RS Bks 2012/11/5 611.802/0004-BKS/2012

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 05.11.2012
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Norm

ORF-G §32 Abs1
ORF-G §33 Abs1
ORF-G §33 Abs3
ORF-G §33 Abs4
  1. ORF-G § 32 heute
  2. ORF-G § 32 gültig ab 28.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2012
  3. ORF-G § 32 gültig von 01.10.2010 bis 27.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  4. ORF-G § 32 gültig von 01.01.2008 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 102/2007
  5. ORF-G § 32 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2002
  6. ORF-G § 32 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2001
  7. ORF-G § 32 gültig von 01.01.1986 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 563/1985
  8. ORF-G § 32 gültig von 29.09.1984 bis 31.12.1985
  1. ORF-G § 33 heute
  2. ORF-G § 33 gültig ab 01.01.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2023
  3. ORF-G § 33 gültig von 01.10.2010 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  4. ORF-G § 33 gültig von 01.01.2002 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2001
  5. ORF-G § 33 gültig von 01.04.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2001
  6. ORF-G § 33 gültig von 01.01.1999 bis 31.03.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 1/1999
  7. ORF-G § 33 gültig von 31.07.1993 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 505/1993
  8. ORF-G § 33 gültig von 01.01.1986 bis 30.07.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 563/1985
  9. ORF-G § 33 gültig von 29.09.1984 bis 31.12.1985
  1. ORF-G § 33 heute
  2. ORF-G § 33 gültig ab 01.01.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2023
  3. ORF-G § 33 gültig von 01.10.2010 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  4. ORF-G § 33 gültig von 01.01.2002 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2001
  5. ORF-G § 33 gültig von 01.04.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2001
  6. ORF-G § 33 gültig von 01.01.1999 bis 31.03.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 1/1999
  7. ORF-G § 33 gültig von 31.07.1993 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 505/1993
  8. ORF-G § 33 gültig von 01.01.1986 bis 30.07.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 563/1985
  9. ORF-G § 33 gültig von 29.09.1984 bis 31.12.1985
  1. ORF-G § 33 heute
  2. ORF-G § 33 gültig ab 01.01.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2023
  3. ORF-G § 33 gültig von 01.10.2010 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  4. ORF-G § 33 gültig von 01.01.2002 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2001
  5. ORF-G § 33 gültig von 01.04.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2001
  6. ORF-G § 33 gültig von 01.01.1999 bis 31.03.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 1/1999
  7. ORF-G § 33 gültig von 31.07.1993 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 505/1993
  8. ORF-G § 33 gültig von 01.01.1986 bis 30.07.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 563/1985
  9. ORF-G § 33 gültig von 29.09.1984 bis 31.12.1985

Leitsatz

1. Die Rechtsaufsicht der Regulierungsbehörden über den ORF ist umfassend. Demnach kann bei Vorliegen der entsprechenden Beschwerde- oder Antragslegitimation prinzipiell jede Verletzung des ORF-Gesetzes geltend gemacht werden. Wesentlich ist jedoch, dass die behauptete Verletzung unmittelbar Regelungen des ORF-Gesetzes betrifft. Nicht in den Zuständigkeitsbereich der Regulierungsbehörde fallen Verstöße gegen aus dem ORF-G bloß „abgeleitete“ Regeln, wie etwa gegen das Redakteurstatut. Es ergibt sich aus der Anordnung gemäß § 33 Abs. 3 Z 4 ORF-G eindeutig, dass bei Streitigkeiten aus dem Redakteurstatut nicht das regulatorische Regime, sondern vielmehr die schiedsgerichtliche Zuständigkeit zum Tragen kommt.1. Die Rechtsaufsicht der Regulierungsbehörden über den ORF ist umfassend. Demnach kann bei Vorliegen der entsprechenden Beschwerde- oder Antragslegitimation prinzipiell jede Verletzung des ORF-Gesetzes geltend gemacht werden. Wesentlich ist jedoch, dass die behauptete Verletzung unmittelbar Regelungen des ORF-Gesetzes betrifft. Nicht in den Zuständigkeitsbereich der Regulierungsbehörde fallen Verstöße gegen aus dem ORF-G bloß „abgeleitete“ Regeln, wie etwa gegen das Redakteurstatut. Es ergibt sich aus der Anordnung gemäß Paragraph 33, Absatz 3, Ziffer 4, ORF-G eindeutig, dass bei Streitigkeiten aus dem Redakteurstatut nicht das regulatorische Regime, sondern vielmehr die schiedsgerichtliche Zuständigkeit zum Tragen kommt.

2. Zurückweisung des Antrages auf inhaltliche Erledigung: bei Zurückweisung eines Antrags durch die Unterinstanz darf die Berufungsbehörde nur über die Rechtmäßigkeit der Zurückweisung, nicht aber über den zurückgewiesenen Antrag entscheiden.

Zuletzt aktualisiert am

14.11.2012
Quelle: Bundeskommunikationssenat BKS, https://www.ris.bka.gv.at/Bks
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