RS Bks 2009/7/1 611.942/0006-BKS/2009

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 01.07.2009
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Norm

ORF-G §29 Abs4
ORF-G §35 Abs1
ORF-G §36 Abs1
ORF-G §37 Abs1
  1. ORF-G § 29 heute
  2. ORF-G § 29 gültig ab 19.04.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/2025
  3. ORF-G § 29 gültig von 01.04.2025 bis 18.04.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 116/2023
  4. ORF-G § 29 gültig von 01.01.2023 bis 31.03.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2021
  5. ORF-G § 29 gültig von 08.01.2021 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2021
  6. ORF-G § 29 gültig von 01.01.2021 bis 07.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2020
  7. ORF-G § 29 gültig von 05.04.2020 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2020
  8. ORF-G § 29 gültig von 15.04.2014 bis 04.04.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 23/2014
  9. ORF-G § 29 gültig von 01.01.2014 bis 14.04.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2013
  10. ORF-G § 29 gültig von 20.07.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  11. ORF-G § 29 gültig von 01.01.2002 bis 19.07.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2001
  12. ORF-G § 29 gültig von 01.04.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2001
  13. ORF-G § 29 gültig von 29.09.1984 bis 31.03.2001
  1. ORF-G § 35 heute
  2. ORF-G § 35 gültig ab 01.10.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  3. ORF-G § 35 gültig von 01.01.2002 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2001
  4. ORF-G § 35 gültig von 12.07.2000 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 49/2000
  5. ORF-G § 35 gültig von 01.01.1999 bis 11.07.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 1/1999
  1. ORF-G § 36 heute
  2. ORF-G § 36 gültig ab 24.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2026
  3. ORF-G § 36 gültig von 01.01.2024 bis 23.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2023
  4. ORF-G § 36 gültig von 01.01.2021 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 150/2020
  5. ORF-G § 36 gültig von 01.08.2014 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/2014
  6. ORF-G § 36 gültig von 01.10.2010 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  7. ORF-G § 36 gültig von 01.08.2004 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2004
  8. ORF-G § 36 gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2001
  9. ORF-G § 36 gültig von 01.04.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2001
  10. ORF-G § 36 gültig von 30.12.2000 bis 31.03.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  11. ORF-G § 36 gültig von 01.01.1999 bis 29.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 1/1999
  1. ORF-G § 37 heute
  2. ORF-G § 37 gültig ab 01.10.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  3. ORF-G § 37 gültig von 01.01.2002 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2001

Leitsatz

Eine Beschwerde nach § 36 Abs. 1 Z 1 ORF-G und auch ein Antrag nach § 36 Abs. 1 Z 2 ORF-G müssen eine Verletzung konkreter Bestimmungen des ORF-G behaupten und diese Behauptung näher begründen.Eine Beschwerde nach Paragraph 36, Absatz eins, Ziffer eins, ORF-G und auch ein Antrag nach Paragraph 36, Absatz eins, Ziffer 2, ORF-G müssen eine Verletzung konkreter Bestimmungen des ORF-G behaupten und diese Behauptung näher begründen.

Die Auffassung, wonach es für die Zulässigkeit eines Antrags ausreicht, dass konkrete Umstände an den Bundeskommunikationssenat herangetragen und damit seiner Beurteilung zugeführt werden, ohne dass der Antragsteller selbst eine Rechtsverletzung behaupten muss, entbehrt einer Grundlage im Wortlaut der Gesetzesbestimmungen.

Nur dann, wenn die antragslegitimierte Einrichtung selbst meint, dass Bestimmungen des ORF-G verletzt worden sind, soll ein Rechtsaufsichtsverfahren eingeleitet werden können, dessen Zielsetzung eben in der Identifizierung und in der Folge Hintanhaltung oder Beseitigung von Rechtsverstößen durch den ORF liegt und nicht darin, dass der Bundeskommunikationssenat Sachverhalte ohne diese zugrundeliegende Zielrichtung rundfunkrechtlich beurteilt.

Ein „Antrag“ setzt eine, in einem entsprechenden Beschluss zustande gekommene Willensbildung voraus, einen solchen Antrag auch tatsächlich zu stellen. Der aus prozessualer Vorsicht gestellte „Antrag“ entbehrt einer solchen Beschlussfassung. Es liegt daher diesbezüglich kein „Antrag des Publikumsrats“ im Sinne des § 36 Abs. 1 Z 2 lit b ORF-G, sondern nur eine Äußerung des Verfahrensvertreters vor.Ein „Antrag“ setzt eine, in einem entsprechenden Beschluss zustande gekommene Willensbildung voraus, einen solchen Antrag auch tatsächlich zu stellen. Der aus prozessualer Vorsicht gestellte „Antrag“ entbehrt einer solchen Beschlussfassung. Es liegt daher diesbezüglich kein „Antrag des Publikumsrats“ im Sinne des Paragraph 36, Absatz eins, Ziffer 2, Litera b, ORF-G, sondern nur eine Äußerung des Verfahrensvertreters vor.

Zuletzt aktualisiert am

08.07.2009
Quelle: Bundeskommunikationssenat BKS, https://www.ris.bka.gv.at/Bks
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