RS Verg 2009/12/22 03F-22/98-62

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 22.12.2009
beobachten
merken

Norm

BVergG 1997 §36 Abs1
BVergG 2006 §2 Z8
  1. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.03.2016 bis 20.08.2018 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 65/2018
  2. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.01.2014 bis 29.02.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2013
  3. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.04.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2012
  4. BVergG 2006 § 2 gültig von 05.03.2010 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2010
  5. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.01.2008 bis 04.03.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2007
  6. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.02.2006 bis 31.12.2007

Rechtssatz

Eine irrtümliche Falschbezeichnung des Auftraggebers in den Ausschreibungsunterlagen oder in der Bekanntmachung hat - für sich genommen - grundsätzlich keine Auswirkungen auf die tatsächliche Auftraggebereigenschaft, weshalb in der Ausschreibung bzw der Bekanntmachung diesbezüglich unterlaufene Fehler daher im Hinblick auf die tatsächliche Auftraggebereigenschaft grundsätzlich als "unschädlich" anzusehen ist, denn es ist alleine darauf abzustellen, wer als Auftraggeber zivilrechtlicher Vertragspartner des Auftragnehmers wird bzw werden soll und es im Ergebnis alleine darauf ankommt, mit wem auf Auftraggeberseite der Vertrag geschlossen werden soll.

Entscheidungstexte

  • 03F-22/98-62
    Entscheidungstext Bundesvergabeamt Bescheid 22.12.2009 03F-22/98-62

Schlagworte

Bezeichnung des Auftraggebers; Falschbezeichnung des Auftraggebers;

Zuletzt aktualisiert am

10.05.2010
Quelle: Vergabekontrollbehörden Verg, https://www.ris.bka.gv.at/Verg
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten