TE Umse Bescheid 2011/12/14 US 3C/2011/13-10

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Veröffentlicht am 14.12.2011
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Index

83/01

Norm

UVP-G 2000 §24 Abs1
UVP-G 2000 §40
AVG §6
AVG §63 Abs5
  1. UVP-G 2000 § 24 heute
  2. UVP-G 2000 § 24 gültig ab 24.07.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2025
  3. UVP-G 2000 § 24 gültig von 23.03.2023 bis 23.07.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2023
  4. UVP-G 2000 § 24 gültig von 01.12.2018 bis 22.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2018
  5. UVP-G 2000 § 24 gültig von 24.02.2016 bis 30.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2016
  6. UVP-G 2000 § 24 gültig von 01.01.2014 bis 23.02.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 95/2013
  7. UVP-G 2000 § 24 gültig von 03.08.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2012
  8. UVP-G 2000 § 24 gültig von 19.08.2009 bis 02.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2009
  9. UVP-G 2000 § 24 gültig von 01.07.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2004
  10. UVP-G 2000 § 24 gültig von 01.01.2005 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2004
  11. UVP-G 2000 § 24 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 151/2001
  12. UVP-G 2000 § 24 gültig von 11.08.2000 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2000
  13. UVP-G 2000 § 24 gültig von 01.01.1997 bis 10.08.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 773/1996
  14. UVP-G 2000 § 24 gültig von 01.07.1994 bis 31.12.1996
  1. UVP-G 2000 § 40 heute
  2. UVP-G 2000 § 40 gültig ab 23.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2023
  3. UVP-G 2000 § 40 gültig von 01.12.2018 bis 22.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2018
  4. UVP-G 2000 § 40 gültig von 01.08.2017 bis 30.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2017
  5. UVP-G 2000 § 40 gültig von 26.04.2017 bis 31.07.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2017
  6. UVP-G 2000 § 40 gültig von 01.01.2014 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 95/2013
  7. UVP-G 2000 § 40 gültig von 19.08.2009 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2009
  8. UVP-G 2000 § 40 gültig von 11.08.2000 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2000
  9. UVP-G 2000 § 40 gültig von 01.07.1994 bis 10.08.2000
  1. AVG § 63 heute
  2. AVG § 63 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. AVG § 63 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  4. AVG § 63 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  5. AVG § 63 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 686/1994
  6. AVG § 63 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Text

Betrifft:              Berufungen gegen den Genehmigungsbescheid der Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie betreffend das Vorhaben „HL-Strecke, Abschnitt Hennersdorf – Münchendorf“

Bescheid

Der Umweltsenat hat durch Mag. Werner Pilz als Vorsitzenden, Dr. Harald Krenn als Berichter und Mag. Udo Stocker als weiteres Mitglied im Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren der Projektwerberin ÖBB Infrastruktur AG, vertreten durch Onz Onz Kraemmer Hüttler Rechtsanwälte GmbH, Schwarzenbergplatz 16, 1010 Wien, betreffend das Vorhaben „HL-Strecke, Abschnitt Hennersdorf – Münchendorf“ über die Berufungen 1. der Gemeinde Achau, vertreten durch Mag. Marina Breitenecker und andere, Rechtsanwälte, Taborstraße 20/2, 1020 Wien, und 2. der Niederösterreichischen Umweltanwaltschaft gegen den Bescheid der Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie vom 7.4.2010, GZ BMVIT- 820.301/0003-IV/SCH2/2010, zu Recht erkannt.

Spruch:

Die Berufungen werden zurückgewiesen.

Rechtsgrundlagen:

§§ 6, 66 Abs 4 Allgemeines Verwaltungsverfahrensgesetz 1991 – AVG § 40 Abs 1 Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz 2000 – UVP-G 2000Paragraphen 6, 66, Absatz 4, Allgemeines Verwaltungsverfahrensgesetz 1991 – AVG Paragraph 40, Absatz eins, Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz 2000 – UVP-G 2000

Begründung:

Mit dem angefochtenen Bescheid hat die Behörde erster Instanz der Projektwerberin nach § 23b Abs 1 Z 2 in Verbindung mit § 24 Abs 1 und § 24f Abs 1 bis 3 und 5 UVP-G 2000 die Genehmigung für das Vorhaben „HL-Strecke, Abschnitt Hennersdorf – Münchendorf“ nach Maßgabe von Projektsunterlagen, Gutachten und Nebenbestimmungen erteilt.Mit dem angefochtenen Bescheid hat die Behörde erster Instanz der Projektwerberin nach Paragraph 23 b, Absatz eins, Ziffer 2, in Verbindung mit Paragraph 24, Absatz eins und Paragraph 24 f, Absatz eins bis 3 und 5 UVP-G 2000 die Genehmigung für das Vorhaben „HL-Strecke, Abschnitt Hennersdorf – Münchendorf“ nach Maßgabe von Projektsunterlagen, Gutachten und Nebenbestimmungen erteilt.

