RS Lvwg 2023/11/6 LVwG-M-47/001-2023

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 06.11.2023
beobachten
merken

Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

06.11.2023

Norm

B-VG Art130 Abs1 Z2
FPG 2005 §41
  1. B-VG Art. 130 heute
  2. B-VG Art. 130 gültig ab 01.02.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2019
  3. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2019 bis 31.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  5. B-VG Art. 130 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  6. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2015 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  7. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2013
  8. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  9. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  10. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/1997
  11. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  12. B-VG Art. 130 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  13. B-VG Art. 130 gültig von 18.07.1962 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 215/1962
  14. B-VG Art. 130 gültig von 25.12.1946 bis 17.07.1962 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  15. B-VG Art. 130 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  16. B-VG Art. 130 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Das Aufenthaltsrecht eines Unionsbürgers und seiner Familienangehörigen leitet sich aus der FreizügigkeitsRL (Art 7 Abs 2 der FreizügigkeitsRL 2004/38/EG) bzw direkt aus dem Unionsrecht (Art 39 EG-V) ab und entsteht bereits mit dem Vorliegen der unionsrechtlichen Voraussetzungen und nicht erst mit der Ausstellung einer Bescheinigung über das Aufenthaltsrecht (vgl VfGH G244/09 ua). Dieser kommt lediglich deklarativer Charakter zu (vgl Art 10 der FreizügigkeitsRL: „Zum Nachweis des Aufenthaltsrechts […]“). Das in § 55 Abs 1 iVm den §§ 52 und 54 NAG genannte Niederlassungsrecht ist unmittelbar im Gemeinschaftsrecht begründet und wird innerstaatlich nicht verliehen, sondern nur dokumentiert (vgl VwGH 2006/21/0330).Das Aufenthaltsrecht eines Unionsbürgers und seiner Familienangehörigen leitet sich aus der FreizügigkeitsRL (Artikel 7, Absatz 2, der FreizügigkeitsRL 2004/38/EG) bzw direkt aus dem Unionsrecht (Artikel 39, EG-V) ab und entsteht bereits mit dem Vorliegen der unionsrechtlichen Voraussetzungen und nicht erst mit der Ausstellung einer Bescheinigung über das Aufenthaltsrecht vergleiche VfGH G244/09 ua). Dieser kommt lediglich deklarativer Charakter zu vergleiche Artikel 10, der FreizügigkeitsRL: „Zum Nachweis des Aufenthaltsrechts […]“). Das in Paragraph 55, Absatz eins, in Verbindung mit den Paragraphen 52 und 54 NAG genannte Niederlassungsrecht ist unmittelbar im Gemeinschaftsrecht begründet und wird innerstaatlich nicht verliehen, sondern nur dokumentiert vergleiche VwGH 2006/21/0330).

Schlagworte

Maßnahmenbeschwerde; Einreiseverweigerung; Anhaltung; Aufenthaltsrecht; Niederlassungsrecht;

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGNI:2023:LVwG.M.47.001.2023

Zuletzt aktualisiert am

17.06.2026
Quelle: Landesverwaltungsgericht Niederösterreich LVwg Niederösterreic, http://www.lvwg.noe.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten