RS Verg 2007/8/7 N/0065-BVA/15/2006-75

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 07.08.2007
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Norm

BVergG 2006 §2 Z48
  1. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.03.2016 bis 20.08.2018 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 65/2018
  2. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.01.2014 bis 29.02.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2013
  3. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.04.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2012
  4. BVergG 2006 § 2 gültig von 05.03.2010 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2010
  5. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.01.2008 bis 04.03.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2007
  6. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.02.2006 bis 31.12.2007

Rechtssatz

Die Zuschlagsentscheidung ist die an die Bieter abgegebene, nicht verbindliche Absichtserklärung, welchem Bieter der Zuschlag erteilt werden soll. Sie stellt keine rechtsgeschäftliche Erklärung, sondern lediglich eine vorläufige Wissenserklärung dar, die auch wieder revidiert werden kann. Infolgedessen wird eine Zuschlagsentscheidung auch nicht dadurch rechtswidrig, dass allfällige Regelungen betreffend die interne Willensbildung hinsichtlich des Zustandekommens der Zuschlagsentscheidung nicht eingehalten werden. Dies könnte allenfalls zu Schadenersatzansprüchen im Innenverhältnis führen.

Entscheidungstexte

Schlagworte

Zuschlagsentscheidung; Wissenserklärung; Revidierbarkeit; Nicht- einhaltung interner Regelungen; Rechtswidrigkeit; Schadenersatz

Dokumentnummer

VERGR_20070807_N_0065_BVA_15_2007_75_03
Quelle: Vergabekontrollbehörden Verg, https://www.ris.bka.gv.at/Verg
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