RS Umse 2004/7/8 US 5A/2004/2-48

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 08.07.2004
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Index

83/01

Norm

UVP-G 2000 §2 Abs2
UVP-G 2000 §3 Abs7
UVP-G 2000 §3a Abs3
UVP-G 2000 §3a Abs5
UVP-G 2000 §3a Abs6
UVP-G 2000 §46 Abs9
UVP-G 2000 Anhang 1 Z18
UVP-G 2000 Anhang 1 Z19
UVP-G 2000 Anhang 1 Z21
UVP-Richtlinie 85/337/EWG
AVG §37
AVG §45 Abs3
  1. UVP-G 2000 § 2 heute
  2. UVP-G 2000 § 2 gültig ab 23.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2023
  3. UVP-G 2000 § 2 gültig von 01.12.2018 bis 22.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2018
  4. UVP-G 2000 § 2 gültig von 19.08.2009 bis 30.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2009
  5. UVP-G 2000 § 2 gültig von 01.01.2005 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2004
  6. UVP-G 2000 § 2 gültig von 11.08.2000 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2000
  7. UVP-G 2000 § 2 gültig von 01.07.1994 bis 10.08.2000
  1. UVP-G 2000 § 3 heute
  2. UVP-G 2000 § 3 gültig ab 24.07.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2025
  3. UVP-G 2000 § 3 gültig von 23.03.2023 bis 23.07.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2023
  4. UVP-G 2000 § 3 gültig von 01.12.2018 bis 22.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2018
  5. UVP-G 2000 § 3 gültig von 26.04.2017 bis 30.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2017
  6. UVP-G 2000 § 3 gültig von 24.02.2016 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2016
  7. UVP-G 2000 § 3 gültig von 01.01.2014 bis 23.02.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 95/2013
  8. UVP-G 2000 § 3 gültig von 03.08.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2012
  9. UVP-G 2000 § 3 gültig von 19.08.2009 bis 02.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2009
  10. UVP-G 2000 § 3 gültig von 01.04.2005 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2005
  11. UVP-G 2000 § 3 gültig von 01.01.2005 bis 31.03.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2004
  12. UVP-G 2000 § 3 gültig von 11.08.2000 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2000
  13. UVP-G 2000 § 3 gültig von 01.07.1994 bis 10.08.2000
  1. UVP-G 2000 § 3a heute
  2. UVP-G 2000 § 3a gültig ab 01.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2018
  3. UVP-G 2000 § 3a gültig von 26.04.2017 bis 30.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2017
  4. UVP-G 2000 § 3a gültig von 18.06.2013 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 95/2013
  5. UVP-G 2000 § 3a gültig von 03.08.2012 bis 17.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2012
  6. UVP-G 2000 § 3a gültig von 19.08.2009 bis 02.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2009
  7. UVP-G 2000 § 3a gültig von 01.01.2005 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2004
  8. UVP-G 2000 § 3a gültig von 11.08.2000 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2000
  1. UVP-G 2000 § 3a heute
  2. UVP-G 2000 § 3a gültig ab 01.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2018
  3. UVP-G 2000 § 3a gültig von 26.04.2017 bis 30.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2017
  4. UVP-G 2000 § 3a gültig von 18.06.2013 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 95/2013
  5. UVP-G 2000 § 3a gültig von 03.08.2012 bis 17.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2012
  6. UVP-G 2000 § 3a gültig von 19.08.2009 bis 02.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2009
  7. UVP-G 2000 § 3a gültig von 01.01.2005 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2004
  8. UVP-G 2000 § 3a gültig von 11.08.2000 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2000
  1. UVP-G 2000 § 3a heute
  2. UVP-G 2000 § 3a gültig ab 01.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2018
  3. UVP-G 2000 § 3a gültig von 26.04.2017 bis 30.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2017
  4. UVP-G 2000 § 3a gültig von 18.06.2013 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 95/2013
  5. UVP-G 2000 § 3a gültig von 03.08.2012 bis 17.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2012
  6. UVP-G 2000 § 3a gültig von 19.08.2009 bis 02.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2009
  7. UVP-G 2000 § 3a gültig von 01.01.2005 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2004
  8. UVP-G 2000 § 3a gültig von 11.08.2000 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2000
  1. UVP-G 2000 § 46 heute
  2. UVP-G 2000 § 46 gültig ab 24.07.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2025
  3. UVP-G 2000 § 46 gültig von 23.03.2023 bis 23.07.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2023
  4. UVP-G 2000 § 46 gültig von 01.12.2018 bis 22.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2018
  5. UVP-G 2000 § 46 gültig von 26.04.2017 bis 30.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2017
  6. UVP-G 2000 § 46 gültig von 24.02.2016 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2016
  7. UVP-G 2000 § 46 gültig von 13.03.2014 bis 23.02.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2014
  8. UVP-G 2000 § 46 gültig von 18.06.2013 bis 12.03.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 95/2013
  9. UVP-G 2000 § 46 gültig von 03.08.2012 bis 17.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2012
  10. UVP-G 2000 § 46 gültig von 06.06.2012 bis 02.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  11. UVP-G 2000 § 46 gültig von 29.12.2011 bis 05.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 144/2011
  12. UVP-G 2000 § 46 gültig von 19.08.2009 bis 28.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2009
  13. UVP-G 2000 § 46 gültig von 01.01.2008 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  14. UVP-G 2000 § 46 gültig von 01.04.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2005
  15. UVP-G 2000 § 46 gültig von 31.12.2004 bis 31.03.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2004
  16. UVP-G 2000 § 46 gültig von 30.03.2002 bis 30.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2002
  17. UVP-G 2000 § 46 gültig von 22.12.2001 bis 29.03.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 151/2001
  18. UVP-G 2000 § 46 gültig von 11.08.2001 bis 21.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2001
  19. UVP-G 2000 § 46 gültig von 11.08.2000 bis 10.08.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2000
  20. UVP-G 2000 § 46 gültig von 31.12.1996 bis 10.08.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 773/1996
  21. UVP-G 2000 § 46 gültig von 01.07.1994 bis 30.12.1996

