RS Umse 2008/3/26 US 5A/2008/3-7

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 26.03.2008
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Index

83/01

Norm

AVG §10
AVG §13 Abs3
AVG §66 Abs4
  1. AVG § 10 heute
  2. AVG § 10 gültig ab 01.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  3. AVG § 10 gültig von 01.01.2012 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 10 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  5. AVG § 10 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 10 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  7. AVG § 10 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Rechtssatz

1. Beschränkt sich nach den Statuten eines Vereins die Vertretungsmacht seines Geschäftsführers auf die Durchführung der täglichen Geschäfte, so kann der Geschäftsführer den Verein in UVP-Verfahren nicht als Partei vertreten. Die Entscheidung darüber, ob sich der Verein (eine Umweltorganisation) an öffentlichen Umweltschutzverfahren als Partei beteiligt, zählt nicht zur Alltagsroutine, gehört also nicht zu den täglichen Geschäften bzw. gewöhnlichen Geschäften, die in die Kompetenz des Geschäftsführers fallen.

2. Hat eine der Behörde vorgelegte Vollmachtsurkunde objektiv einen eindeutigen Erklärungswert, so hat die Behörde keine Veranlassung, einen allenfalls dabei unterlaufenen Irrtum oder einen von der Erklärung abweichenden Willen der Partei zu erforschen. Derartige Umstände betreffen nur die Wirksamkeit der Bevollmächtigung, stellen aber weder einen verbesserungsfähigen Mangel des Anbringens iSd § 13 Abs. 3 AVG dar – nur der Nachweis der Vollmacht, nicht aber die Bevollmächtigung selbst ist verbesserungsfähig – noch machen sie das Anbringen undeutlich.2. Hat eine der Behörde vorgelegte Vollmachtsurkunde objektiv einen eindeutigen Erklärungswert, so hat die Behörde keine Veranlassung, einen allenfalls dabei unterlaufenen Irrtum oder einen von der Erklärung abweichenden Willen der Partei zu erforschen. Derartige Umstände betreffen nur die Wirksamkeit der Bevollmächtigung, stellen aber weder einen verbesserungsfähigen Mangel des Anbringens iSd Paragraph 13, Absatz 3, AVG dar – nur der Nachweis der Vollmacht, nicht aber die Bevollmächtigung selbst ist verbesserungsfähig – noch machen sie das Anbringen undeutlich.

Schlagworte

Parteistellung, Umweltorganisation, Vertretung

Zuletzt aktualisiert am

31.12.2008
Quelle: Umweltsenat UMSE, https://www.ris.bka.gv.at/Umse
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