TE Bvwg Beschluss 2014/4/22 W209 1438409-1

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Veröffentlicht am 22.04.2014
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Entscheidungsdatum

22.04.2014

Norm

AsylG 2005 §25 Abs1 Z3
B-VG Art.133 Abs4
  1. AsylG 2005 § 25 heute
  2. AsylG 2005 § 25 gültig ab 12.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2026
  3. AsylG 2005 § 25 gültig von 20.07.2015 bis 11.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2015
  4. AsylG 2005 § 25 gültig von 01.01.2014 bis 19.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  5. AsylG 2005 § 25 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  6. AsylG 2005 § 25 gültig von 01.04.2009 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2009
  7. AsylG 2005 § 25 gültig von 01.07.2008 bis 31.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  8. AsylG 2005 § 25 gültig von 01.01.2006 bis 30.06.2008
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Spruch

W209 1438409-1/6E

BESCHLUSS

Das Bundesverwaltungsgericht hat durch den Richter Mag. Reinhard SEITZ als Einzelrichter beschlossen:

A) Das Verfahren betreffend die Beschwerde des XXXX,A) Das Verfahren betreffend die Beschwerde des römisch 40 ,

Staatsangehöriger Afghanistans, geb. am XXXX, gegen den Bescheid des Bundesasylamtes vom 8.10.2013, GZ XXXX, wird infolge Gegenstandslosigkeit des Antrages auf internationalen Schutz gemäß § 25 Abs. 1 Z 3 des Asylgesetzes 2005 (AsylG 2005), BGBl. I Nr. 100/2005 idgF, eingestellt.Staatsangehöriger Afghanistans, geb. am römisch 40 , gegen den Bescheid des Bundesasylamtes vom 8.10.2013, GZ römisch 40 , wird infolge Gegenstandslosigkeit des Antrages auf internationalen Schutz gemäß Paragraph 25, Absatz eins, Ziffer 3, des Asylgesetzes 2005 (AsylG 2005), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 100 aus 2005, idgF, eingestellt.

B) Die Revision ist gemäß Art 133 Abs. 4 B-VG nicht zulässig.B) Die Revision ist gemäß Artikel 133, Absatz 4, B-VG nicht zulässig.

Text

BEGRÜNDUNG:

Am 8.12.2012 stellte der Beschwerdeführer einen Antrag auf internationalen Schutz.

Mit Bescheid des Bundesasylamtes vom 8.10.2013, Geschäftszahl: XXXX, wurde dieser Antrag bezüglich der Zuerkennung des Status des Asylberechtigten gemäß § 3 Abs. 1 in Verbindung mit § 2 Abs. 1 Z 13 AsylG 2005 und bezüglich Zuerkennung des Status des subsidiär Schutzberechtigten in Bezug auf das Herkunftsland Afghanistan gemäß § 8 Abs. 1 iVm § 2 Abs. 1 Z 13 AsylG 2005 abgewiesen und gemäß § 10 Abs. 1 Z 2 AsylG 2005 die Ausweisung des Beschwerdeführers aus dem österreichischen Bundesgebiet nach Afghanistan verfügt.Mit Bescheid des Bundesasylamtes vom 8.10.2013, Geschäftszahl: römisch 40 , wurde dieser Antrag bezüglich der Zuerkennung des Status des Asylberechtigten gemäß Paragraph 3, Absatz eins, in Verbindung mit Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 13, AsylG 2005 und bezüglich Zuerkennung des Status des subsidiär Schutzberechtigten in Bezug auf das Herkunftsland Afghanistan gemäß Paragraph 8, Absatz eins, in Verbindung mit Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 13, AsylG 2005 abgewiesen und gemäß Paragraph 10, Absatz eins, Ziffer 2, AsylG 2005 die Ausweisung des Beschwerdeführers aus dem österreichischen Bundesgebiet nach Afghanistan verfügt.

Am 17.10.2013 erhob der Beschwerdeführer gegen diesen Bescheid fristgerecht Beschwerde.

Mit Schreiben vom 24.2.2014 teilte das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl mit, dass der Beschwerdeführer, der offenbar in der Zwischenzeit in die Bundesrepublik Deutschland ausgereist war, am 4.3.2014 über Freilassing nach Österreich überstellt wird.

Am 8.4.2014 übermittelte das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl einen vom Beschwerdeführer unterfertigten Antrag auf Kostenübernahme zur freiwilligen Rückkehr nach Afghanistan, eine Buchungsbestätigung betreffend Flüge von Linz nach Wien, von Wien nach Istanbul (beide 14.4.2014) und von Istanbul nach Kabul (am 15.4.2014) sowie ein Heimreisezertifikat.

Laut Mitteilung der IOM vom 16.4.204 ist der Beschwerdeführer wie geplant am 14.4.2014 aus dem Bundesgebiet ausgereist.

Gemäß § 25 Abs. 1 Z 3 AsylG 2005 ist ein Antrag auf internationalen Schutz mit der Ausreise als gegenstandslos abzulegen, wenn der Fremde freiwillig in den Herkunftsstaat abreist. Das beim Bundesverwaltungsgericht anhängige Beschwerdeverfahren betreffend diesen Antrag war daher einzustellen.Gemäß Paragraph 25, Absatz eins, Ziffer 3, AsylG 2005 ist ein Antrag auf internationalen Schutz mit der Ausreise als gegenstandslos abzulegen, wenn der Fremde freiwillig in den Herkunftsstaat abreist. Das beim Bundesverwaltungsgericht anhängige Beschwerdeverfahren betreffend diesen Antrag war daher einzustellen.

Schlagworte

Gegenstandslosigkeit

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:BVWG:2014:W209.1438409.1.00

Zuletzt aktualisiert am

11.06.2014
Quelle: Bundesverwaltungsgericht BVwg, https://www.bvwg.gv.at
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