Norm
BVergG 2006 §320 Abs1Rechtssatz
Aus dem Verbindungswort "und" am Ende des § 320 Abs. 1 Z 1 BVergG 2006 muss gefolgert werden, dass auch die in § 320 Abs. 1 Z 2 BVergG 2006 enthaltene Voraussetzung erfüllt sein muss. Das bedeutet, dass die Antragstellerin (= Unternehmer gemäß § 20 Z 32 BVergG 2002) bis zur Zuschlagserteilung bzw. bis zur Widerrufserklärung die Nachprüfung der Bewerberauswahl (= eine gesondert anfechtbare Entscheidung gemäß § 20 Z 13 lit. a sublit. dd BVergG 2002) im Vergabeverfahren nur dann anfechten kann, wenn ihr durch die behauptete Rechtswidrigkeit ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.Aus dem Verbindungswort "und" am Ende des Paragraph 320, Absatz eins, Ziffer eins, BVergG 2006 muss gefolgert werden, dass auch die in Paragraph 320, Absatz eins, Ziffer 2, BVergG 2006 enthaltene Voraussetzung erfüllt sein muss. Das bedeutet, dass die Antragstellerin (= Unternehmer gemäß Paragraph 20, Ziffer 32, BVergG 2002) bis zur Zuschlagserteilung bzw. bis zur Widerrufserklärung die Nachprüfung der Bewerberauswahl (= eine gesondert anfechtbare Entscheidung gemäß Paragraph 20, Ziffer 13, Litera a, Sub-Litera, d, d, BVergG 2002) im Vergabeverfahren nur dann anfechten kann, wenn ihr durch die behauptete Rechtswidrigkeit ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Entscheidungstexte
Schlagworte
Schaden; Antragslegitimation; Schadenseintrittsmöglichkeit; Anfechtbarkeit;Dokumentnummer
VERGR_20060317_N_0007_BVA_05_2006_54_02