Rechtssatz

1. Der Richtliniengeber wollte durch die Einfügung des Wortes „einschließlich“ in Anhang II Z 10 der UVP-Richtlinie zum Ausdruck1. Der Richtliniengeber wollte durch die Einfügung des Wortes „einschließlich“ in Anhang römisch zwei Ziffer 10, der UVP-Richtlinie zum Ausdruck

bringen, dass bisher nicht erfasste Vorhaben (Einkaufszentren und

Parkplätze), die mit bereits erfassten (Städtebauprojekte) sachlich oder größenordnungsbezogen verwandt sind, künftig in die

Umweltprüfung einbezogen sind. Die erstmalige Erfassung von Einkaufszentren und Parkplätzen erfolgte erst durch die UVP-Änderungsrichtlinie 97/11/EG vom 3. März 1997, welche nach ihrem Art 3 Abs. 1 bis zum 14. März 1999 innerstaatlich umzusetzen war.Umweltprüfung einbezogen sind. Die erstmalige Erfassung von Einkaufszentren und Parkplätzen erfolgte erst durch die UVP-Änderungsrichtlinie 97/11/EG vom 3. März 1997, welche nach ihrem Artikel 3, Absatz eins bis zum 14. März 1999 innerstaatlich umzusetzen war.

2. Ein räumlicher und sachlicher Zusammenhang im Sinn der Vorhabensdefinition des § 2 Abs. 2 UVP-G 2000 liegt vor, wenn ein2. Ein räumlicher und sachlicher Zusammenhang im Sinn der Vorhabensdefinition des Paragraph 2, Absatz 2, UVP-G 2000 liegt vor, wenn ein

gemeinsamer Betriebszweck, di ein bewusstes und gewolltes Zusammenwirken zur Erreichung eines gemeinsamen Ziels, vorliegt. Dies ist jedenfalls der Fall, wenn

- verschiedene Baukörper eines Einkaufszentrums miteinander und über die dazu gehörigen Parkplätze und ihre Zufahrten baulich verbunden und verkehrsmäßig einheitlich erschlossen sind und ein einheitliches optisches Erscheinungsbild vorliegt sowie -die Grundflächen des Einkaufszentrums zwar im Eigentum von acht verschiedenen Kapitalgesellschaften stehen, diese jedoch denselben Sitz haben und über eine gemeinsame Muttergesellschaft mit Durchgriffsrecht konzernverbunden sind.

