RS Vwgh 2026/5/28 Ra 2024/07/0034

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Veröffentlicht am 28.05.2026
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
83 Naturschutz Umweltschutz

Norm

AWG 1990 §29 Abs13
AWG 1990 §29 Abs13 idF 1994/155
AWG 2002 §38 Abs2
VwRallg
  1. AWG 2002 § 38 heute
  2. AWG 2002 § 38 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2013
  3. AWG 2002 § 38 gültig von 16.02.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 9/2011
  4. AWG 2002 § 38 gültig von 12.07.2007 bis 15.02.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 43/2007
  5. AWG 2002 § 38 gültig von 01.01.2005 bis 11.07.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/2004
  6. AWG 2002 § 38 gültig von 02.11.2002 bis 31.12.2004

Rechtssatz

Die Gesetzesmaterialien zu § 38 Abs. 2 AWG 2002 (ErläutRV 984 BlgNR 21. GP 98) und seiner Vorgängerregelung in § 29 Abs. 13 AWG (1990) in der Stammfassung BGBl. Nr. 325/1990 (ErläutRV 1274 BlgNR 17. GP 40) und der Fassung BGBl. Nr. 155/1994 (Begründung zum Abänderungsantrag in der 153. Sitzung des Nationalrates in der 18. GP 17806 f) sind zur Frage des Umfangs der "bautechnischen Bestimmungen" unergiebig. Aus der Rsp. der Höchstgerichte (zu § 29 Abs. 13 AWG [1990]) ergibt sich lediglich, dass nach dieser Bestimmung nicht die Flächenwidmung, also die Übereinstimmung des Vorhabens mit dem Flächenwidmungsplan, zu prüfen ist (VwGH 16.9.1999, 99/07/0075, VfSlg. 15.777/2000), diese Voraussetzung bzw. die Flächenwidmungspläne selbst also nicht unter die anzuwendenden bautechnischen Bestimmungen fallen. Im Schrifttum wird in aller Regel als bekannt vorausgesetzt, wie diese "bautechnischen Bestimmungen" vom Rest des landesgesetzlichen Baurechts abzugrenzen sind.Die Gesetzesmaterialien zu Paragraph 38, Absatz 2, AWG 2002 (ErläutRV 984 BlgNR 21. Gesetzgebungsperiode 98) und seiner Vorgängerregelung in Paragraph 29, Absatz 13, AWG (1990) in der Stammfassung Bundesgesetzblatt Nr. 325 aus 1990, (ErläutRV 1274 BlgNR 17. Gesetzgebungsperiode 40) und der Fassung Bundesgesetzblatt Nr. 155 aus 1994, (Begründung zum Abänderungsantrag in der 153. Sitzung des Nationalrates in der 18. Gesetzgebungsperiode 17806 f) sind zur Frage des Umfangs der "bautechnischen Bestimmungen" unergiebig. Aus der Rsp. der Höchstgerichte (zu Paragraph 29, Absatz 13, AWG [1990]) ergibt sich lediglich, dass nach dieser Bestimmung nicht die Flächenwidmung, also die Übereinstimmung des Vorhabens mit dem Flächenwidmungsplan, zu prüfen ist (VwGH 16.9.1999, 99/07/0075, VfSlg. 15.777 aus 2000,), diese Voraussetzung bzw. die Flächenwidmungspläne selbst also nicht unter die anzuwendenden bautechnischen Bestimmungen fallen. Im Schrifttum wird in aller Regel als bekannt vorausgesetzt, wie diese "bautechnischen Bestimmungen" vom Rest des landesgesetzlichen Baurechts abzugrenzen sind.

Schlagworte

Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2026:RA2024070034.L12

Im RIS seit

23.06.2026

Zuletzt aktualisiert am

07.07.2026
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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