RS Verg 2007/1/12 N/0100-BVA/02/2006-28

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 12.01.2007
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Norm

BVergG 2006 §2 Z8
  1. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.03.2016 bis 20.08.2018 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 65/2018
  2. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.01.2014 bis 29.02.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2013
  3. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.04.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2012
  4. BVergG 2006 § 2 gültig von 05.03.2010 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2010
  5. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.01.2008 bis 04.03.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2007
  6. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.02.2006 bis 31.12.2007

Rechtssatz

Tritt der Leiter einer nachgeordneten Dienststelle bei dem in der Auftragsvergabe abzuschließenden Vertrag als direkter Stellvertreter des Bundes auf, nimmt dieser die Position des öffentlichen Auftraggebers nach außen wahr und vertritt unmittelbar die Republik Österreich (Bund). Eine im Innenverhältnis aufgrund der Behördenorganisation üblicherweise vom Ressortminister erteilte Ermächtigung im Vorfeld der Vertragsunterzeichnung ist in diesem Zusammenhang unbeachtlich. Die zivilrechtlichen Folgen der Tätigkeit des Leiters der nachgeordneten Dienststelle treffen direkt den vertretenen Rechtsträger Bund.

Entscheidungstexte

Dokumentnummer

VERGR_20070112_N_0100_BVA_02_2006_28_02
Quelle: Vergabekontrollbehörden Verg, https://www.ris.bka.gv.at/Verg
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