Mit Beschluss des Verwaltungsgerichtshofes vom 21.10.2010, Zlen. 2010/03/0059 und 2010/03/0064, wurden die von den Berufungswerbern gegen den angefochtenen Bescheid erhobenen Beschwerden an den Verwaltungsgerichtshof mit der Begründung zurückgewiesen, dass gegen den angefochtenen Bescheid noch das Rechtsmittel der Berufung an den Umweltsenat zulässig sei.

Mit den Bescheiden der Behörde erster Instanz vom 25.5.2011, GZ BMVIT-820.301/0001-IV/SCH2/2011 und BMVIT-820.301/0002- IV/SCH2/2011, wurde den Berufungswerbern die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Frist zur Einbringung der Berufung gegen den angefochtenen Bescheid bewilligt. Die Behörde erster Instanz übermittelte die mit den Anträgen auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand verbundenen Berufungen an den Umweltsenat.

Mit den Erkenntnissen des Verfassungsgerichtshofes vom 5.10.2011, Zlen. B 823/11 und B 824/11, wurden die die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bewilligenden Bescheide der Behörde erster Instanz mit der Begründung aufgehoben, dass eine Zuständigkeit des Umweltsenates in Angelegenheiten des dritten Abschnittes des UVP-G 2000 nicht vorliegt.

Der Umweltsenat hat erwogen:

Wie der Verfassungsgerichtshof in seinen Erkenntnissen vom 28.6.2011, Zl. B 254/11, und vom 26.9.2011, Zl. K I-1/11, umfassend dargelegt hat, ist der Umweltsenat in Angelegenheiten des dritten Abschnittes des UVP-G 2000 zufolge der in § 40 Abs 1 UVP-G 2000 normierten Beschränkung der Zuständigkeit, somit zur meritorischen Entscheidung über die vorliegenden Berufungen nicht zuständig.Wie der Verfassungsgerichtshof in seinen Erkenntnissen vom 28.6.2011, Zl. B 254/11, und vom 26.9.2011, Zl. K I-1/11, umfassend dargelegt hat, ist der Umweltsenat in Angelegenheiten des dritten Abschnittes des UVP-G 2000 zufolge der in Paragraph 40, Absatz eins, UVP-G 2000 normierten Beschränkung der Zuständigkeit, somit zur meritorischen Entscheidung über die vorliegenden Berufungen nicht zuständig.

Nach ständiger Rechtsprechung (vgl VwSlg 14.475 und andere) sind nach § 6 Abs 1 AVG bei einer unzuständigen Behörde eingelangte Anträge oder Berufungen an die zuständige Behörde durch formlose Verfügung weiterzuleiten. Ein Anbringen ist aber zurückzuweisen, wenn eine Partei auf der Zuständigkeit der Behörde beharrt, die Unzuständigkeit der Behörde zweifelhaft ist oder für das Anbringen keine andere Behörde zuständig ist. Unter diesen Voraussetzungen sind daher die Berufungen zurückzuweisen (vgl US 3A/2011/1A-5 vom 20.7.2011, Brenner Basistunnel und US 3B/2011/12-7 vom 2.12.2011, Angerschluchtbrücke).Nach ständiger Rechtsprechung vergleiche VwSlg 14.475 und andere) sind nach Paragraph 6, Absatz eins, AVG bei einer unzuständigen Behörde eingelangte Anträge oder Berufungen an die zuständige Behörde durch formlose Verfügung weiterzuleiten. Ein Anbringen ist aber zurückzuweisen, wenn eine Partei auf der Zuständigkeit der Behörde beharrt, die Unzuständigkeit der Behörde zweifelhaft ist oder für das Anbringen keine andere Behörde zuständig ist. Unter diesen Voraussetzungen sind daher die Berufungen zurückzuweisen vergleiche US 3A/2011/1A-5 vom 20.7.2011, Brenner Basistunnel und US 3B/2011/12-7 vom 2.12.2011, Angerschluchtbrücke).

Schlagworte

Berufungsbehörde, Anbringen, Weiterleitung; Umweltsenat, Zuständigkeit, Bundesstraßen und Hochleistungsstrecken

Zuletzt aktualisiert am

13.01.2014
Quelle: Umweltsenat UMSE, https://www.ris.bka.gv.at/Umse
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