RS Verg 2007/12/18 N/0089-BVA/11/2007-28

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 18.12.2007
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Norm

BVergG 2006 §2 Z20 litc
BVergG 2006 §2 Z20 litd sublitaa
BVergG 2006 §80 Abs3
  1. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.03.2016 bis 20.08.2018 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 65/2018
  2. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.01.2014 bis 29.02.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2013
  3. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.04.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2012
  4. BVergG 2006 § 2 gültig von 05.03.2010 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2010
  5. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.01.2008 bis 04.03.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2007
  6. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.02.2006 bis 31.12.2007
  1. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.03.2016 bis 20.08.2018 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 65/2018
  2. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.01.2014 bis 29.02.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2013
  3. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.04.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2012
  4. BVergG 2006 § 2 gültig von 05.03.2010 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2010
  5. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.01.2008 bis 04.03.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2007
  6. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.02.2006 bis 31.12.2007

Rechtssatz

Aufgrund der Ausschreibung ist die Erfahrung der Bieter an Hand von Referenzen des Unternehmens sowie der für das Projekt vorgesehenen leitenden Mitarbeiter zu bewerten. Hängt die Qualität des Angebotes so stark von der Qualifikation und Erfahrung der Personen ab (Schlüsselpersonal), kann diese ausnahmsweise nicht nur im Rahmen der Eignung der Bieter, sondern auch als Teil der Qualität des Angebotes geprüft werden, weil die Auswahl des Bestangebotes auf einer Prognoseentscheidung beruht. Es kann das Mindestmaß an Qualität (Qualifikation, Erfahrung etc.) im Rahmen der Eignung, die darüber hinausgehende Eignung als Zuschlagskriterium festgesetzt werden. Bei Dienstleistungsaufträgen, die ihrer Natur nach zur Bewertung der Qualität der angebotenen Leistung eine Prognose anhand der im Zeitpunkt der Angebotsbewertung vorliegenden Angaben erfordern, ist es daher zulässig, zur Erstellung dieser Prognose über die zu erwartende Qualität der Leistung und damit zur Ermittlung des technisch und wirtschaftlich günstigsten Angebotes sowohl die einschlägige Erfahrung der Mitarbeiter als auch jene des Unternehmens als solches zu berücksichtigen, sofern der Auftraggeber dabei nicht bloß den zur Gewährleistung der Eignung erforderlichen Mindeststandard nochmals prüft.

Entscheidungstexte

Dokumentnummer

VERGR_20071218_N_0089_BVA_11_2007_28_02
Quelle: Vergabekontrollbehörden Verg, https://www.ris.bka.gv.at/Verg
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