RS Umse 2013/5/22 US 4B/2013/5-7

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 22.05.2013
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Index

83/01

Norm

UVP-G 2000 §3 Abs7
UVP-G 2000 §3a Abs5
UVP-G 2000 Anhang1 Z12
AVG §63 Abs3
  1. UVP-G 2000 § 3 heute
  2. UVP-G 2000 § 3 gültig ab 24.07.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2025
  3. UVP-G 2000 § 3 gültig von 23.03.2023 bis 23.07.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2023
  4. UVP-G 2000 § 3 gültig von 01.12.2018 bis 22.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2018
  5. UVP-G 2000 § 3 gültig von 26.04.2017 bis 30.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2017
  6. UVP-G 2000 § 3 gültig von 24.02.2016 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2016
  7. UVP-G 2000 § 3 gültig von 01.01.2014 bis 23.02.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 95/2013
  8. UVP-G 2000 § 3 gültig von 03.08.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2012
  9. UVP-G 2000 § 3 gültig von 19.08.2009 bis 02.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2009
  10. UVP-G 2000 § 3 gültig von 01.04.2005 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2005
  11. UVP-G 2000 § 3 gültig von 01.01.2005 bis 31.03.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2004
  12. UVP-G 2000 § 3 gültig von 11.08.2000 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2000
  13. UVP-G 2000 § 3 gültig von 01.07.1994 bis 10.08.2000
  1. UVP-G 2000 § 3a heute
  2. UVP-G 2000 § 3a gültig ab 01.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2018
  3. UVP-G 2000 § 3a gültig von 26.04.2017 bis 30.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2017
  4. UVP-G 2000 § 3a gültig von 18.06.2013 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 95/2013
  5. UVP-G 2000 § 3a gültig von 03.08.2012 bis 17.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2012
  6. UVP-G 2000 § 3a gültig von 19.08.2009 bis 02.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2009
  7. UVP-G 2000 § 3a gültig von 01.01.2005 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2004
  8. UVP-G 2000 § 3a gültig von 11.08.2000 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2000
  1. AVG § 63 heute
  2. AVG § 63 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. AVG § 63 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  4. AVG § 63 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  5. AVG § 63 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 686/1994
  6. AVG § 63 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Rechtssatz

1. § 3a Abs. 5 UVP-G 2000 enthält eine sich auf einen Zeitraum von 5 Jahren beziehende Einrechnungsregel, die alleine für die Frage maßgeblich ist, ob (im hier relevanten Fall des § 3a Abs. 2 Z 1 UVP-G 2000) eine Kapazitätsausweitung von mindestens 50 % des Schwellenwerts vorliegt. Dieser Zeitraum ist aber für die Frage der Umgehungsabsicht bzw. eines Gesamtwillens unerheblich. Auch spielt die Frage des Vorliegens eines Gesamtwillens im Rahmen der Prüfung dieser fünfjährigen Einrechnungsregel hierbei keine Rolle. Es kommt darauf an, ob im Falle von knapp unter 25 % des Schwellenwerts eingereichten Projekten ein objektiver Grund dafür vorliegt und nicht nur eine durch Einzelfallprüfung und allfällige UVP zu erwartende längere Verfahrensdauer und zusätzliche Auflagen vermieden werden sollen.1. Paragraph 3 a, Absatz 5, UVP-G 2000 enthält eine sich auf einen Zeitraum von 5 Jahren beziehende Einrechnungsregel, die alleine für die Frage maßgeblich ist, ob (im hier relevanten Fall des Paragraph 3 a, Absatz 2, Ziffer eins, UVP-G 2000) eine Kapazitätsausweitung von mindestens 50 % des Schwellenwerts vorliegt. Dieser Zeitraum ist aber für die Frage der Umgehungsabsicht bzw. eines Gesamtwillens unerheblich. Auch spielt die Frage des Vorliegens eines Gesamtwillens im Rahmen der Prüfung dieser fünfjährigen Einrechnungsregel hierbei keine Rolle. Es kommt darauf an, ob im Falle von knapp unter 25 % des Schwellenwerts eingereichten Projekten ein objektiver Grund dafür vorliegt und nicht nur eine durch Einzelfallprüfung und allfällige UVP zu erwartende längere Verfahrensdauer und zusätzliche Auflagen vermieden werden sollen.

2. Hat sich ein Schigebiet auf eine bestimmte Klientel spezialisiert und wird diesbezüglich schrittweise immer wieder auf die bestehenden Anforderungen dieser Nische reagiert, wobei sich bereits bestehende Anlagen Jahr für Jahr ändern, so kann dies ein ausreichendes Indiz dafür sein, dass die Projektwerberin nicht scheibchenweise – mit dem Ziel der Umgehung der UVP-Pflicht – ein Gesamtprojekt verfolgt.

Schlagworte

Berufungsantrag, begründeter; Kumulationsbestimmung, 25%-Schwelle; Schigebiete, Änderung, Vorhaben, Einheit; Schigebiete, Flächenverbrauch, Pistenneubau, Geländeveränderungen; Schigebiete, Geländeveränderungen ohne zusätzliche Flächeninanspruchnahme; UVP- Pflicht, Umgehung

Zuletzt aktualisiert am

13.01.2014
Quelle: Umweltsenat UMSE, https://www.ris.bka.gv.at/Umse
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