RS Bks 2009/6/15 611.901/0010-BKS/2009

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 15.06.2009
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Norm

ORF-G §1
ORF-G §4
  1. ORF-G § 1 heute
  2. ORF-G § 1 gültig ab 01.10.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  3. ORF-G § 1 gültig von 01.08.2007 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2007
  4. ORF-G § 1 gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2001
  5. ORF-G § 1 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 10/1991
  6. ORF-G § 1 gültig von 23.12.1987 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 606/1987
  7. ORF-G § 1 gültig von 01.01.1986 bis 22.12.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 563/1985
  1. ORF-G § 4 heute
  2. ORF-G § 4 gültig ab 01.01.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2023
  3. ORF-G § 4 gültig von 09.09.2023 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2023
  4. ORF-G § 4 gültig von 24.12.2020 bis 08.09.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 150/2020
  5. ORF-G § 4 gültig von 01.10.2010 bis 23.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  6. ORF-G § 4 gültig von 01.01.2002 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2001
  7. ORF-G § 4 gültig von 06.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 1/1999
  8. ORF-G § 4 gültig von 29.09.1984 bis 05.01.1999

Leitsatz

Der Bundeskommunikationssenat kann nicht erkennen, dass oder wodurch sich die Beschwerdegegnerin selbst oder auch nur der Moderator in irgendeiner Weise mit der auf den Faschismus bezogenen Aussage des Autors E. identifiziert oder dieser Aussage sonst irgendwie Vorschub geleistet hätte. Dem durchschnittlich verständigen Hörer dieser auf Ö1 ausgestrahlten Sendung wird schon aufgrund der Art und der Gestaltung der Sendung die getätigte Aussage eindeutig als die ausschließliche persönliche Meinung des interviewten Gastes erkennbar. Ebendieser Durchschnittshörer des Programms Ö1 ist auch ohne weiteres in der Lage, zwischen persönlicher Meinung und Darstellung von Tatsachen zu unterscheiden, sodass er auch nicht jede Darstellung einer persönlichen Meinung automatisch als „Propagandawerbung“ für oder gegen eine bestimmte politische Richtung verkennt.

Zuletzt aktualisiert am

26.06.2009
Quelle: Bundeskommunikationssenat BKS, https://www.ris.bka.gv.at/Bks
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