RS Umse 2006/5/10 US 3A/2005/27-9

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 10.05.2006
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Index

83/01

Norm

UVP-G 2000 §3 Abs7
AVG §68 Abs1
  1. UVP-G 2000 § 3 heute
  2. UVP-G 2000 § 3 gültig ab 24.07.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2025
  3. UVP-G 2000 § 3 gültig von 23.03.2023 bis 23.07.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2023
  4. UVP-G 2000 § 3 gültig von 01.12.2018 bis 22.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2018
  5. UVP-G 2000 § 3 gültig von 26.04.2017 bis 30.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2017
  6. UVP-G 2000 § 3 gültig von 24.02.2016 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2016
  7. UVP-G 2000 § 3 gültig von 01.01.2014 bis 23.02.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 95/2013
  8. UVP-G 2000 § 3 gültig von 03.08.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2012
  9. UVP-G 2000 § 3 gültig von 19.08.2009 bis 02.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2009
  10. UVP-G 2000 § 3 gültig von 01.04.2005 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2005
  11. UVP-G 2000 § 3 gültig von 01.01.2005 bis 31.03.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2004
  12. UVP-G 2000 § 3 gültig von 11.08.2000 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2000
  13. UVP-G 2000 § 3 gültig von 01.07.1994 bis 10.08.2000

Rechtssatz

1. Bei der Beurteilung, ob Identität der Sache vorliegt, kommt es nicht darauf an, ob die Behörde bei der Beurteilung der Sache zu einem gleichen oder anderen Ergebnis gelangen würde sondern darauf, ob die Änderung des Sachverhaltes den Schluss zulässt, dass nunmehr eine andere rechtliche Beurteilung nicht von vornherein als ausgeschlossen gelten kann.

2. Für die Beurteilung, ob ein bestehender Feststellungsbescheid für ein Schigebietsvorhaben zur Folge hat, dass entschiedene Sache vorliegt und daher kein neuerliches Feststellungsverfahren durchgeführt werden darf, ist entscheidend, ob das Projekt so geändert wurde, dass die Flächen für Pistenneubau mit Geländeveränderungen verändert wurden, da genau solche Flächen für die Entscheidung über die UVP-Pflicht wesentlich sind.

3. Für die Entscheidung, ob Identität der Sache vorliegt, ist nicht relevant, ob die Abänderungen auf Grund von Äußerungen bzw. Forderungen der Sachverständigen erfolgt sind.

Schlagworte

Berufungsbehörde, Entscheidungsbefugnis nach Zurückweisung; Feststellungsverfahren, Identität der Verwaltungssache

Zuletzt aktualisiert am

06.02.2012
Quelle: Umweltsenat UMSE, https://www.ris.bka.gv.at/Umse
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