Norm
BVergG 2006 §321Rechtssatz
Die Präklusionswirkung des BVergG bezieht sich grundsätzlich auf alle Rechtsverstöße, die nicht innerhalb der jeweiligen Antragsfrist geltend gemacht wurden. Dem Bundesvergabeamt ist es verwehrt, derart bestandskräftige Entscheidungen in Prüfung zu ziehen. Der Eintritt der Bestandskraft von Ausschreibungsbestimmungen wird selbst dann nicht gehindert, wenn die Bestimmungen allenfalls unzweckmäßig oder vergaberechtswidrig sein sollten.
Entscheidungstexte
Schlagworte
Präklusion, unzweckmäßige oder vergaberechtswidrige BestimmungenZuletzt aktualisiert am
20.08.2008