RS Bks 2010/4/19 611.980/0003-BKS/2010

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 19.04.2010
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Norm

ORF-G §4 Abs5
ORF-G §10 Abs5
ORF-G §10 Abs7
  1. ORF-G § 4 heute
  2. ORF-G § 4 gültig ab 01.01.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2023
  3. ORF-G § 4 gültig von 09.09.2023 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2023
  4. ORF-G § 4 gültig von 24.12.2020 bis 08.09.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 150/2020
  5. ORF-G § 4 gültig von 01.10.2010 bis 23.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  6. ORF-G § 4 gültig von 01.01.2002 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2001
  7. ORF-G § 4 gültig von 06.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 1/1999
  8. ORF-G § 4 gültig von 29.09.1984 bis 05.01.1999
  1. ORF-G § 10 heute
  2. ORF-G § 10 gültig ab 01.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 150/2020
  3. ORF-G § 10 gültig von 01.10.2010 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  4. ORF-G § 10 gültig von 01.01.2002 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2001
  5. ORF-G § 10 gültig von 29.09.1984 bis 31.12.2001
  1. ORF-G § 10 heute
  2. ORF-G § 10 gültig ab 01.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 150/2020
  3. ORF-G § 10 gültig von 01.10.2010 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  4. ORF-G § 10 gültig von 01.01.2002 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2001
  5. ORF-G § 10 gültig von 29.09.1984 bis 31.12.2001

Leitsatz

Zu § 4 Abs. 5 und § 10 Abs. 5 und 7 ORF-G:Zu Paragraph 4, Absatz 5 und Paragraph 10, Absatz 5 und 7 ORF-G:

Kritische Berichterstattung steht nicht per se mit dem Objektivitätsgebot in Konflikt. Das Wiederholen von im Zeitpunkt der Ausstrahlung gerichtlich untersagten Vorwürfen von strafbaren Handlungen ohne adäquate Berücksichtigung der Stellungnahme des betroffenen Unternehmens verletzt jedoch das Objektivitätsgebot. Weiters stellt das Versäumnis einer adäquaten Berücksichtigung der im Vorfeld zum Vorwurf von Gefälligkeiten gegenüber Beamten eingeholten Stellungnahme des betroffenen Unternehmens eine selektive und unvollständige Auswahl der Informationen im sensiblen Feld strafrechtsrelevanter Vorwürfe dar, die mit den Bestimmungen des § 4 Abs. 5 und § 10 Abs. 5 und 7 ORF-G nicht in Einklang zu bringen ist.Kritische Berichterstattung steht nicht per se mit dem Objektivitätsgebot in Konflikt. Das Wiederholen von im Zeitpunkt der Ausstrahlung gerichtlich untersagten Vorwürfen von strafbaren Handlungen ohne adäquate Berücksichtigung der Stellungnahme des betroffenen Unternehmens verletzt jedoch das Objektivitätsgebot. Weiters stellt das Versäumnis einer adäquaten Berücksichtigung der im Vorfeld zum Vorwurf von Gefälligkeiten gegenüber Beamten eingeholten Stellungnahme des betroffenen Unternehmens eine selektive und unvollständige Auswahl der Informationen im sensiblen Feld strafrechtsrelevanter Vorwürfe dar, die mit den Bestimmungen des Paragraph 4, Absatz 5 und Paragraph 10, Absatz 5 und 7 ORF-G nicht in Einklang zu bringen ist.

Zuletzt aktualisiert am

04.06.2010
Quelle: Bundeskommunikationssenat BKS, https://www.ris.bka.gv.at/Bks
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