RS Umse 2010/9/24 US 8B/2010/16-6

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 24.09.2010
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Index

83/01

Norm

AVG §42 Abs3
AVG §44b
WRG 1959 §21a
  1. AVG § 42 heute
  2. AVG § 42 gültig ab 01.03.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. AVG § 42 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  4. AVG § 42 gültig von 01.03.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  5. AVG § 42 gültig von 01.01.1999 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  6. AVG § 42 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. AVG § 44b heute
  2. AVG § 44b gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2025
  3. AVG § 44b gültig von 26.03.2009 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2009
  4. AVG § 44b gültig von 01.01.2008 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 44b gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  1. WRG 1959 § 21a heute
  2. WRG 1959 § 21a gültig ab 23.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2003
  3. WRG 1959 § 21a gültig von 22.12.2003 bis 22.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2003
  4. WRG 1959 § 21a gültig von 01.10.1997 bis 21.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  5. WRG 1959 § 21a gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990

Rechtssatz

1. Einwendungen können auch im Anwendungsbereich des § 42 Abs. 3 AVG nur bis zum Zeitpunkt der rechtskräftigen Entscheidung der Sache nachgeholt werden.1. Einwendungen können auch im Anwendungsbereich des Paragraph 42, Absatz 3, AVG nur bis zum Zeitpunkt der rechtskräftigen Entscheidung der Sache nachgeholt werden.

2. Für die Vorschreibung nachträglicher zusätzlicher Auflagen fehlt im UVP-G 2000 die Rechtsgrundlage. Auch die Bestimmung des § 21a WRG 1959, wonach unter näher angeführten Voraussetzungen im öffentlichen Interesse dem Konsensträger trotz Einhaltung der im Bewilligungsbescheid oder in sonstigen Bestimmungen enthaltenen Auflagen und Vorschriften andere oder zusätzliche Auflagen vorgeschrieben werden können, räumt der Berufungswerberin kein subjektives Recht ein. Dies deshalb, weil in einem Verfahren nach § 21a WRG andere Personen als der Konsensträger keine Parteistellung haben.2. Für die Vorschreibung nachträglicher zusätzlicher Auflagen fehlt im UVP-G 2000 die Rechtsgrundlage. Auch die Bestimmung des Paragraph 21 a, WRG 1959, wonach unter näher angeführten Voraussetzungen im öffentlichen Interesse dem Konsensträger trotz Einhaltung der im Bewilligungsbescheid oder in sonstigen Bestimmungen enthaltenen Auflagen und Vorschriften andere oder zusätzliche Auflagen vorgeschrieben werden können, räumt der Berufungswerberin kein subjektives Recht ein. Dies deshalb, weil in einem Verfahren nach Paragraph 21 a, WRG andere Personen als der Konsensträger keine Parteistellung haben.

Schlagworte

Auflagen, nachträgliche; Großverfahren, Einwendungen, Rechtzeitigkeit; Quasiwiedereinsetzung

Zuletzt aktualisiert am

06.06.2011
Quelle: Umweltsenat UMSE, https://www.ris.bka.gv.at/Umse
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