RS Verg 2012/7/19 N/0070-BVA/10/2012-EV17

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 19.07.2012
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Norm

BVergG 2006 §329 Abs3
BVergG 2006 §2 Z16 lita sublitjj
BVergG 2006 §2 Z16 lita sublitdd
  1. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.03.2016 bis 20.08.2018 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 65/2018
  2. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.01.2014 bis 29.02.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2013
  3. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.04.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2012
  4. BVergG 2006 § 2 gültig von 05.03.2010 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2010
  5. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.01.2008 bis 04.03.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2007
  6. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.02.2006 bis 31.12.2007
  1. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.03.2016 bis 20.08.2018 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 65/2018
  2. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.01.2014 bis 29.02.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2013
  3. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.04.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2012
  4. BVergG 2006 § 2 gültig von 05.03.2010 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2010
  5. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.01.2008 bis 04.03.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2007
  6. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.02.2006 bis 31.12.2007

Rechtssatz

Da sich die Auftraggeberin bei der Bezeichnung der gesondert anfechtbaren Entscheidung in der Bezeichnung geirrt und die in § 2 Z 16 lit a sublit ii BVergG genannte gesondert anfechtbare Entscheidung, mit welchem Unternehmer bzw mit welchen Unternehmern die Rahmenvereinbarung abgeschlossen werden soll, als Zuschlagsentscheidung bezeichnet hat, hat die Antragstellerin zu Recht die "Zuschlagsentscheidung" bekämpft. Allerdings ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung Gegenstand des Vergabeverfahrens. Auch aus dem Vorbringen der Antragstellerin ist erkennbar, dass sie sich gegen die Entscheidung wendet, mit welchem Unternehmer die Rahmenvereinbarung abgeschlossen werden soll. Daher muss der Antrag gesetzeskonform und im Sinne des Vorbringens ausgelegt werden, sodass als anzuordnende Maßnahme nur die Untersagung des Abschlusses der Rahmenvereinbarung in Frage kommt.Da sich die Auftraggeberin bei der Bezeichnung der gesondert anfechtbaren Entscheidung in der Bezeichnung geirrt und die in Paragraph 2, Ziffer 16, Litera a, Sub-Litera, i, i, BVergG genannte gesondert anfechtbare Entscheidung, mit welchem Unternehmer bzw mit welchen Unternehmern die Rahmenvereinbarung abgeschlossen werden soll, als Zuschlagsentscheidung bezeichnet hat, hat die Antragstellerin zu Recht die "Zuschlagsentscheidung" bekämpft. Allerdings ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung Gegenstand des Vergabeverfahrens. Auch aus dem Vorbringen der Antragstellerin ist erkennbar, dass sie sich gegen die Entscheidung wendet, mit welchem Unternehmer die Rahmenvereinbarung abgeschlossen werden soll. Daher muss der Antrag gesetzeskonform und im Sinne des Vorbringens ausgelegt werden, sodass als anzuordnende Maßnahme nur die Untersagung des Abschlusses der Rahmenvereinbarung in Frage kommt.

Entscheidungstexte

Schlagworte

gesondert anfechtbare Entscheidung; angeordnete vorläufige Maßnahme;

Zuletzt aktualisiert am

24.08.2012
Quelle: Vergabekontrollbehörden Verg, https://www.ris.bka.gv.at/Verg
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