(1) Der Rechtsträger einer Bestattungsanlage im Sinne des Friedhofes§ 17 Abs. 2 lit. a oder lit. b hat eine FriedhofsordnungFriedhofs- oder Urnenstättenordnung festzusetzen und diese der Gemeinde (§ 24 Abs. 1) unverzüglich zur Kenntnis zu übermitteln. Die FriedhofsordnungIst der Rechtsträger des Friedhofes oder der Urnenstätte die Gemeinde, ist im Friedhof an leicht zugänglicher Stelle sichtbar anzuschlagendie Friedhofs- oder Urnenstättenordnung mit Verordnung der Gemeinde zu erlassen.

(2) Die Friedhofsordnung hat die Erfordernisse für die BenützungFriedhofs- oder Urnenstättenordnung ist im Friedhof oder an der GrabstättenUrnenstätte an zumindest einer leicht zugänglichen Stelle sichtbar anzuschlagen und in der Verwaltung des Friedhofs oder der Urnenstätte zur Einsicht aufzulegen. Jede Person darf sich in der Verwaltung des Friedhofs oder der Urnenstätte gegen angemessenes Entgelt Kopien oder Ausdrucke der Friedhofs- oder Urnenstättenordnung anfertigen lassen, sofern geeignete technische Einrichtungen zu enthalten, die Anlagen des Friedhofes und die Art seiner Benützung zu beschreiben und Bestimmungen über die Zeit des Friedhofsbesuches sowie das von den Friedhofsbesuchern zu beachtende Verhalten zu treffenderen Herstellung vorhanden sind.

(3) Die Friedhofs- oder Urnenstättenordnung hat jedenfalls nähere Bestimmungen zu enthalten über:

a)

das Areal des Friedhofs oder der Urnenstätte;

b)

die Infrastrukturanlagen der Bestattungsanlage (§ 19 Abs. 3) und die Art ihrer Benützung;

c)

die Einteilung, Art, Gestaltung und Beschaffenheit der Bestattungsstätten (z.B Grabstellen, Urnennischen und Urnengräber);

d)

die Benützungsrechte an den Bestattungsstätten und den Turnus ihrer Wiederbelegung;

e)

die Öffnungszeiten der Bestattungsanlage;

f)

das von den Besuchern zu beachtende Verhalten auf der Bestattungsanlage;

g)

die Zulässigkeit der Mitnahme von Tieren;

h)

die Verwaltung der Bestattungsanlage.

(4) Die Benützungsdauer ist für Gräber mit mindestens zehn Jahren, für Grüfte mit mindestens 25 Jahren festzulegen.

(45) Die BestimmungenLandesregierung darf mit Verordnung, soweit dies zur Sicherstellung sanitärer Erfordernisse, der AbsSicherheit der Besucher oder zur Sicherung des öffentlichen Anstandes erforderlich ist, nähere Bestimmungen über den Inhalt von Friedhofs- oder Urnenstättenordnungen erlassen. 1Hierbei dürfen unterschiedliche Bestimmungen für einzelne Arten von Bestattungsanlagen und 2 gelten sinngemäß für UrnenhaineBestattungsstätten (z.B Gräber, Urnennischen, Urnengräber) vorgesehen werden.

Stand vor dem 31.03.2012

In Kraft vom 01.01.1972 bis 31.03.2012

(1) Der Rechtsträger einer Bestattungsanlage im Sinne des Friedhofes§ 17 Abs. 2 lit. a oder lit. b hat eine FriedhofsordnungFriedhofs- oder Urnenstättenordnung festzusetzen und diese der Gemeinde (§ 24 Abs. 1) unverzüglich zur Kenntnis zu übermitteln. Die FriedhofsordnungIst der Rechtsträger des Friedhofes oder der Urnenstätte die Gemeinde, ist im Friedhof an leicht zugänglicher Stelle sichtbar anzuschlagendie Friedhofs- oder Urnenstättenordnung mit Verordnung der Gemeinde zu erlassen.

(2) Die Friedhofsordnung hat die Erfordernisse für die BenützungFriedhofs- oder Urnenstättenordnung ist im Friedhof oder an der GrabstättenUrnenstätte an zumindest einer leicht zugänglichen Stelle sichtbar anzuschlagen und in der Verwaltung des Friedhofs oder der Urnenstätte zur Einsicht aufzulegen. Jede Person darf sich in der Verwaltung des Friedhofs oder der Urnenstätte gegen angemessenes Entgelt Kopien oder Ausdrucke der Friedhofs- oder Urnenstättenordnung anfertigen lassen, sofern geeignete technische Einrichtungen zu enthalten, die Anlagen des Friedhofes und die Art seiner Benützung zu beschreiben und Bestimmungen über die Zeit des Friedhofsbesuches sowie das von den Friedhofsbesuchern zu beachtende Verhalten zu treffenderen Herstellung vorhanden sind.

(3) Die Friedhofs- oder Urnenstättenordnung hat jedenfalls nähere Bestimmungen zu enthalten über:

a)

das Areal des Friedhofs oder der Urnenstätte;

b)

die Infrastrukturanlagen der Bestattungsanlage (§ 19 Abs. 3) und die Art ihrer Benützung;

c)

die Einteilung, Art, Gestaltung und Beschaffenheit der Bestattungsstätten (z.B Grabstellen, Urnennischen und Urnengräber);

d)

die Benützungsrechte an den Bestattungsstätten und den Turnus ihrer Wiederbelegung;

e)

die Öffnungszeiten der Bestattungsanlage;

f)

das von den Besuchern zu beachtende Verhalten auf der Bestattungsanlage;

g)

die Zulässigkeit der Mitnahme von Tieren;

h)

die Verwaltung der Bestattungsanlage.

(4) Die Benützungsdauer ist für Gräber mit mindestens zehn Jahren, für Grüfte mit mindestens 25 Jahren festzulegen.

(45) Die BestimmungenLandesregierung darf mit Verordnung, soweit dies zur Sicherstellung sanitärer Erfordernisse, der AbsSicherheit der Besucher oder zur Sicherung des öffentlichen Anstandes erforderlich ist, nähere Bestimmungen über den Inhalt von Friedhofs- oder Urnenstättenordnungen erlassen. 1Hierbei dürfen unterschiedliche Bestimmungen für einzelne Arten von Bestattungsanlagen und 2 gelten sinngemäß für UrnenhaineBestattungsstätten (z.B Gräber, Urnennischen, Urnengräber) vorgesehen werden.

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