RS Bks 2009/12/14 611.942/0012-BKS/2009

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 14.12.2009
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Norm

ORF-G §36 Abs1
ORF-G §36 Abs4
  1. ORF-G § 36 heute
  2. ORF-G § 36 gültig ab 24.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2026
  3. ORF-G § 36 gültig von 01.01.2024 bis 23.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2023
  4. ORF-G § 36 gültig von 01.01.2021 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 150/2020
  5. ORF-G § 36 gültig von 01.08.2014 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/2014
  6. ORF-G § 36 gültig von 01.10.2010 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  7. ORF-G § 36 gültig von 01.08.2004 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2004
  8. ORF-G § 36 gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2001
  9. ORF-G § 36 gültig von 01.04.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2001
  10. ORF-G § 36 gültig von 30.12.2000 bis 31.03.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  11. ORF-G § 36 gültig von 01.01.1999 bis 29.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 1/1999
  1. ORF-G § 36 heute
  2. ORF-G § 36 gültig ab 24.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2026
  3. ORF-G § 36 gültig von 01.01.2024 bis 23.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2023
  4. ORF-G § 36 gültig von 01.01.2021 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 150/2020
  5. ORF-G § 36 gültig von 01.08.2014 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/2014
  6. ORF-G § 36 gültig von 01.10.2010 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  7. ORF-G § 36 gültig von 01.08.2004 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2004
  8. ORF-G § 36 gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2001
  9. ORF-G § 36 gültig von 01.04.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2001
  10. ORF-G § 36 gültig von 30.12.2000 bis 31.03.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  11. ORF-G § 36 gültig von 01.01.1999 bis 29.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 1/1999

Leitsatz

Der Bundeskommunikationssenat sieht keine Veranlassung, von seiner Rechtsansicht in Bezug auf die Auslegung des § 36 Abs. 1 Z 2 lit. b ORF-G abzuweichen.Der Bundeskommunikationssenat sieht keine Veranlassung, von seiner Rechtsansicht in Bezug auf die Auslegung des Paragraph 36, Absatz eins, Ziffer 2, Litera b, ORF-G abzuweichen.

Es fehlt an der Zulässigkeitsvoraussetzung des § 36 Abs. 1 Z 2 lit. b ORF-G, derzufolge der Publikumsrat darüber Beschluss fassen muss, dass er eine näher bezeichnete Verletzung konkreter Bestimmungen des ORF-G behauptet und dementsprechend einen Antrag an den Bundeskommunikationssenat richtet, die von ihm behauptete Rechtsverletzung verbindlich festzustellen. Das Antragsrecht gemäß § 36 Abs. 1 Z 2 lit. b ORF-G dient nicht dazu, dem Bundeskommunikationssenat Sachverhalte zur rechtlichen Beurteilung vorzulegen, ohne dass sich der Publikumsrat selbst durch Beschlussfassung eine Meinung darüber bildet, ob er eine Verletzung des ORF-G als gegeben ansieht.Es fehlt an der Zulässigkeitsvoraussetzung des Paragraph 36, Absatz eins, Ziffer 2, Litera b, ORF-G, derzufolge der Publikumsrat darüber Beschluss fassen muss, dass er eine näher bezeichnete Verletzung konkreter Bestimmungen des ORF-G behauptet und dementsprechend einen Antrag an den Bundeskommunikationssenat richtet, die von ihm behauptete Rechtsverletzung verbindlich festzustellen. Das Antragsrecht gemäß Paragraph 36, Absatz eins, Ziffer 2, Litera b, ORF-G dient nicht dazu, dem Bundeskommunikationssenat Sachverhalte zur rechtlichen Beurteilung vorzulegen, ohne dass sich der Publikumsrat selbst durch Beschlussfassung eine Meinung darüber bildet, ob er eine Verletzung des ORF-G als gegeben ansieht.

Ein Antrag des Publikumsrates wie jener vom 31. August 2009 könnte auch nicht zulässigerweise „verbessert“ werden, indem nachträglich ein entsprechend formulierter Beschluss des Publikumsrates gefasst wird. Da der Antrag des Publikumsrates gemäß § 36 Abs. 4 ORF-G innerhalb von sechs Monaten, gerechnet vom Zeitpunkt der behaupteten Verletzung des ORF-G, einzubringen ist, muss auch die interne Willensbildung zur Stellung eines Antrags gemäß § 36 Abs. 1 Z 2 lit. b ORF-G, also der Beschluss des Publikumsrates, innerhalb dieser Frist erfolgen.Ein Antrag des Publikumsrates wie jener vom 31. August 2009 könnte auch nicht zulässigerweise „verbessert“ werden, indem nachträglich ein entsprechend formulierter Beschluss des Publikumsrates gefasst wird. Da der Antrag des Publikumsrates gemäß Paragraph 36, Absatz 4, ORF-G innerhalb von sechs Monaten, gerechnet vom Zeitpunkt der behaupteten Verletzung des ORF-G, einzubringen ist, muss auch die interne Willensbildung zur Stellung eines Antrags gemäß Paragraph 36, Absatz eins, Ziffer 2, Litera b, ORF-G, also der Beschluss des Publikumsrates, innerhalb dieser Frist erfolgen.

Zuletzt aktualisiert am

28.12.2009
Quelle: Bundeskommunikationssenat BKS, https://www.ris.bka.gv.at/Bks
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