RS Verg 2000/7/18 N-42/99-63;, N-45/99-84;, N-46/99-68;, N-5/00-56;

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 18.07.2000
beobachten
merken

Norm

AVG §53a
AVG §76
EGV Art10
EGV Art12
  1. AVG § 53a heute
  2. AVG § 53a gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. AVG § 53a gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2013
  4. AVG § 53a gültig von 01.08.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2013
  5. AVG § 53a gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  6. AVG § 53a gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  7. AVG § 53a gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  8. AVG § 53a gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. AVG § 76 heute
  2. AVG § 76 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2025
  3. AVG § 76 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  4. AVG § 76 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 76 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/1999
  6. AVG § 76 gültig von 18.08.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/1999
  7. AVG § 76 gültig von 01.01.1999 bis 17.08.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  8. AVG § 76 gültig von 01.07.1998 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  9. AVG § 76 gültig von 01.07.1998 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  10. AVG § 76 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  11. AVG § 76 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Rechtssatz

Mangels gemeinschaftsrechtlicher Regelung fällt die Bestimmung der zuständigen Gerichte und die Ausgestaltung der entsprechenden Verfahren, die den Schutz der dem Bürger aus dem Gemeinschaftsrecht erwachsenden Rechte gewährleisten sollen, in die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten.

Das Gemeinschaftsrecht erlegt diesen aber insoweit die Verpflichtung auf, diese Verfahren nicht ungünstiger zu gestalten, als dies bei entsprechenden Klagen, die das innerstaatliche Recht betreffen, der Fall ist (Grundsatz der Gleichwertigkeit), und sie dürfen die Ausübung der durch die Gemeinschaftsrechtsordnung verliehenen Rechte nicht praktisch unmöglich machen oder übermäßig erschweren (Grundsatz der Effektivität).

In der Regelung des § 76 AVG, wonach dem Antragsteller neben den eigenen Aufwendungen ausnahmsweise dann Kosten erwachsen, wenn Barauslagen der Behörde – etwa durch die Beiziehung eines nicht-amtlichen Sachverständigen - entstehen und diese Kosten nicht durch einen anderen Beteiligten verschuldet wurden, kann ein Verstoß gegen diese Grundsätze nicht erblickt werden.In der Regelung des Paragraph 76, AVG, wonach dem Antragsteller neben den eigenen Aufwendungen ausnahmsweise dann Kosten erwachsen, wenn Barauslagen der Behörde – etwa durch die Beiziehung eines nicht-amtlichen Sachverständigen - entstehen und diese Kosten nicht durch einen anderen Beteiligten verschuldet wurden, kann ein Verstoß gegen diese Grundsätze nicht erblickt werden.

Entscheidungstexte

  • N-42/99-62 ua
    Entscheidungstext Bundesvergabeamt Bescheid 18.07.2000 N-42/99-62 ua
  • N-42/99-63 ua
    Entscheidungstext Bundesvergabeamt Bescheid 18.07.2000 N-42/99-63 ua

Schlagworte

Sachverständiger, Gebührenanspruch; Nachprüfungsverfahren, Kosten, Barauslagen der Behörde, Sachverständigengebühr, Kostentragung, gemeinschaftsrechtliche Grundsätze der Gleichwertigkeit und Effektivität;

Dokumentnummer

VERGR_20000718_N_42_99_63_01
Quelle: Vergabekontrollbehörden Verg, https://www.ris.bka.gv.at/Verg
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten