RS Verg 2008/2/28 N/0107-BVA/14/2007-69

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 28.02.2008
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Norm

AVG §76 Abs2
  1. AVG § 76 heute
  2. AVG § 76 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2025
  3. AVG § 76 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  4. AVG § 76 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 76 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/1999
  6. AVG § 76 gültig von 18.08.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/1999
  7. AVG § 76 gültig von 01.01.1999 bis 17.08.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  8. AVG § 76 gültig von 01.07.1998 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  9. AVG § 76 gültig von 01.07.1998 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  10. AVG § 76 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  11. AVG § 76 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Rechtssatz

Hat der Auftraggeber im Zuge der Angebotsprüfung die zur Beurteilung der in der Ausschreibung festgelegten Gleichwertigkeit eines Referenzprojektes mit den in der verfahrensgegenständlichen Ausschreibung festgelegten Qualitätsanforderungen erforderlichen Prüfhandlungen unterlassen, hat es an der gehörigen Aufmerksamkeit und dem gehörigen Fleiß fehlen lassen (vgl. VwGH 20.12.2005, 2001/04/0100 u.a.). Ist dieses Verhalten für die Bestellung eines nichtamtlichen Sachverständigen durch die Behörde kausal, hat der Auftraggeber, abweichend vom allgemeinen Grundsatz des § 76 Abs. 1 AVG, die als Barauslagen iSd § 76 Abs. 1 AVG zu qualifizierenden Sachverständigengebühren gemäß § 76 Abs. 2 AVG zu tragen.Hat der Auftraggeber im Zuge der Angebotsprüfung die zur Beurteilung der in der Ausschreibung festgelegten Gleichwertigkeit eines Referenzprojektes mit den in der verfahrensgegenständlichen Ausschreibung festgelegten Qualitätsanforderungen erforderlichen Prüfhandlungen unterlassen, hat es an der gehörigen Aufmerksamkeit und dem gehörigen Fleiß fehlen lassen vergleiche VwGH 20.12.2005, 2001/04/0100 u.a.). Ist dieses Verhalten für die Bestellung eines nichtamtlichen Sachverständigen durch die Behörde kausal, hat der Auftraggeber, abweichend vom allgemeinen Grundsatz des Paragraph 76, Absatz eins, AVG, die als Barauslagen iSd Paragraph 76, Absatz eins, AVG zu qualifizierenden Sachverständigengebühren gemäß Paragraph 76, Absatz 2, AVG zu tragen.

Entscheidungstexte

Dokumentnummer

VERGR_20080228_N_0107_BVA_14_2007_69_01
Quelle: Vergabekontrollbehörden Verg, https://www.ris.bka.gv.at/Verg
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