Text
BESCHEID
Der Senat 9 des Bundesvergabeamtes hat am 6. September 2001 durch die Richterin Dr. Friederike Lenk als Vorsitzende und die Beisitzer MR Dr. Friedrich Resel als Mitglied der Auftraggeberseite und Dipl.Ing. Albert Raunicher als Mitglied der Auftragnehmerseite entschieden:
Spruch:
Im Nachprüfungsverfahren gemäß § 113 Abs. 2 Bundesvergabegesetz 1997 (BVergG) BGBl I Nr. 56/1997 idF BGBl I Nr. 27/1998, BGBl I Nr. 80/1999, BGBl I Nr. 120/1999, BGBl I Nr. 125/2000 betreffend das Vergabeverfahren "Sprengelweise Erbringung von sicherheitstechnischen Beratungsdiensten" des Auftraggebers Allgemeine Unfallversicherungsanstalt, Adalbert Stifter-Straße 65, 1200 Wien, wird über den Antrag vom 27. August 2001 der A*** OEG, ***, vertreten durch ***, auf Erlassung einer einstweiligen Verfügung, mit der das Vergabeverfahren betreffend die Sprengel Bezirk Baden, Bezirk Bruck/Leitha plus Bereich Schwechat aus dem Bezirk Wien-Umgebung, St.Pölten-Stadt, Bezirk St.Pölten-Land, Bezirk Lilienfeld, Bezirk Amstetten, Bezirk Scheibbs, Waidhofen/Ybbs-Stadt, Krems-Stadt, Bezirk Krems-Land, Bezirk Melk, bis zur Entscheidung des Bundesvergabeamtes über die Nichtigerklärung der Ausscheidensentscheidung des Auftraggebers vom 10. Juli 2001 ausgesetzt wird, wie folgt entschieden:Im Nachprüfungsverfahren gemäß Paragraph 113, Absatz 2, Bundesvergabegesetz 1997 (BVergG) Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 56 aus 1997, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 27 aus 1998,, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 80 aus 1999,, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 120 aus 1999,, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 125 aus 2000, betreffend das Vergabeverfahren "Sprengelweise Erbringung von sicherheitstechnischen Beratungsdiensten" des Auftraggebers Allgemeine Unfallversicherungsanstalt, Adalbert Stifter-Straße 65, 1200 Wien, wird über den Antrag vom 27. August 2001 der A*** OEG, ***, vertreten durch ***, auf Erlassung einer einstweiligen Verfügung, mit der das Vergabeverfahren betreffend die Sprengel Bezirk Baden, Bezirk Bruck/Leitha plus Bereich Schwechat aus dem Bezirk Wien-Umgebung, St.Pölten-Stadt, Bezirk St.Pölten-Land, Bezirk Lilienfeld, Bezirk Amstetten, Bezirk Scheibbs, Waidhofen/Ybbs-Stadt, Krems-Stadt, Bezirk Krems-Land, Bezirk Melk, bis zur Entscheidung des Bundesvergabeamtes über die Nichtigerklärung der Ausscheidensentscheidung des Auftraggebers vom 10. Juli 2001 ausgesetzt wird, wie folgt entschieden:
Dem Antrag wird teilweise
stattgegeben.
Das Vergabeverfahren betreffend die Sprengel, Bezirk Baden, Bezirk Bruck/Leitha plus Bereich Schwechat aus Bezirk Wien-Umgebung, St.Pölten (St.Pölten-Stadt, Bezirk St.Pölten-Land, Bezirk Lilienfeld), Bezirk Amstetten, Scheibbs (Amstetten, Scheibbs, Waidhofen/Ybbs-Stadt), Krems (Krems-Stadt, Bezirk Krems-Land, Bezirk Melk) wird für die Dauer des Nachprüfungsverfahrens, längstens jedoch bis zum 27. Oktober 2001 ausgesetzt. Das Mehrbegehren auf
Erlassung einer einstweiligen Verfügung mit einer Geltungsdauer über den 27. Oktober 2001 hinaus bis zur Entscheidung über den Antrag auf Nichtigerklärung, wird abgewiesen.
Rechtsgrundlage: § 116 Abs. 1, 2, 3, 4, 5 BVergGRechtsgrundlage: Paragraph 116, Absatz eins, 2, 3, 4, 5, BVergG
Begründung:
Die Abweisung des Mehrbegehrens betreffend die zeitliche Geltungsdauer der einstweiligen Verfügung stützt auf sich auf § 116 Abs. 5 2. Satz BVergG. Im übrigen konnte eine Begründung gemäß § 58 Abs. 2 AVG entfallen.Die Abweisung des Mehrbegehrens betreffend die zeitliche Geltungsdauer der einstweiligen Verfügung stützt auf sich auf Paragraph 116, Absatz 5, 2. Satz BVergG. Im übrigen konnte eine Begründung gemäß Paragraph 58, Absatz 2, AVG entfallen.
Schlagworte
Sicherheitstechnische Beratungsdienste; Einstweilige Verfügung, Entfall der Begründung;Dokumentnummer
VERGT_20010906_N_89_01_9_00