RS Umse 2003/7/15 US 5A/2003/2-31

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 15.07.2003
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Index

83/01

Norm

UVP-G 2000 §17
UVP-G 2000 §19
AVG §13 Abs8
AVG §44f
MinroG §119
MinroG §147
WRG 1959 §103
  1. UVP-G 2000 § 17 heute
  2. UVP-G 2000 § 17 gültig ab 23.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2023
  3. UVP-G 2000 § 17 gültig von 01.12.2018 bis 22.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2018
  4. UVP-G 2000 § 17 gültig von 26.04.2017 bis 30.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2017
  5. UVP-G 2000 § 17 gültig von 03.08.2012 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2012
  6. UVP-G 2000 § 17 gültig von 19.08.2009 bis 02.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2009
  7. UVP-G 2000 § 17 gültig von 12.08.2006 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 149/2006
  8. UVP-G 2000 § 17 gültig von 01.01.2005 bis 11.08.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2004
  9. UVP-G 2000 § 17 gültig von 11.08.2000 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2000
  10. UVP-G 2000 § 17 gültig von 01.01.1997 bis 10.08.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 773/1996
  11. UVP-G 2000 § 17 gültig von 01.07.1994 bis 31.12.1996
  1. UVP-G 2000 § 19 heute
  2. UVP-G 2000 § 19 gültig ab 23.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2023
  3. UVP-G 2000 § 19 gültig von 01.12.2018 bis 22.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2018
  4. UVP-G 2000 § 19 gültig von 26.04.2017 bis 30.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2017
  5. UVP-G 2000 § 19 gültig von 01.01.2014 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 95/2013
  6. UVP-G 2000 § 19 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. UVP-G 2000 § 19 gültig von 19.08.2009 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2009
  8. UVP-G 2000 § 19 gültig von 01.01.2008 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  9. UVP-G 2000 § 19 gültig von 01.06.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2004
  10. UVP-G 2000 § 19 gültig von 01.01.2005 bis 31.05.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2004
  11. UVP-G 2000 § 19 gültig von 31.12.2004 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2004
  12. UVP-G 2000 § 19 gültig von 11.08.2000 bis 30.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2000
  13. UVP-G 2000 § 19 gültig von 01.07.1994 bis 10.08.2000
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. AVG § 44f heute
  2. AVG § 44f gültig ab 01.01.9000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2025
  3. AVG § 44f gültig von 01.01.2026 bis 01.01.9000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2025
  4. AVG § 44f gültig von 04.09.1999 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 194/1999
  5. AVG § 44f gültig von 01.01.1999 bis 03.09.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  1. MinroG § 119 heute
  2. MinroG § 119 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 129/2013
  3. MinroG § 119 gültig von 19.08.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2010
  4. MinroG § 119 gültig von 01.07.2006 bis 18.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2006
  5. MinroG § 119 gültig von 01.01.2002 bis 30.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 21/2002
  6. MinroG § 119 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001
  1. WRG 1959 § 103 heute
  2. WRG 1959 § 103 gültig ab 27.07.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2006
  3. WRG 1959 § 103 gültig von 22.12.2003 bis 26.07.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2003
  4. WRG 1959 § 103 gültig von 01.01.2000 bis 21.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/1999
  5. WRG 1959 § 103 gültig von 01.10.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  6. WRG 1959 § 103 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990

Rechtssatz

1. Eine Antragsänderung kann laut einhelliger Lehre auch im Berufungsverfahren erfolgen. Da die Berufungsbehörde sachlich nicht über mehr entscheiden darf als Gegenstand des unterinstanzlichen Verfahrens war, sind Ausweitungen des Berufungsgegenstandes im Berufungsverfahren wohl nicht zulässig. Einschränkungen und auch geringfügige Änderungen sind auch im Berufungsverfahren als zulässig zu qualifizieren.

2. Die Einbeziehung eines Grundstückes in der Größe von 0,7 ha bei einem gesamten Projektsgebiet von 26,5 ha, ohne dass sich am sonstigen Sachverhalt oder der Rechtsvorschriften etwas ändert, stellt eine zulässige Änderung gemäß § 13 Abs. 8 AVG dar.2. Die Einbeziehung eines Grundstückes in der Größe von 0,7 ha bei einem gesamten Projektsgebiet von 26,5 ha, ohne dass sich am sonstigen Sachverhalt oder der Rechtsvorschriften etwas ändert, stellt eine zulässige Änderung gemäß Paragraph 13, Absatz 8, AVG dar.

3. Eine Antragsänderung gemäß § 13 Abs. 8 AVG, die kurzfristig vor der mündlichen Verhandlung erfolgt, kann dazu führen, dass einer Partei nicht genügend Vorbereitungszeit für diesen geänderten Sachverhalt zur Verfügung steht. Dieser Umstand ist jedoch in der mündlichen Verhandlung geltend zu machen und es ist ein Vertagungsantrag zu stellen.3. Eine Antragsänderung gemäß Paragraph 13, Absatz 8, AVG, die kurzfristig vor der mündlichen Verhandlung erfolgt, kann dazu führen, dass einer Partei nicht genügend Vorbereitungszeit für diesen geänderten Sachverhalt zur Verfügung steht. Dieser Umstand ist jedoch in der mündlichen Verhandlung geltend zu machen und es ist ein Vertagungsantrag zu stellen.

4. Nach UVP-G 2000 ist das Eigentum am Grundstück, auf dem das Vorhaben verwirklicht werden soll, nicht Genehmigungsvoraussetzung. Eine solche kann sich nur aus anzuwendenden Materiengesetzen ergeben.

5. Wird ein Bescheid gemäß § 44f AVG durch Edikt zugestellt, so gilt dieser mit Ablauf von zwei Wochen nach der Verlautbarung als zugestellt, selbst wenn es bei der Auflage, der Zustellung oder eventuellen Bereitstellung im Internet zu Fehlern kommt. Wurde der Bescheid einer Partei ohne die darin angeführten Beilagen von der Behörde in Kopie ausgefolgt und hatte die Partei ausreichend Gelegenheit, bei der Behörde in die Beilagen Einsicht zu nehmen, so gilt nach ständiger Rechtsprechung des VwGH Folgendes: Es ist zulässig, im Spruch eines Bescheides auf außerhalb des Bescheides gelegene Schriftstücke oder Pläne Bezug zu nehmen, deren Aussagen und Darstellung rechtlich in den normativen Bescheid zu integrieren und solcherart zum Inhalt des rechtserzeugenden und rechtsfeststellenden Bescheides zu machen, sofern der Bescheidspruch den Integrationsakt unzweifelhaft klargestellt hat und die im Spruch genannten Unterlagen, Beilagen, Pläne, Befundausführungen oder Erklärungen in Verhandlungsschriften das für den jeweiligen Abspruch nötige Bestimmtheitserfordernis erfüllen.5. Wird ein Bescheid gemäß Paragraph 44 f, AVG durch Edikt zugestellt, so gilt dieser mit Ablauf von zwei Wochen nach der Verlautbarung als zugestellt, selbst wenn es bei der Auflage, der Zustellung oder eventuellen Bereitstellung im Internet zu Fehlern kommt. Wurde der Bescheid einer Partei ohne die darin angeführten Beilagen von der Behörde in Kopie ausgefolgt und hatte die Partei ausreichend Gelegenheit, bei der Behörde in die Beilagen Einsicht zu nehmen, so gilt nach ständiger Rechtsprechung des VwGH Folgendes: Es ist zulässig, im Spruch eines Bescheides auf außerhalb des Bescheides gelegene Schriftstücke oder Pläne Bezug zu nehmen, deren Aussagen und Darstellung rechtlich in den normativen Bescheid zu integrieren und solcherart zum Inhalt des rechtserzeugenden und rechtsfeststellenden Bescheides zu machen, sofern der Bescheidspruch den Integrationsakt unzweifelhaft klargestellt hat und die im Spruch genannten Unterlagen, Beilagen, Pläne, Befundausführungen oder Erklärungen in Verhandlungsschriften das für den jeweiligen Abspruch nötige Bestimmtheitserfordernis erfüllen.

Schlagworte

Änderung des Vorhabens während des Genehmigungsverfahrens; Genehmigungsvoraussetzungen, Grundstückseigentum; Großverfahren, Zustellung;

Dokumentnummer

UMSER_20030610_US_5A_2003_2_31_01
Quelle: Umweltsenat UMSE, https://www.ris.bka.gv.at/Umse
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