3. Die Aufsplitterung auf mehrere Projektträger und die Einbringung von insgesamt zwölf Anträgen bzw. Anzeigen innerhalb eines Zeitraumes von etwas mehr als einem Jahr, durch die der Schwellenwert insgesamt um mehr als das Doppelte überschritten wird, kann nach den Umständen des Einzelfalles lediglich der Umgehung der UVP-Pflicht dienen. Dies kann zur Folge haben, dass bei Änderungen gemäß § 3a oder bei der Anwendung der Kumulationsbestimmungen der §§ 3 Abs. 2 und 3a Abs. 6 UVP-G 2000 die bereits bestehenden Anlagen oder die bereits durchgeführten Änderungen zusammenzuzählen sind. Die in den entsprechenden Bestimmungen vorgesehene „Bagatellschwelle“ von 25 Prozent des Schwellenwertes hat in einem solchen Fall, auch auf Grund einer gemeinschaftskonformen Interpretation (Rs C-392/96, Kommission/Irland), außer Betracht zu bleiben.3. Die Aufsplitterung auf mehrere Projektträger und die Einbringung von insgesamt zwölf Anträgen bzw. Anzeigen innerhalb eines Zeitraumes von etwas mehr als einem Jahr, durch die der Schwellenwert insgesamt um mehr als das Doppelte überschritten wird, kann nach den Umständen des Einzelfalles lediglich der Umgehung der UVP-Pflicht dienen. Dies kann zur Folge haben, dass bei Änderungen gemäß Paragraph 3 a, oder bei der Anwendung der Kumulationsbestimmungen der Paragraphen 3, Absatz 2 und 3 a Absatz 6, UVP-G 2000 die bereits bestehenden Anlagen oder die bereits durchgeführten Änderungen zusammenzuzählen sind. Die in den entsprechenden Bestimmungen vorgesehene „Bagatellschwelle“ von 25 Prozent des Schwellenwertes hat in einem solchen Fall, auch auf Grund einer gemeinschaftskonformen Interpretation (Rs C-392/96, Kommission/Irland), außer Betracht zu bleiben.

4. Bei Änderungen gem. § 3a Abs. 3 UVP-G 2000 ist dann keine Einzelfallprüfung durchzuführen, wenn bereits durch das Änderungsvorhaben selbst der Schwellenwert für die Neuerrichtung überschritten wird. In diesem Fall ergibt sich auf Grund gemeinschafts- (Rs C-431/9, Wärmekraftwerk Großkrotzenburg; Rs4. Bei Änderungen gem. Paragraph 3 a, Absatz 3, UVP-G 2000 ist dann keine Einzelfallprüfung durchzuführen, wenn bereits durch das Änderungsvorhaben selbst der Schwellenwert für die Neuerrichtung überschritten wird. In diesem Fall ergibt sich auf Grund gemeinschafts- (Rs C-431/9, Wärmekraftwerk Großkrotzenburg; Rs

C-

72/95, Kraaijeveld) und verfassungskonformer Interpretation die unwiderlegliche Vermutung erheblicher schädlicher, belästigender oder belastender Umweltauswirkungen.

Schlagworte

Auslegung, richtlinienkonforme; Änderung, Erfordernis einer Einzelfallprüfung; Änderung, kapazitätserweiternde, Einrechnung, 25Prozent-Schwelle, Richtlinienkonformität; Änderung, Vorhaben, bestehendes; Feststellungsverfahren, Gegenstand; Industrie- oder Gewerbeparks; Kumulationsbestimmung, 25Prozent-Schwelle, Richtlinienkonformität; Parteiengehör; UVP-Pflicht, Umgehung; Übergangsbestimmungen, gemeinschaftsrechtliche Verpflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung, Einkaufszentren, Parkplätze; Vorhaben, Einheit; Vorhaben, verschiedene Projektwerber;

Zuletzt aktualisiert am

18.06.2013
Quelle: Umweltsenat UMSE, https://www.ris.bka.gv.at/Umse
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