RS Bks 2009/6/15 611.974/0001-BKS/2009

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 15.06.2009
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Norm

ORF-G §36 Abs1
ORF-G §37 Abs1
  1. ORF-G § 36 heute
  2. ORF-G § 36 gültig ab 24.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2026
  3. ORF-G § 36 gültig von 01.01.2024 bis 23.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2023
  4. ORF-G § 36 gültig von 01.01.2021 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 150/2020
  5. ORF-G § 36 gültig von 01.08.2014 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/2014
  6. ORF-G § 36 gültig von 01.10.2010 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  7. ORF-G § 36 gültig von 01.08.2004 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2004
  8. ORF-G § 36 gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2001
  9. ORF-G § 36 gültig von 01.04.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2001
  10. ORF-G § 36 gültig von 30.12.2000 bis 31.03.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  11. ORF-G § 36 gültig von 01.01.1999 bis 29.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 1/1999
  1. ORF-G § 37 heute
  2. ORF-G § 37 gültig ab 01.10.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  3. ORF-G § 37 gültig von 01.01.2002 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2001

Leitsatz

Der ORF hat in rechtlich nicht zu beanstandender Weise den relevanten Gegenstand der Berichterstattung abgegrenzt. Die Nichterwähnung von Auszahlungen während des Bestehens der Beteiligung, hat deshalb mit dem festgestellten Thema der Berichterstattung keinen Zusammenhang und ist folglich für die Beurteilung der Objektivität der Darstellung hinsichtlich des Erwerbs bzw. des Verkaufs der atypischen stillen Beteiligung des W. K. nicht relevant. Es darf dabei nicht übersehen werden, dass es sich bei der Beteiligung um eine langjährige Veranlagung handelt und die behauptete Gewinnausschüttung einer Verzinsung bei konservativer Veranlagung entspricht.

In der Möglichkeit des Bundeskommunikationssenates, nach § 37 Abs. 4 ORF-G eine Veröffentlichung der Entscheidung aus Publizitätsgründen anzuordnen, findet ein Gegendarstellungsbegehren bereits nach dem Gesetzeswortlaut keine Deckung.In der Möglichkeit des Bundeskommunikationssenates, nach Paragraph 37, Absatz 4, ORF-G eine Veröffentlichung der Entscheidung aus Publizitätsgründen anzuordnen, findet ein Gegendarstellungsbegehren bereits nach dem Gesetzeswortlaut keine Deckung.

Zuletzt aktualisiert am

26.06.2009
Quelle: Bundeskommunikationssenat BKS, https://www.ris.bka.gv.at/Bks
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