TE Vwgh Beschluss 2026/6/12 Ra 2026/03/0040

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Veröffentlicht am 12.06.2026
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

B-VG Art133 Abs6 Z2
VwGG §26 Abs1
VwGG §26 Abs1 Z2
VwGG §34 Abs1
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 26 heute
  2. VwGG § 26 gültig ab 06.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 26 gültig von 01.01.2017 bis 05.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 26 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 26 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 26 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 26 heute
  2. VwGG § 26 gültig ab 06.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 26 gültig von 01.01.2017 bis 05.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 26 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 26 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 26 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Lehofer sowie die Hofräte Dr. Himberger und Dr. Chvosta als Richter, unter Mitwirkung des Schriftführers Dr. Zeleny, über die Revision der Bezirkshauptmannschaft Neunkirchen gegen das Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichts Niederösterreich vom 13. März 2026, Zl. LVwG-AV-828/001-2025, betreffend Wiederaufnahme eines Verfahrens nach dem Waffengesetz 1996 (mitbeteiligte Partei: J A), den Beschluss gefasst:

Spruch

Die Revision wird zurückgewiesen.

Begründung

1
Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Neunkirchen (der belangten Behörde vor dem Verwaltungsgericht und nunmehrigen Amtsrevisionswerberin) vom 26. Juni 2025 wurde das Verfahren über den Antrag des Mitbeteiligten vom 18. März 2025 auf Ausstellung eines Waffenpasses gemäß § 69 Abs. 1 und 3 AVG von Amts wegen wiederaufgenommen und dieser Antrag auf der Grundlage der §§ 10, 21 Abs. 2 und 22 Abs. 2 Waffengesetz 1996 abgewiesen.Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Neunkirchen (der belangten Behörde vor dem Verwaltungsgericht und nunmehrigen Amtsrevisionswerberin) vom 26. Juni 2025 wurde das Verfahren über den Antrag des Mitbeteiligten vom 18. März 2025 auf Ausstellung eines Waffenpasses gemäß Paragraph 69, Absatz eins, und 3 AVG von Amts wegen wiederaufgenommen und dieser Antrag auf der Grundlage der Paragraphen 10, 21, Absatz 2, und 22 Absatz 2, Waffengesetz 1996 abgewiesen.
2
Mit dem angefochtenen Erkenntnis gab das Verwaltungsgericht der Beschwerde des Mitbeteiligten Folge und hob diesen Bescheid ersatzlos auf. Es sprach weiters aus, dass eine Revision gegen das Erkenntnis nicht zulässig sei.
3
Dieses Erkenntnis wurde der belangten Behörde am 16. März 2026 zugestellt.
4
Am 29. April 2026 brachte die belangte Behörde die vorliegende außerordentliche Amtsrevision (Art. 133 Abs. 6 Z 2 B-VG) beim Landesverwaltungsgericht Niederösterreich ein.Am 29. April 2026 brachte die belangte Behörde die vorliegende außerordentliche Amtsrevision (Artikel 133, Absatz 6, Ziffer 2, B-VG) beim Landesverwaltungsgericht Niederösterreich ein.
5
Mit Verfügung des Verwaltungsgerichtshofes vom 7. Mai 2026 wurde der belangten Behörde die sich aus den Akten ergebende Verspätung ihrer Revision vorgehalten. Sie hat sich dazu innerhalb der ihr dafür gesetzten Frist nicht geäußert.
6
Gemäß § 34 Abs. 1 VwGG sind Revisionen, die sich wegen Versäumung der Einbringungsfrist nicht zur Behandlung eignen, ohne weiteres Verfahren mit Beschluss zurückzuweisen.Gemäß Paragraph 34, Absatz eins, VwGG sind Revisionen, die sich wegen Versäumung der Einbringungsfrist nicht zur Behandlung eignen, ohne weiteres Verfahren mit Beschluss zurückzuweisen.
7
Die Frist zu Erhebung einer Revision beträgt gemäß § 26 Abs. 1 VwGG sechs Wochen und beginnt nach Z 2 leg. cit. in den Fällen des Art. 133 Abs. 6 Z 2 B-VG dann, wenn - wie vorliegend - das Erkenntnis der belangten Behörde des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht zugestellt wurde, mit dem Tag der Zustellung. Ausgehend vom unbestrittenen Zustellzeitpunkt am 16. März 2026 endete die Revisionsfrist daher am 27. April 2026. Die erst am 29. April 2026 beim zuständigen Verwaltungsgericht eingebrachte Revision erweist sich damit als verspätet.Die Frist zu Erhebung einer Revision beträgt gemäß Paragraph 26, Absatz eins, VwGG sechs Wochen und beginnt nach Ziffer 2, leg. cit. in den Fällen des Artikel 133, Absatz 6, Ziffer 2, B-VG dann, wenn - wie vorliegend - das Erkenntnis der belangten Behörde des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht zugestellt wurde, mit dem Tag der Zustellung. Ausgehend vom unbestrittenen Zustellzeitpunkt am 16. März 2026 endete die Revisionsfrist daher am 27. April 2026. Die erst am 29. April 2026 beim zuständigen Verwaltungsgericht eingebrachte Revision erweist sich damit als verspätet.
8
Sie war daher gemäß § 34 Abs. 1 VwGG wegen Versäumung der Einbringungsfrist ohne weiteres Verfahren zurückzuweisen.Sie war daher gemäß Paragraph 34, Absatz eins, VwGG wegen Versäumung der Einbringungsfrist ohne weiteres Verfahren zurückzuweisen.

Wien, am 12. Juni 2026

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2026:RA2026030040.L00

Im RIS seit

07.07.2026

Zuletzt aktualisiert am

07.07.2026
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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