IM NAMEN DER REPUBLIK Das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich erkennt durch MMag. Kammerhofer als Einzelrichter über die Beschwerde der A, vertreten durch B, Steuerberater in ***, ***, gegen den Bescheid des Gemeinderates der Stadtgemeinde *** vom 6. Juli 2020, Zl. ***, mit dem der Berufung gegen den Bescheid des Stadtrates der Stadtgemeinde *** vom 12. September 2019 betreffend Nachsichtansuchen vom 7. September 2018 hinsichtlich des Abgabenbescheides vom 8. August 20... mehr lesen...
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich erkennt durch den Richter Hofrat Mag. Hubmayr über die Beschwerde des A, ***, ***, vom 7. August 2020 gegen den Bescheid des Gemeinderates der Stadtgemeinde *** vom 7. Juli 2020, GZ.: ***, mit welchem eine Berufung vom 1. Februar 2020 gegen einen Bescheid des Stadtrates der Stadtgemeinde *** vom 27. Dezember 2019, GZ.: ***, betreffend die Abweisung eines Antrages auf Nachsicht vom 30. Juli 2019, abgewiesen ... mehr lesen...
Rechtssatznummer 1 Entscheidungsdatum 08.09.2020 Norm: BAO §229 BAO §236 AbgEO §12 GdO NÖ 1973 §36 Abs2 BAO § 229 heute BAO § 229 gültig ab 01.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2013 BAO § 229 gültig von 19.04.1980 bis 31.12.2012 ... mehr lesen...
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich hat durch Hofrat Mag. Röper als Einzelrichter über die Beschwerde von Herrn A, ***, ***, vom 22. Juli 2019 gegen den Bescheid des Gemeinderates der Marktgemeinde *** vom 24. Juni 2019, Kundennummer ***, mit welchem der Berufung des Beschwerdeführers gegen den Abgabenbescheid des Gemeindevorstandes der Marktgemeinde *** vom 21. März 2019, Kundennummer ***, betreffend Nachsicht von fälligen Abgabenschuldigkeiten... mehr lesen...
Rechtssatznummer 2 Entscheidungsdatum 14.11.2019 Norm: BAO §236 BAO § 236 heute BAO § 236 gültig ab 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2005 BAO § 236 gültig von 20.12.2003 bis 30.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/... mehr lesen...
Rechtssatznummer 1 Entscheidungsdatum 14.11.2019 Norm: BAO §236 BAO § 236 heute BAO § 236 gültig ab 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2005 BAO § 236 gültig von 20.12.2003 bis 30.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/... mehr lesen...
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich hat durch Hofrat Mag. Röper als Einzelrichter über die Beschwerde von Herrn LD, vertreten durch Pallas Rechtsanwälte Partnerschaft, ***, ***, vom 29. Juli 2017 gegen den Bescheid des Gemeinderates der Stadtgemeinde *** vom 28. Juni 2017, Zl. 900-5-51/4/2-2015-B-GR-2017/1, mit welchem die Berufung des Beschwerdeführers gegen den Abgabenbescheid des Stadtrates der Stadtgemeinde *** vom 16. Februar 2017, Zl. 900-5-... mehr lesen...
Rechtssatznummer 1 Entscheidungsdatum 21.12.2017 Norm: BAO §236
Rechtssatz: Gemäß § 236 BAO und der dazu ergangenen Verordnung des Bundesministers für Finanzen, BGBI. II 435/2005 idF BGBI. II 449/2013, kann eine Unbilligkeit der Abgabeneinhebung persönlicher oder sachlicher Natur sein. (vgl. VwGH vom 24. Februar 1998, Zl. 97/13/0237). Schlagworte Finanzrecht; Abgabenschuld; Nachsich... mehr lesen...
Rechtssatznummer 2 Entscheidungsdatum 21.12.2017 Norm: BAO §236
Rechtssatz: Eine sachliche Unbilligkeit [iSd § 236 BAO] ist anzunehmen, wenn im Einzelfall bei Anwendung des Gesetzes aus anderen als aus persönlichen Gründen ein vom Gesetzgeber offenbar nicht beabsichtigtes Ergebnis eintritt, sodass es zu einer anomalen Belastungswirkung und verglichen mit anderen Fällen zu einem atypischen Vermögenseingriff kommt ... mehr lesen...
Rechtssatznummer 3 Entscheidungsdatum 21.12.2017 Norm: BAO §236
Rechtssatz: Die Feststellung, ob das gesetzliche Merkmal der Unbilligkeit der Einhebung [iSd § 236 BAO] gegeben ist, liegt im Bereich der gesetzlichen Gebundenheit. Erst nach der Feststellung, dass der Sachverhalt dem unbestimmten Gesetzesbegriff "Einhebung nach der Lage des Falles unbillig" entspricht, betritt die Behörde den Bereich des Ermessens ... mehr lesen...
Rechtssatznummer 4 Entscheidungsdatum 21.12.2017 Norm: BAO §236
Rechtssatz: Verneint die Abgabenbehörde die Unbilligkeit der Abgabeneinhebung [iSd § 236 BAO], so ist für eine Ermessensentscheidung kein Raum. Schlagworte Finanzrecht; Abgabenschuld; Nachsicht; Unbilligkeit; European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:LVWGNI:2017:LVwG.AV.950.001.2017 ... mehr lesen...
Rechtssatznummer 5 Entscheidungsdatum 21.12.2017 Norm: BAO §236
Rechtssatz: Eine "persönliche" Unbilligkeit [iSd § 236 BAO] liegt insbesondere dann vor, wenn die Einhebung der Abgaben die Existenzgrundlage des Nachsichtswerbers gefährdet. Die Abgabenbehörde hat daher im Rahmen ihrer amtswegigen Ermittlungspflicht nur die vom Nachsichtswerber geltend gemachten
Gründe: zu prüfen (vgl. VwGH Zl. 97/14/0031). Dabei sin... mehr lesen...